Wie abgeschnitten...

Es gibt 11 Antworten in diesem Thema, welches 7.843 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Pilzjäger.

  • Hallo liebe Pilzfreunde!


    War heute morgen schon früh im Wald unterwegs, an meiner Steinpilzstelle.
    Dort habe ich in den letzten 3 Wochen relativ große Mengen an Steinis sammeln können, manchmal alle 3 Tage.
    Aber heute morgen, nix, kein einziger Steinpilz, weder mini kleine noch alte große, rein gar nix, wie abgeschnitten, obwohl es ausreichend geregnet hat und relativ mild ist. (und nein, es hat auch keiner vor mir dort gesammelt, das hätte man gesehen).
    Andere Pilze (Täublinge, Reizker, sonst. Röhrlinge) gabs in Massen, aber keine Steinis mehr.
    Da ich mich erst seit letztem Jahr mit Pilze sammeln befasse, würde mich nun interessieren, wachsen Steinpilze schubweise?


    Freue mich auf Eure Erfahrungen und Tips.
    Danke
    Tatjana

  • Hallo


    Ich bin auch eher noch als "Anfänger" unterwegs, aber:
    Ich habe festgestellt, daß das Pilzwachstum nicht unbedingt mit der Regenmenge, sondern eher von der Luftfeuchtigkeit und der Windgeschwindigkeit abhängt.
    Wenn Du in deinem Profil deinen Wohnort angeben würdest, könnte man bessere Rückschlüsse auf die jeweilige Situation ziehen.
    Gruß
    Marcus

    Man kann vieles aus Büchern lernen, aber nicht wie Pilze sich anfühlen, riechen oder schmecken.

  • Ich finde seit über nem Monat Röhrlinge in Massen, einzelne Maronen, viele Filzröhrlinge und Goldrährlinge. Allem vorran Flockenst. Hexenröhrlinge. Aber noch nicht einen einzigen Steini, und das wo ich letztes Jahr Massen davon gefunden hab, allerdings erst im September.

  • Beim Steinpilz spielen 3 Faktoren eine wichtige Rolle


    1. Feuchtigkeit es muss nicht regnen einen relativ hohe Luftfeuchtigkeit reicht schopn aus erkennt man daran wenn man vor sonnenaufgang den Wald durch Nebel dampfen sieht "der Wald muss dampfen.


    2. Temperatur Steinpilze sind Nachtschattengewächse welche aber auch tagsüber wachsen doch nachts wenn es nicht zu kalt ist beträgt das Wachstum teilweise das dreifache oder mehr als das Wachstum am Tage. Wohlgemerkt heizt sich der Waldboden Tagsüber bei angenehmen Temperaturen auf auch wenn die Nacht recht Kalt wird, durch die Bäume wird der Waldboden recht warm gehalten sie fungieren wie eine art Dämmung. Das Manko wenn nachts ein kalter wind geht dieser peitscht durch den Wald und kühlt den Boden zu sehr aus.


    3. Die Mondphase Das meiste Wachstum gibts bei zunehmendem Mond und erhöhen sich mit der Fülle des Mondes allerbeste Chancen wenn 1. und 2. mit einer Vollmondnacht zusammen gegeben ist.


    Bei abnehmendem Mond wachsen zwar auch Steinpilze aber diese sind eher als Nachzügler der vorangegangenen zunehmenden Mondphase zu betrachten und daher nicht merh so die Masse


    Jeder alteingesessene Steinpilzhase kennt diese Weisheit ich wunder mich nur immer wieder warum es in keinem einzigen Buch erwähnt wird.


    Derzeit haben wier abnehmenden Mond


    lieben Gruß

  • Hallo Georg,
    seit vielen Jahren habe ich die Erfahrung gemacht, das die Pilze bei zunehmenden Mond viel besser wachsen.Das hat mir meine Oma schon beigebracht, aber viele denken, das ist nur Spinnerei.


    VG.Barbara

  • Hallo zusammen
    Ich sammle schon über 40 Jahre Pilze und habe die Erfahrung gemacht dass einige Tage vor Neumond bis einige Tage nach Neumond die Pilze deutlich besser wachsen,so auch dieses Jahr wieder.Habe vom 6.-12 August 2010 viele Steinpilze gefunden täglich ca.3-4kg und danach keinen einzigen Pilz mehr.Bei Vollmond habe ich noch so gut wie keine jungen Pilze gefunden.Im letzen Jahr habe ich die Steinpilze bei sehr trockenen Wetter im Sptember massenhaft gefunden. Werde ab jetzt mal Buch führen wann,bei welcher Mondphase und welcher Witterung die ersten und letzen Pilze wachsen.Ich suche meine Pilze im Spessart bei Lohr am Main.

  • Hallo hexenopa
    wir haben hier nur neutrale Böden im Mischwald und leicht saure Böden im Nadelwald. Hier gibt es nur Bundsandstein.Übrigens meine Steinpilze finde ich zu 90% im Mischwald Eiche,Buche und zum Teil Kiefern.


    Werde heute mal pilze suchen, trotz der Mondphase mal sehen was dabei rauskommt.Es wäre zwar schön wenn ich welche finde ,aber es sind ja nicht nur die pilze sondern die Natur selbst, die bei jedem Pirschgang anders ist.


  • Da kann Georg 79 durchaus Recht haben .In der Oberpfalz standen Unmengen kleiner Steinpilze und Pfifferlinge aber auch schon Unmengen alter Steinpilze und mit jedem Höhenmeter nach oben wurde es weniger, auf der Bergkuppel hab ich einen Steini gefunden 200 Meter tiefer auf der Südseite deutlich mehr .Ist ihnen wohl zu kalt dort oben .8 Grad ,Nebel ,sehr Windig .