Super! Da bin ich auf jeden Fall auch mit dabei, auf dem Dampfer ![]()
Beiträge von sarifa
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Ich schlussfolgere aber mal daraus das du nicht von Amanita ausgehst, was Mausmann ja anscheint tut.
Also liegt einer von euch beiden schonmal daneben
Mausmann!
Gegen die geballte Mädels-Front kommt der nicht an ! 
Lutine, zum Hut wissen wir offiziell noch nix...
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Anna, das dürfte helfen, aber dann muss man vorsichtig formulieren und auf Beorns taxonomische Großzügigkeit hoffen, damit ein Ja herauskommt

Ich sehe, wir denken wohl das gleiche

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Also, ich bin mir diesmal relativ sicher mit meinem Tipp... und ich denke auch, dass die Frage nach Farbe(n) und / oder Struktur der Hutoberfläche duchaus weiterhift... Oder man könnte fragen, ob der Pilz bei Verletzungen/ Anschneiden/ Ärgern in bestimmten Teilen Verfärbungen zeigt...
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PREUSSIA FLEISCHHAKII
Wer kommt denn auf sowas?

Kann sein, dass sich da ein armer Doktorand bei seinem Doktorvater Prof. Dr. Fleischhak einschleim... ahem, sorry, beliebt machen wollte, indem er ihm eine Art widmet?

Oder rächen...zweifelhafte Ehre, wenn man Namensgeber für einen Dungpilz ist...

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Moin, alle!
So, hab schon gepilzrätselt und meinen Tipp abgegeben und wünsche euch ein schönes Wochenende! Bin dieses Wochenende auf dem Festland, drückt mir die Daumen, dass mein Freund nicht zu vergrippt ist und ich ihn ins Auto kriege um den Berg hoch Richtung Pilze zu fahren... Und an alle, die dieses Wochenende in den Wald gehen: gut Fund!
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Yay, ich glaub, ich hab ihn! Tasächlich hilft's, wenn man beim Im-Pilzbuch-Blättern auch die Augen aufmacht!

Beorn: Es ist Samstag morgen 8:30 und ich grüble schon seit über einer Stunde über deinem (deinen? Kommt Dativ oder Akkusativ nach "grübeln"?
) Pilz! Das Virus hat mich echt erwischt... 
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Moin alle.
Ich sehe, die hitzigen Diskussionen haben sich bis in die Nacht hinein gezogen und waren dennoch ergebnisfrei...
Ich stimme bei dem was ich sehe mit Mausmann überein, allerdings sehe ich auch nur reinweiß mit ockergelben Stellen am Stiel, die ich aber noch nicht einordnen kann. Bin dafür, dass wir nach weißen Sporen fragen, das würde zu meiner Anfangsvermutung passen... -
Bei der Gattung an die ich denke, find ich den aber nicht... also denke ich wohl falsch... *grummelgrummelgrummel*
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Hey Pinienwald,
Beorn hat Recht, wenn das Wetter es zulässt, solltest du versuchen, den nochmal zu finden und ein paar Nahaufnahmen und Schnittbilder anfertigen. Mein Pilzbuch listet ca. 15 blauende Arten mit roter Röhrenschicht, die alle mehr oder weniger auf deinen Pilz zutreffen könnten.
Finde es aber spannend, dass sich immer mehr Mittelmeer-Pilzfreunde hier einfinden!
Freue mich auf weitere Funde von dir! -
Mein Pilzbuch gibt da auch nicht viel her... werde dann auch mal nach "Pilz" googlen...

Naja, ein bisschen kann man das ja schon eingrenzen, stimmt schon...aber auch wirklich nur ein bisschen!
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Hehe... Nee, Anna, ich glaub ich mach mich einfach auf den Heimweg! Wochenende!

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Ich bin da... auch wenn ich eigentlich arbeiten sollte...

