Beiträge von Ingo W

    Hallo Hannie!

    Zitat


    Ingo , kann es sicher, dass ich Fehler auf meiner Seite sein . Ich habe auch nichts dagegen, wenn Sie mir einen Rat geben über diese.


    Das Problem ist eben, dass deine Mikrobilder sehr winzig sind und man nicht das erkennt, was zur Bestimmung nötig wäre. Auch auf sämtliche Bemaßung und einen Großteil der Beschreibung verzichtest du meist.


    Hier z.B. ......
    http://home.lijbrandt.nl/jwije…es/gewoonwaterkelkje.html
    ...... das ist keine Hyaloscypha, sondern eine Cistella, wahrscheinlich grevillei oder sowas ähnliches. Möglich wäre auch Psilachnum lanceolata-paraphysatum, der sieht makroskopisch identisch aus.


    Oder das hier würde ich dir nie glauben:
    http://home.lijbrandt.nl/jwije…ges/essenvlieskelkje.html
    Hymenoscyphus albidus ist weiß, deutlich gestielt und auf Eschenblätter (Fraxinus) festgelegt.


    Was du hier zeigst, hat eher was mit Hymenoscyphus epiphyllus zu tun.....
    http://home.lijbrandt.nl/jwije…ldergeeldonsschijfje.html
    .....nicht mit den winzigen ungestielten Calycellina punctatas:
    https://www.cubby.com/pl/CC+As…0VBs/Calycellina/punctata


    Aber lassen wir das.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Also ich habe sowas auch schon gesehen, wenn sich ein Tier eine Höhle baut. Zur Futtersuche kann ich mir keine 1m tiefen Löcher vorstellen. Da steht ja Energieaufwand und gefundenes Futter in keinem sinnvollen Verhältnis.
    Auf jeden Fall kenne ich solche Testlöcher, welche aus irgendeinem Grund aufgegeben(?) wurden.


    Ob da nun die Baumart wirklich eine Rolle spielt? Vielleicht stehen da ja hauptsächlich Kiefern rum? Vielleicht hat es aber auch mit der Art der Wurzel zu tun?


    VG Ingo W

    Hallo Tom!


    Zitat Pablo:

    Zitat


    Tendenziell ist der Fichtenzapfenrübling von den beiden Kiefernzapfenrüblingen schon optisch etwas verschieden. Allerdings gibt es da große Überschneidungsbereiche. Der Fichtenzapfenrübling ist gerne mal ein wenig heller, vor allem auf dem Hut. Er wird auch größer als die beiden Kiefernzapfenrüblinge.
    Das Portrait mit Link zu den beiden Keifernzapfenrüblingen (die makroskopisch definitiv nicht zu trennen sind) findest du >hier<.


    Hab ich auch mal gedacht, dass man die makroskopisch unterscheiden oder zumindest grob voreinordnen kann.
    Inzwischen habe ich es aufgegeben, obwohl mir das nicht wirklich recht ist. Schließlich mag ich Makroskopie und will nicht immer nur zum Mikro zeigen.


    Dass die an Kiefernzapfen immer kleiner sind, kann ich nicht bestätigen.
    Dass sie dunkler sind, mag wohl oft sein, ich habe aber auch schon hellere gefunden und fast schwarzhütige an Fichtenzapfen.
    Stieldicke? Ganz schnell vergessen!
    Länge der Wurzel? Na, liegt halt an der Tiefe des vergrabenen Zapfens und der Vitalität und dem Durchhaltevermögen des ans Licht strebenden Fruchtkörpers.


    Auch, dass das mit dem in der Literatur angegebenen bitteren Geschmack kein starkes Merkmal ist, schreibt Pablo im Portrait völlig zu recht.
    Hoffe ich zumindest, dass ich mich da richtig erinnere.


    Zitat


    Sammelt so etwas jemand für Mischgerichte oder Suppeneinlage??


    Ist mehr ein Gag nach dem Winter.
    So 20-30 frischgesammelte Hüte in einer Suppe im März......, so schlecht sind die nicht!
    Schließlich muss man auch was für sein Image machen, und "Normalmensch" XYZ bekommt dann i.d.R. große Augen (wo doch genießbare Pilze bekanntlich nur im Herbst wachsen!).


    VG Ingo W

    Hallo Nobi!

    Zitat


    Ich habe mal durchs Hintertürchen geschaut und denke, dass ich vor allem auf Grund der schlanken, apikal nie erweiterten Haare subvirgineum ausschließen kann.


