Lactarius liacinus / Pholiota tuberculosa

  • Hallo zusammen.

    Vor ein paar Jahren habe ich mich öfters mit den Milchlingen beschäftigt.

    Leider hatte ich den Lila Milchling nie gefunden.

    Um so mehr freut es mich jetzt, dass ich ihn nun gefunden habe.

    Lactarius lilacinus, 28.10.2026, Ottweiler (Saarland)


    Fundort:
    Nasser Sumpfbereich an einem Weiher unter Erle

    Mittlegroß, Hut blasslila oder besser rosagrau, nicht schmierig.

    Stielfarben wie Hut, Lamellen mehr cremeocker.

    Milch > weißlich, nicht verfärbend, im erstem Moment mild > dann bitter > bitterschärflich




    Sporen ca. 7-8,5 x 5,5-7µm, überwiegend netzig, +/- Rippen



    Vorkommen

    In PiDe in der Nordhälfte auffallend stärker kartiert, von Mitte- bis Süddeutschland eher spärliches Vorkommen.

    Lit (u.a):

    P.d.Schweiz Bd.6-36 und Lactarius Heil-Claus.-Verb-Vesth.



    Auch neu für mich, weniger selten, aber zumindest erwähnenswert:

    Pholiota tuberculosa, Krummstieliger oder auch Rötender Schüppling


    31.10.2026 bei Eiweiler, auf totem Laubholzast.

    Kleiner gelber Pilz, bis 2,5 cm Hutdurchmesser, trocken filzig mit angetrückenden Schüppchen, Rostflecken in den Lamellen ähnlich einem Flämmling.

    Stiel zur Basis rötend. Stielring vergänglich, kaum ersichtlich. Geschmack bitter.





    Sporen: bohnenförmig 7-9x4-5µm, Keimporus kaum sichtbar

    Cheilozystiden: auffallend, überwiegend stark kopfig.



    Lit. (u.a.)

    P.d.Schweiz: Bd4-441 / FoTE/ FoTE Keys / gute Doku: CEMAS


    Gruß Armin