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Hannes Wader und Whiskey... ich hätte mal nicht so früh ins Bett sollen gestern!! Das wurd ja noch richtig nett hier bei euch

Schönen Tag wünsch ich euch!
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Hey Beorn,
schöne Geschichte, das mit den verwirrten Spaziergängern
Kenn ich auch sowas, wenn wir in stinkigen Hafenschlammproben nach Würmern stochern... da gibt's auch immer belustigte Blicke 
Aber auch sonst: schöner Beitrag, tolle Bilder. Die kleinen Helmlinge am Buchenblatt sind wirklich schön, da hat sich der Foto-Aufwand gelohnt!
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Hah, diesmal weiß ich's auch

(und tatsächlich hat mir Beorn's Tipp mit dem Cäsium auch die Bestätigung für meinen Verdacht gegeben! )
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Papi geht... Tochter geht jetzt auch! Morgen Rückflug nach Kreta, muss verdammt früh raus....
gute Nacht, amüsiert euch noch!
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Ab in die Heia, Töchterle!
Jetzt schon? Och nööööööööö! Kann ich nicht noch eine halbe Stunde? Biiiitte, Papi!

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Puh. Arbeit für heute getan. Kann ich ein Bier haben?
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Zitat von Rumpelrudi
Wie groß ist also die Gefahr für den normalen Pilzinteressierten, wenn er wegen dim Wirrwarr irgendwann nur noch die in der Landessprache üblichen Bezeichnungen benutzt und keiner der Wissenschaftler intelligent genug ist um diesen Interessierten zu verstehen oder umgekehrt ?
Es gibt einige Organismengruppen, bei denen dies tatsächlich ein "Problem" darstellt, und zwar alle, die außer den (für ihre Arbeit bezahlten) Wissenschaftlern noch andere Interessenten haben... darunter fallen z.B. Großpilze, viele Vögel, Insekten, Fische, etc. Hier wird es immer eine Diskrepanz zwischen den "volkstümlichen" Namen (die oft tatsächlich wertvolle Infos zu charakteristischen Eigenschaften liefern) und den wissenschaftlichen Namen geben. Die genannten Gruppen sind aber tatsächlich in der Minderheit - schon im Dung-Forum geht's los - da gibt es plötzlich keine Populärnamen mehr! Einfach, weil es nicht genug Leute gibt, die sich im Alltag darüber unterhalten, so dass auch kein Bedarf besteht, einen "einfacheren" Namen zu finden.
Ich persönlich finde es vollkommen egal, welcher Name benutzt wird (wissenschaftlich, populär, "falscher" Gattungsname), solange ganz eindeutig klar ist, was gemeint ist und die richtigen Informationen vermittelt werden (und ich bin eine von denen, die für "richtige" Benamsung bezahlt werden!). Und natürlich werden in bestimmten Kreisen bestimmte Namen bevorzugt - wenn ich eine wissenschaftliche Arbeit verfasse, benutze ich natürlich den wissenschaftlichen Namen, denn das ist nun mal die "lingua franca" in dem Bereich, aber der populäre Name kann oft genauso viel aussagen (und in vielen Bereichen in der Wissenschaft wird auch der populäre Name benutzt, wenn klar ist, worum es geht).
Aber ich stimme voll und ganz zu, dass die Kommunikation zwischen Berufs-Wissenschaftlern und Hobby-Wissenschaftlern gefördert werden muss. Hobby-Wissenschaftler können oft sogar viel bessere Arbeit leisten als die, die dafür bezahlt werden, und das muss die Wissenschaft unbedingt nutzen!
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Wahnsinn... eins toller als das andere!
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Moin alle!
Wollte nur mal kurz vorbeischauen...muss gleich essen gehen mit Kollegen, und vertreibe mir bis dahin noch die Zeit hier im Forum. Schöne Sachen habt ihr heute gefunden (also die von euch, die unterwegs waren)!