    Ja, genau! L. subvirgineum wächst eigentlich auch an liegenden Ästen.


    Was bei Lachnum virgineum noch ziemlich typisch ist, sind die recht dicken Paraphysen, bei ungeschädigten Apos mit vielen unauffälligen kugeligen Vakuolen, welche aber in Lugol dann sehr deutlich goldbraun anfärben.


    Wäre ja mal interessant die Kollektionen der verschiedenen Substrate genmäßig zu vergleichen.


    VG Ingo W

    Hallo Nobi!


    Zitat


    Kann man das bereits makroskopisch festmachen oder gibt es womöglich einen Doppelgänger, den man nur mikroskopisch entlarven kann?


    Bei derartigen Aufsammlungen in dieser Zeit auf diesem Substrat mit diesen Bildern würdest du mindestens bei 100 Wetten 99 mal gewinnen.


    Ein Restrisiko bleibt aber wohl immer, wenn man nicht mikroskopiert.


    Ich weiß nicht mehr genau, wer es war (Sven, Nando oder Steffen?), es war aber einer aus eurer Ecke.
    Der hatte mal einen vermeintlichen L. subvirgineum an einem Substrat, wo ich mit L. virgineum gerechnet habe.
    Insofern halte ich mir ein winziges Hintertürchen offen, was dich jetzt nicht wirklich erstaunen wird.


    VG Ingo W

    Hi Tuppie!


    Kannst du ganz leicht selber haben. Im Buchenwald solltest du kaum mehr als 2 Anläufe dazu benötigen, wenn die Laubstreu etwas Feuchte hält.
    Einfach obere Blätterschicht wegschieben, um am Boden die Buchencupulen mit den weißen Becherchen zu erspähen.
    Mit Brombeergesträuch und Lärchen-/Fichtenzapfen sollte das aber genausogut funktionieren.


    VG Ingo W

    Hallo Hannie!


    Willkommen im Forum.
    Auf deinen Bildern sehe ich verschiedenes, vielleicht müsste man sich mal einigen, worauf deine Frage zielt.


    Bei dem Gelben würde ich an austretende Sporenmasse denken, so in dieser Art hier:
    http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=14471&position=34


    Leider sieht man auf deinen Fotos nicht wirklich irgendwelche Details.
    Somit wird sich kaum was klären lassen.
    Das trifft auch auf deine Homepage zu, die sicher viel Arbeit gemacht hat.
    Warum ist das alles so Mini? Dein letztes Bild zeigt doch eigentlich sehr schön, dass du auch größer und detailreicher posten kannst.


    Wusstest du eigentlich, dass Lachnella nicht zu den Ascomyceten gehört?
    http://home.lijbrandt.nl/jwije…/dofpaarswolschijfje.html


    Deine Bilder von Calycina vulgaris und Calycellina alniella gehen gar nicht auf. Über einige Bestimmungen würde ich gern diskutieren, aber für ein gutes Ergebnis reicht es leider von den Mikros her nicht.


    Man sieht aber schon, dass du Spaß hast beim Pilzebestimmen und -finden.
    Lass dir den durch mich nicht nehmen.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Klar ist Phlebia rufa (Braunroter Kammpilz) eine eigene Art. Trotzdem werden oft ausgeblasste Phlebia merismoides/radiata (Orangeroter Kammpilz) als rufa verkauft.
    Nachdem ich noch ein bisschen Bilder angeschaut habe, sehe ich aber, dass Phl. rufa ganz gut auf Rudis Rätsel passt.


    VG Ingo W[hr]
    Hallo Pablo!


    Zitat


    Schade, daß man ich die Sporengröße nicht beurteilen kann. Theoretisch könnten das schon durchgehend unter 5 µm sein.


    Hast du keinen gut bestimmten Pilz mit Sporen? Die könntest du doch dazulegen.
    Habe ich früher mit Falschen Pfifferlingssporen gemacht, als ich noch nicht messen konnte. Aus Verzweiflung eben.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Warum streichst du denn im BMG Phlebia durch?
    Genau da drauf läuft das hinaus, Phlebia merismoides, bloß ausgeblasst. Mitunter wird der dann als Phlebia rufa verkauft. Am Rand sieht man aber teilweise das Orange noch.
    Zur Not könnte man bei Nichtgelingen dieses Vorschlags auch noch Ceraceomyces serpens ins Spiel bringen, wird aber wahrscheinlich gar nicht nötig sein.


    Ok. Rudi schreibt, der Fund wäre neu für ihn. Dann will er wohl doch was anderes hören.


