Giftnotruf

  • Giftnotruf

    Hier findet ihr alle uns derzeit bekannten Anlaufstellen bei einer Pilzvergiftung.

    Giftnotrufzentralen:

    1 Deutschland

    1.1 Berlin (Berlin und Brandenburg)

    Giftnotruf Berlin

    Giftnotruf der Charité Universitätsmedizin Berlin

    Campus Benjamin Franklin

    Hindenburgdamm 30

    12203 Berlin

    Telefon: 030-19240

    Internet: www.giftnotruf.de

    1.2 Bonn (NRW)

    Informationszentrale gegen Vergiftungen der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität

    Zentrum für Kinderheilkunde

    Adenauerallee 119, D-53113 Bonn

    Telefon 0228 - 28 73 211 und 0228 - 28 73 333

    Telefax 0228 - 28 73 314

    Internet: University of Bonn - Medical Center (IMSDD)

    1.3 Erfurt (Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen)

    Gemeinsames Giftinformationszentrum der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

    Nordhäuser Straße 74, D-99089 Erfurt

    Telefon 0361 - 73 07 30

    Telefax 0361 - 73 07 317

    Internet: Freistaat Thüringen - Startseite

    1.4 Freiburg (Baden Württemberg)

    Universitätskinderklinik, Informationszentrale für Vergiftungen

    Mathildenstraße 1, D-79106 Freiburg

    Telefon 0761 - 19240

    Telefax 0761 - 27 04 457

    Internet: www.ukl.uni-freiburg.de

    1.5 Göttingen (Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein)

    Giftinformationszentrum-Nord

    Georg-August-Universität

    Robert-Koch-Straße 40, D-37075 Göttingen

    Telefon 0551 - 19 240 für alle und 0551 - 38 31 80 für Ärzte

    Telefax 0551 - 38 31 881

    email:giznord@med.uni-goettingen.de

    Internet: www-giznord.pharpt1.med.uni-goettingen.de

    1.6 Homburg/Saar (Saarland)

    Informations- und Beratungszentrum für Vergiftungsfälle an den Universitätskliniken, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

    D-66421 Homburg/Saar

    Telefon 06841 - 19 240 oder 06841 - 16 83 15

    Telefax 06841 - 16 40 17

    Internet: Universitätsklinikum des Saarlandes - Startseite

    1.7 Mainz (Rheinland-Pfalz und Hessen)

    Beratungsstelle bei Vergiftungen

    Johannes-Gutenberg-Universität, II. Medizinische Klinik und Poliklinik, Klinische Toxikologie

    Langenbeckstraße 1, D-55131 Mainz

    Telefon 06131 - 19 240 und 06131 - 23 24 67

    Telefax 06131 - 17 66 05

    Internet: Übersicht- Giftinformstionszentrum

    1.8 München (Bayern)

    Giftnotruf und Mobiles Gegengift-Depot

    Toxikologische Abteilung der II. Medizinischen Klinik rechts der Isar

    Ismaninger Straße 22, D-81675 München

    Telefon 089 - 19 240

    Telefax 089 - 41 40 24 67

    Internet: www.toxinfo.org

    2 Schweiz

    Tox Info Suisse betreibt die Notfallnummer 145. Rufen Sie an, wenn die Gefahr einer Vergiftung besteht oder jemand Symptome einer Vergiftung zeigt. Ärztinnen und Ärzte sowie weitere medizinische Fachpersonen geben täglich rund um die Uhr telefonisch Auskunft bei Vergiftungen durch Chemikalien, Medikamente, giftige Pflanzen, Pilze oder Tiere sowie Drogen und vieles mehr. Tox Info Suisse feiert 2016 sein 50-jähriges Bestehen.

    3 Österreich

    Vergiftungsinformationszentrale
    Notruf-Telefon: +43 1 406 43 43

    Bei Vergiftungsverdacht (Auslöser: Medikamente, chemische Stoffe, Haushaltsprodukte, Sucht- und Genussmittel, Pflanzen, Tieren oder andere bzw. unbekannte Stoffe) berät toxikologisch geschultes Personal rund um die Uhr. Aufgrund der telefonisch mitgeteilten Fakten wird eine Entscheidungshilfe gegeben, ob ärztliche Hilfe nötig ist.

    Wichtige Informationen im Notfall

    Bei Verschlucken einer möglicherweise gesundheitsschädigenden Substanz oder sonstigem Kontakt mit verdächtigen Substanzen rufen Sie sofort – noch vor Ergreifen irgendwelcher Maßnahmen – die VIZ an. Für individuelle Beurteilung des Risikos und Beratung sind folgende Informationen wichtig:

    • Was: möglichst genaue Bezeichnung der Substanz bzw. des Produkts (Medikament, Haushaltsmittel, Chemikalie, Pflanzenteil, Droge etc.)
    • Wie viel: möglichst genaue Mengenangabe: Anzahl von Tabletten, Kapseln, Dragees; Volumenangabe in Schlucken, Ess- oder Teelöffeln
    • Wer: Alter, Gewicht, Geschlecht und Zustand der betroffenen Person(en)
    • Wann: Zeitpunkt des Kontakts
    • Wo: Ort des Geschehens
    • Wie: Verschlucken, Einatmen oder Hautkontakt
    • Warum: unabsichtliche oder absichtlich herbeigeführte Vergiftung

    Folgen Sie den Empfehlungen der VIZ, oder suchen Sie die nächste Arztpraxis oder ein Krankenhaus auf. Nehmen Sie Verpackung oder Teile der verdächtigen Substanz bzw. des Produkts unbedingt mit.

    Euro-Notruf: 112
    Rettung: 144
    Ärzte-Funkdienst: 141

    Weiterer Service:
    Informationsleistungen für Ärztinnen/Ärzte und medizinisches Fachpersonal


    Achtung: Für die Korrektheit der bereitgestellten Informationen kann kein Gewähr übernommen werden.

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