Bremen/Syke aktuell

Es gibt 8 Antworten in diesem Thema, welches 4.306 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von eric.parker.

  • Hallo zusammen,


    kommt jemand aus dieser Ecke und ist er schon fündig geworden?
    Ich habe nun zwei Wochen die mir bekannten Stellen besucht, aber es wirklich nichts zu finden. Ich habe ein ca. 2x2 km Areal, welches letztes Jahr mehr als ergiebig war. Dieses Jahr konnte ich die bisher gesehenen, einzelnen Pilze (ungeniesbar) an zwei Händen abzählen. Auch eine andere, sonst üppige Stelle, ca. 10km entfernt, nichts.


    Es sind auch unterschiedliche Waldarten, blos von Pilzen jeglicher Art keine Spur. Das Wetter war ja mehr als "gut" hier oben, zumindest für die Pilze.
    So langsam sehne ich mich wieder nach einer gut gemachten Pilzpfanne. ;)


    Wie sind eure Erfahrungen?

  • Hallo Eric,


    bei uns in Hessen ist zur Zeit auch wenig los, es finden sich aber auch bei Trockenheit z.b. Schmarotzer wie die Krause Glucke am Fuß alter Kiefern. Such dir mal einen Kiefernwald in der Nähe und kontrolliere mal.


    Gruß
    derpilzberater

    Pilzsachverständiger DGfM - Pilzberatung und Lehrwanderungen in Hessen
    Genaue Bestimmung der Funde und Essensfreigaben gibt es nur von Pilzsachverständigen vor Ort

  • Danke dir für den Tipp, so ähnlich bin ich auch vorgegangen, bin dann auch mal 50km gefahren zu einem Mischwald. Einfach nichts zu sehen.


    In meinem Stammwäldchen vor einem Jahr (Kiefer/Buchen/Mischwald abwechselnd) konnte man vor einem Jahr keinen Schritt gehen, um über eine Kolonie zu stolpern. Da gab es alles, so schöne, große Fliegenpilze habe ich bisher nie gesehen, vorallem nicht in der Menge und Größe. Leider hatte ich keinen Fotoapparat zur Hand. Steinpilze als Traumstücke konnte man alle 2 Meter auflesen, der größte hatte eine Höhe von 16cm. Davon habe ich aber zum Glück ein Foto. Dort habe ich auch meinen ersten 22cm Satanspilz im Durchmesser gesehen. Es war pilzmäßig alles vorhanden, Parasolpilze mit 10-20cm Durchmesser alle Meter lang an bestimmten Stellen. Beeindruckend. Und dieses Jahr wächst dort einfach nichts. Dies macht mich stutzig. Das Wetter war die letzten Wochen immer verregnet, 1-2 Tage dazwischen mit ein bisserl Sonnenschein.
    Ich bin nun auch mit der Kamera ein paar Tage unterwegs. Nur soll es irgendwie dieses Jahr nicht sein. :(

  • Hallo,
    komme zwar nicht direkt aus Deiner Nähe(Verden), aber die Wälder sollten sich doch ähneln.
    War am 24.08 letzmals los, da ich beruflich danach sehr eingebunden war.
    Habe zu dem Zeitpunkt sehr viele Maronen + Pfifferlinge gefunden, und auch einige recht große Steinpilze(leider aber auch sehr verwurmt).
    Aber ich hatte nach etwa 1,5 Stunden meinen Korb voll.Da kann wirklich nicht die Rede von "nichts los" sein.
    Eines ist mir aber sehr aufgefallen:Habe die Pilze hauptsächlich auf sehr trockenen Sandboden gefunden unter den Kiefern.(Sanddünen)
    An meinen sonst sehr erfolgreichen Stellen, die eher feuchten und bemoosten Boden vorweisen, war auch nichts zu finden.

  • Hi,


    komme aus der Hannover Region (Deister) und kann bestätigen das noch nicht so viel los ist. Habe eher Pfifferlinge als Röhrlinge gefunden. Die Steinis lassen sich noch Zeit. Vereinzeln gibt es schon welche. Nur ich habe mehr Gallenröhrlinge gefunden als Steinis Glaube bei uns gehts erst später los..

  • Also bei uns in Hessen - waren gestern im Spessart unterwegs und haben 2 mal den Waldabschnitt gewechselt ... - ist tote Hose.


    Was sich findet ist fast immr das gleiche..Gallenröhrlinge Täublinge und hier und da ein Perlpilz. Irgendwie vermisse ich bei uns dieses jahr die Fliegenpilze, gelbe Knollenblätterpilze gabs genug aber Fliegies ..ich weis nicht..


    gabyk Pfifferlinge sind ja Mykorrhizapilze sprich sie wachsen immer in einer Lebensgemeinschaft mit einem Baumpartner. Bei uns gab es dieses Jahr vor allem in Rotbuchenwäldern immer mal so "Flecken" wo Pfifferlinge standen. Manchmal waren es auch nicht die normalen sondern der samtige Pfifferling. Natürlich wachsen Pfifferlinge auch mal in nem Nadelwald zb bei Fichten. Bei Trockenheit suchst du am besten am Stamm von alten Buchen wo sich ein Moosteppich gebildet hat oder auch mal am moosigen Wegesrand.
    Sie stehen gerne an Stellen im Buchenwald mit dicken alten Buchen wo es zb auch Steinpilze oder Flockies gibt.


    Viel Erfolg :)



    Gruß
    Derpilzberater

    Pilzsachverständiger DGfM - Pilzberatung und Lehrwanderungen in Hessen
    Genaue Bestimmung der Funde und Essensfreigaben gibt es nur von Pilzsachverständigen vor Ort

    Einmal editiert, zuletzt von Derpilzberater ()

  • Kleines update von Heute .. ein eiziger Steinpilz hat es ins Körbchen geschafft, die anderen drei Brüder wurden schon von Schnecken besucht.
    Der Rest war übersichtlich, vieles war angefressen.
    Boviste (jene, die man ab und an mal "auf" sieht) sind aber zu hunderten vorhanden. Habe heute meine 15km im Wald gemacht. Und bis auf den brauchbaren Steinpilz nix. :D