Beiträge von Ingo W

    Hallo Reinhilde!


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    Die Becherlein werde ich Morgen mal ganz genau begucken, denn die habe ich erst auf dem Foto entdeckt.


    Also du musst dir deswegen keinen Stress machen. Das war bloß so als Anregung gedacht, dass es auch bei kleinen Pilzen wichtig ist, was zu schreiben über Substrat, Stelle des Anwuchses, Größe, Auffälligkeiten.


    Wenn du keine Lupe hast, um eventuell genau das zu sehen....:
    http://asco-sonneberg.de/pages…ella-090626-01xs13051.php
    ...., wird er unmikroskopiert sowieso keinen Namen bekommen können.


    VG Ingo W

    Hallo Tuppie!

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    4. ....Crepidotus spec., ist es das gemeine oder das kleinsporige?


    Keine Ahnung, welche du jetzt genau meinst, wenn es nicht dabei steht.
    Hast die Auswahl zwischen ca. 13 Arten, das häufigste ist wohl Crepidotus cesatii (Entferntblättriges Stummelfüßchen), soweit du den Pilz an Ästen im Luftraum fandest.


    Nr. 6 ist Plicatura crispa (Kraußer Adernzähling).


    10 sieht wie Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz) aus, naja Unterseite muss man sich eben denken.


    17 ist der Rosablättrige Helmling (Mycena galericulata).


    VG Ingo W

    Hallo Reinhilde!


    Die Gestielten sind Schleimpilze, die Becherchen können ziemlich viel sein.
    Am häufigsten an Nadelholz und im Verborgenen wachsend ist Hyalscypha aureliella (Harzhaariges Hyalinbecherchen).
    Es gibt aber reichlich kleine weiße sitzende Becherchen aus den verschiedensten Gattungen. Da muss man sich zunächst mal die Haarform unter dem Mikro anschauen.
    Selbst ein becherförmiger Ständerpilz (Basidiomycet) ist nicht ausgeschlossen.


    Und natürlich würde es nichts schaden, wenn man beim Becherchen eine Größenangabe hätte für die geistige Vorstellung, und beim Gymnopilus (Flämmling) eine Ansicht der Lamellen. Aber das weißt du ja schon länger.


    VG Ingo W

    Hallo Juliane!

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    1,Schwindlinge auf einem Tannenzapfen.


    2x Blick von der Seite und wo ist das Bild von unten?
    Der "Tannenzapfen" ist natürlich ein Kiefernzapfen, und der Pilz sollte wohl der Mäuseschwanzrübling (Baeospora myosura) sein.
    Der Dungbewohner ist ein Tintling (Coprinus), den Rest sehe ich wie Mario.


    Schau doch mal, ob du die Bilder nicht größer einsellen kannst. So 800 x 600 Pixel wäre gut.


    VG Ingo W

    Hallo Juliane!


    Parasol passt,
    Nr. 3 ist Dehnbarer Helmling (Mycena epipterygia s.l.),
    Nr. 4 Horngrauer Rübling (Rhodocollybia asema),
    bei Nr. 9 glaube ich nicht an Hallimasch,
    bei 10 Größe sagen, aber wahrscheinlich Großer Bluthelmling (siehe bereifter Stiel), Mycena haematopus,
    bei 11 keinen schleimigen Stiel festgestellt?
    12 ist Fuchsiger Rötelritterling (Lepista flaccida);
    13 gehört zu den Falschen Pfifferlingen (Hygrophoropsis spec.),
    14 ist eine Lepista (Rötelritterling), da fehlt ´s an Info.


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!


    Naja Limo.....Welche denn aber? Die Zitronen-Limo oder die mit Maracuja-Geschmack oder Mandarine oder....


    Schade, ich würde sofort selbst gern mal riechen. Du glaubst ja gar nicht, wie hilfreich das ist.
    Vielleicht kann noch mal jemand anders riechen?


    VG Ingo W
    [hr]
    Hallo Andreas!

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    Ich hätte den ja mal mit einem verglichen, den man sich namentlich auf ´s Brot schmiert.


    Horngrauer oder Butterrübling mit weißem Stiel??


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!

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    Standort: Spielplatz


    Der Gemeine Spielplatz-Pilz!


    Nein, im Ernst, also Bäume und Habitat sind wichtig, nicht ob der Pilz vorm Rathaus steht oder unter einer grüngestrichenen Bank.
    Von den Lamellen erkennt man so gut wie nichts, deshalb geht ´s wohl kaum in eine gute Richtung mit der Bestimmung.


