Materialforschung: Klonen ohne SAB, geht das auch?

  • Ihr Lieben,

    zur Materialerfoschung von Myzel möchte ich Wildpilze klonen. Also nicht zu Speisezwecken, sondern Zunderschwamm, oder Schillerporling ect.. Ich frag mich ob ich dringend dafür eine Still- Air- Box brauche. Oder ob es auch einfacher geht. Ich möchte eigentlich nicht so viel Geld ausgeben. Meine finanziellen Prioritäten sind immer noch bei Fachliteratur, danach wird das Thema Mikroskop noch mal dringend ==18


    Es soll als Projekt gut machbar sein über ein paar Monate hinweg- also von den Umständen her nicht zu aufwendig werden. Mir ist klar, das da Kontaminationsfrust ansteht und den möchte ich gerne niedrig halten.


    Ich hätte gern ein Low- Low-Budget Zuhause Settup, das trotzdem gut funktional ist.


    Konkret das aktuelle Ziel: Myzelplatten und Myzelziegel aus verschiedenen Pilzarten, um sie perspektivisch zu vergleichen.


    Nebenfrage: kann ich davon ausgehen, wenn das Hyphensystem des Fruchtkörper trimitrisch ist, dass das Myzel ansich robuster ist? Wahrscheinlich nicht, oder? Mein Eindruck ist, dass diese Annahme analog nicht übertragbar ist.

    Ich nehme an, es kommt eher auf die Aggressivität des Myzels an, wie stabil, oder kompakt es am Ende ist. Z.B. Austern wachsen sehr schnell und es wird eher lockeres Myzel mit vielen Lufteinschlüssen. Also eher Dämmmaterial, oder Verpackungsmaterial. Hat da schon jemand Erfahrungen dazu?


    Liebe Grüße

    ria