Komme dann später vielleicht nochmal auf nen Absacker vorbei...
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Puh, komplexes Thema, aber ich versuch's mal. In meiner Darstellung mögen "Fehler" sein, weil ich mich besser mit der Zoologie auskenne, und in der Botanik (und zu der werden die Pilze immer noch gerechnet) sind einige Dinge ein bisschen anders.
Also, zunächst einmal gibt es nicht wirklich eine allgemeingültige Regel, was nun eine Art, Gattung oder Familie (oder sonstige taxonomische Gruppe) ist. Es gibt immer nur Meinungen von Experten in einem bestimmten Bereich, daher wird auch ständig umgruppiert. Früher (also seit Linnaeus - Carl von Linné, der das System mit dem Gattungs- und Artnamen eingeführt hat) wurden Gruppen von Arten zunächst nach äußerlichen Ähnlichkeiten zusammengefasst. Wie ähnlich denn nun verschiedene Arten sein sollen, damit sie eine Gattung bilden, ist dem Experten überlassen. Oft - aber nicht immer - liegt es auch an der Menge des Materials - je mehr Arten man hat, desto mehr Unterschiede entdeckt man oft, und wünscht sich dann, dass man einzelne Arten abspaltet, weil sie einander ähnlicher sind als andere Untergruppierungen. Ob dann eine Untergattung oder eine neue Gattung geschaffen wird, ist ebenfalls Ansichtssache (naja, also begründen sollte man das schon in einer Veröffentlichung).
Dieses System hat früher dazu geführt, dass Arten gruppiert wurden, die zwar ähnliche Merkmale haben, aber eigentlich gar nicht verwandt sind. Mit "verwandt" ist hier Verwandschaft im Sinne von evolutionärer Abstammung gemeint - und damit kommen wir zu neueren Ansätzen.
Neuerdings versucht die Wissenschaft, Arten zu gruppieren, die gemeinsame Vorfahren in der Entwicklungsgeschichte haben. Das kann man natürlich nicht genau wissen, die sind ja schon tot, aber durch die Analyse von Merkmalskombinationen kann man sogenannte "phylogenetische Analysen" durchführen. Das Ergebnis ist im Prinzip ein Stammbaum. Aber natürlich kommt es da auch auf die Wahl der Charaktermerkmale an, und wie die Analysen genau durchgeführt werden, und somit gibt es auch da Diskussionen.
Neuerdings werden natürlich genetische Untersuchungen durchgeführt, aber auch das bringt keine endgültige Antwort. DNA-Moleküle (oder genauer die Abfolge von Basenpaaren, den Bausteinen der DNA) sind auch nur Charaktermerkmale, und wiederum liegt es im Ermessen des Experten, wann eine Zugehörigkeit zu der selben Gattung gegeben ist. Bei 99% Übereinstimmung der Basenpaare? Bei 95%? Wie genetisch ähnlich müssen sich Organismen sein, damit man von einer "Gattung" sprechen kann?Wie ihr seht, ist das also alles überhaupt nicht klar definiert, und das ist in jeder Disziplin ziemlich unterschiedlich gehandhabt, je nach vorherrschender Expertenmeinung und Wissensstand.
Was allerdings schon ziemlich reguliert ist, ist wie genau Arten/Gattungen/Familien benannt werden, was gegeben sein muss, damit eine Art (formell) als neue Art anerkannt wird, etc. Diese Regeln sind in verschiedenen Regelwerken dokumentiert, und unterscheiden sich zwischen den verschiedenen Disziplinen (Botanik, Zoologie, Bakterien) z.T. erheblich. Pilze werden hierbei übrigens unter dem "International Code of Botanical Nomenclature" - dem internationalen Regelwerk für botanische Nomenklatur, also Namensgebung, gehandhabt. Das hat nur historische Gründe, wie ihr ja alle wisst, sind Pilze keine Pflanzen.Soweit erstmal... hoffe, das war einigermaßen verständlich... falls ihr Fragen habt, immer her damit.
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Anna, was für tolle Bilder! Herbstlicht ist einfach soooooo schön!
Du hast echt tolle Momente und Motive eingefangen!