    VG Ingo W

    Hallo Ralf!


    Manchmal fehlt das Velum sogar oder hängt nur am Hut. Geht schon.


    Auf welche Bilder bezieht sich der Vorschlag A. erebia? Bei Melanies Pilzen wären die Farben dafür nun wieder nicht schokobraun genug. Gerade jung sollten die nicht blass sein wie sich bei Melanies Fund einige präsentieren.
    Also insgesamt wird schon A. praecox (Voreilender Ackerling) rauskommen (aber beweis das mal), zumindest würde ich es glauben können.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Da gehst du aber sehr ins Detail.
    Neuerdings geht das noch einfacher:


    1:
    a) mit Poren --> irgend so ein Porling eben
    b) ohne Poren --> 2


    2:
    a) Bild im Netz vorhanden? --> irgend so ein Rindenpilz, der Name steht ja unter den Netzbildern
    b) kein Bild zu finden --> unbekannte Nebenfruchtform


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Allerdings gehe ich inzwischen davon aus, daß es >Coriolopsis gallica< ist. Die fast glatte Hutoberfläche würde ja sehr gut passen.


    Ja, in dem Zustand befinde ich mich auch häufiger, dass ich zum Schluss Poren von Stacheln nicht mehr unterscheiden kann.
    Kannst ja gegen mich wetten, wenn sich dein letzter Vorschlag bei dir festsetzt. ;)


    VG Ingo W

    Lachnum virgineum (Batsch) P. Karst. 1871
    = Dasyscyphus virgineus (Batsch) Gray 1821
    Gemeines Jungfern-Weißhaarbecherchen


    Eines der häufigsten kleinen Becherchen im Frühjahr und an außergewöhnlich vielen verschiedenen Substraten zu finden:


    Makroskopischer Hinweis für dieses Becherchen ist neben der Erscheinungszeit im Frühjahr das versteckte Besiedeln von dünnem, relativ wenig morschem, holzigem Substrat.
    Am häufigsten kann man diese Lachnum-Art wohl an Fichtenzapfen.....

    ....und Buchenfruchtschalen in der Streuschicht entdecken.


    Sie besiedelt aber auch Zapfen anderer Bäume (Kiefern-, Lärchen-, Erlenzapfen), Fruchtschalen (z.B. von Eicheln), Samen oder Knospenschuppen, dünne Zweiglein von Laub- und Nadelholz oder auch Ruten von Himbeere oder Brombeere und etliche verschiedene Blätter, hauptsächlich von Buche oder Eiche.


    Frisch und gut erhalten fallen die vergleichsweise langen Haare auf, die diese Art von vielen anderen der bei uns vorkommenden, ca. 40 weißen Lachnum-Arten unterscheidet.


    Besonders die am Stiel rechtwinklig abstehenden, langen Haare sind oft ein guter Makro-Hinweis:


    Mikroskopisch sind die in Wasser wenig auffälligen kugeligen Vakuolen in den Paraphysen (auch Haare) recht typisch, welche mit Lugol goldbraun anfärben.

    Rest:


    Um diese Art im April/Mai in einem Buchenwald bei gezielter Suche nicht zu finden, bedarf es mindestens dieses Accessoires:
    http://www.woche-des-sehens.de/typo3temp/pics/73d948c484.jpg
    Darf halt nicht gerade die trockenste Stelle sein, wo man in der Laubstreu sucht ;) .

    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Angedrückt haarig? Oder doch eher "filzig"?


    Ich werde erstaunt sein, wenn sich dein Fund als was anderes herausstellt als Spongipellis pachyodon (Dickzahniger Schwammporling). Da passt aus meiner Sicht einfach zu viel vom Schwächeparasit über das Braunwerden bis zum vakuolär(?) -tropfigen Inhalt der Hyphen.


    Von "breitellipsoid" bis zu "subglobulos" ist es oft nicht weit. Bedenke auch, dass du möglicherweise viele deiner Sporen in Draufsicht oder schief von oben siehst.
    Unten auf deinem Sporenbild ist auch eine ordentlich breitellipsoide Spore; das ist die, bei der du auch schön den Apikulus siehst, also die Ausstülpung und ehemalige Verbindungsstelle zu den Sterigmen der Basidie.


    VG Ingo W

    Hallo Melanie!


    Deine Überschrift lautet ja "Einfach?".
    Von meiner Seite gehe ich mit bis Ackerling (Agrocybe), aber ab da finde ich deine Kollegen nicht mehr einfach.
    Also, wenn Agrocybe praecox (den ich erst mal nicht ausschließen will, und der natürlich gut in die Zeit passt) mit eher dunkelbraunen Hüten, a la Fast-Kastanie daherkommt, weit weg von den "Stockschwämmchen-Farben", gehen bei mir die Alarmglocken an.


    Ok., Ring hat er einen schönen, aber diese Runzelriefung auf dem Hut des einen?
    Gab ´s da nicht auch sowas:
    http://setasextremadura.blogsp…ocybe-cylindracea_18.html


    Ich denke mal, wenn du auf den Geruch (Gurke, Mehl) anspielst, bist du wohl bei A. praecox gelandet?
    Jolis Einschätzung des Kakao-Trockengeruchs unterschreibe ich übrigens.


    Na, habe ich dich ordentlich verunsichert?
    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Irgendwie reichen MAterial, Kenntnisse und Efahrung da nicht aus bei mir...


    Der Knackpunkt ist die verbesserungswürdige Optik. Mit dem Rest würden wir schon klarkommen, da habe ich überhaupt keine Zweifel.


    Psilachnum acutum hätte kleine Stielchen unter dem Becher und recht auffällige Vakuolen in den nichtfädigen Paraphysen.
    Schätze mal, das wäre dir aufgefallen.


    Zitat


    ....... Calloria neglectum.


    "um" = "a"


    VG Ingo W

    Hallo Scrubby I!


    Selbst verfasste Beiträge solltest du aber schon selbst löschen können.
    Unten rechts sind braune Kästchen. Hier "Bearbeiten" anklicken, dann erscheint "Zum Editor". Das klickst du an, dann ist dein Beitrag von dir bearbeitbar.
    Und ganz oben rechts erscheint nun auch "Jetzt löschen". Das funktioniert, wenn man links dazu das Häkchen bei "Löschen?" gesetzt hat.


    VG Ingo W

    Hallo Joli!


    Sag mal, diese Partisanenanlagen, die halten sich bis jetzt? Geht das überhaupt?


    Bei Nr. 10 und 11 weiß ich nicht, gehören die zusammen?
    Nr. 11 sieht auf jeden Fall seeehr nach Wurzelschwamm (Heterobasidion annosum s.l.) aus und die 10 würde dazupassen.


    Nr. 33+34 sollte man mit Pycnoporellus fulgens (Leuchtender Weichporenschwamm) vergleichen. Dabei darf man sich nicht verunsichern lassen durch Substratangaben "an Nadelholz".
    Die Art hat inzwischen auch Laubholz für sich entdeckt. Scheinbar ist es so, dass je nördlicher der Fundort desto wahrscheinlicher ist auch Laubholz als Substrat.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Die Bestimmung der Winzlinge geht über die Haare.
    Kann ich mir schon vorstellen, dass die schlecht für dich und deine Technik zu sehen sind.
    Auf dem letzten Bild, das könnte schon sein. Also nicht das Braune, sondern die Palisaden mit den zylindrischen Elementen.


    Mit Phragmitis hatte ich mich mal eine ganze Zeit beschäftigt und kenne allerhand Becherchen daran. So kleine hyaline Becherchen sind mir selbst allerdings erst mal fremd für das Substrat.
    Kann das auch eine andere Pflanze gewesen sein? Vielleicht Rohrkolben oder Simse oder sowas?


    Ich spekuliere da auf eine Cistella-Art (Warzenhaar-Becherchen).


    VG Ingo W

    Hallo Tom!


    Zitat


    Nun... gerade habe ich nochmal im aktuellen Gerhardt geschaut: auch dort stehen "süßlicher Mehlgeruch" und "Mehlgeschmack" bei der Lepista nebularis.


    Ich finde die Nebelkappe höchst ungeeignet, um "Mehlgeruch" zu definieren.
    Den typischen Mehl-Gurkengeruch haben viele Ritterlinge.


    Die Lepista nebularis (Nebelkappe) riecht eigentlich jung und frisch noch recht angenehm, da würde ich sogar ausnahmsweise mal "pilzig" akzeptieren, aber älter dann recht spezifisch anders. Ein Wort dafür kenne ich nicht, ich empfinde es als aufdringlich stechend-süßlich, bissig. Dieser Geruch entfaltet sich vorbildlich in der Pfanne. Das wäre für alle die, die geruchlich eine schlechte Wahrnehmung haben, noch eine Chance, den Geruch zu studieren.


    VG Ingo W