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!

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    Geruch: leicht muffig


    Jawohl, diesmal bin ich zufrieden mit dir.
    Könntest höchstens bei Vorhandensein eines alten Fruchtkörpers nochmal schnüffeln.

    Zitat


    Standort: Rasen vor Häuserblock


    Da ist Holz drunter!
    Ist der Sparrige Schüppling (Pholiota squarrosa).
    Gutes Kennzeichen: Farbe und Schuppung ist auf Stiel und Hut gleich (sage ich nur, weil es manche fertigbringen, hier einen Hallimasch reinzuinterpretieren, was aber lamellenfarbmäßig schon Unsinn ist)


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!


    Riech noch mal am angekratzten Stiel, ob da nicht eher was rauskommt wie Rettich oder nach 10min auch Mohnkuchen.
    Naja, und sooo weiß ist der ja nun auch nicht, oder?


    VG Ingo W

    Phaeohelotium monticola (Berk.) Dennis 1964
    Hymenoscyphus monticola (Berk.) Baral 2005
    Berg-Stielbecherchen


    Markus (Calabaza) hat mir ein paar Eichelbewohner geschickt, die sich als obig Genannte bestätigten.
    Für inoperculate Becherchen sind sie ziemlich groß (bis 5 mm im Dm.) und leuchtend Gelb, wachsen in diesem Fall auf Eicheln und Eichel-Cupulen von Roteiche (Quercus rubra).


    Sie sind auffällig turbinat, also kreiselförmig, soll bedeuten, sie haben einen ordentlich fetten Stiel, der nahtlos in den oberen scheibenförmigen Teil des Bechers übergeht.


    Mikros:




    Der makroskopisch identisch aussehende Hymenoscyphus epiphyllus (Blätter-Stielbecherchen), welcher aber auch auf anderes Substrat wie z.B. Äste übergeht, wäre der Verwechslungskandidat.
    Die Inhalte der Paraphysen wären bei ihm wohl leuchtender und multiguttulat. Muss man nochmal genauer beobachten.


    VG Ingo W

    Hallo Reinhard!


    Bei vielen Pilzen fängt eben jetzt die Arbeit an, noch was herauszuholen; vielleicht Sporenpulverfarbe, andere Leute am Pilz riechen lassen, weitere Merkmale suchen, vielleicht Fundumstände besser darstellen: büschelig gewachsen, allein, im Hexenring?
    Da das wahrscheinlich aber auch nicht ausreicht, müsste man wohl reinmikroskopieren. Auch das heißt aber nicht, dass man 100%-ig zum Ziel kommen muss.


    VG Ingo W

    Hallo Pfefferling!


    Die Nebelkappe gilt nicht mehr als Speisepilz, weil sie oftmals nicht vertragen wird.
    Der Standort im Garten ist nicht außergewöhnlich. Eine ordentliche Streuschicht mag die Art, der Rest ist relativ unwichtig.


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!


    Bei dem hätte ich wenig Probleme, ihn Pleurotus ostreatus (Austernseitling) zu nennen.

    Zitat


    Geruch: Schwammerartig


    Da kannst du nichts dazu, aber ich werde wohl fast nie mit den hier eingestellten Geruchsangaben zufrieden sein.
    Ich finde den Geruch spezifisch (allerdings fein) und nicht pilzartig (wobei man wohl auch erst mal lange diskutieren könnte, wie "pilzartig" zu definieren ist. Wer ist der Referenz-Pilz mit DEM pilzigen Geruch? Steinpilz? Champignon? Angetrockneter Riesenbovist? Pilzmyzel?)


    VG Ingo W

    Hallo!

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    Dann gibt es ja auch die offiziellen "Ausnahmegenehmigungen" , auf welche Calabaza hinwies


    Dann würde ich aber mal wissen wollen, wo sich eine zuständige Behörde traut, eine Ausnahmegenehmigung für das gewerbliche Sammeln von Rote-Liste-Pilzarten zu erteilen.


    Mal davon abgesehen, wie schädlich oder unschädlich das für die Umwelt und Pilzart wäre..... ob da jmd. solch ein Risiko eingeht?
    Damit sägte man doch selbst an seinem Behördenstuhl.....oder sehe ich das falsch?


    VG Ingo W

    Hallo Juliane!


    Da sind dir aber in der Tat sehr hübsche Geruchserlebnisse durch die Lappen gegangen.
    Gerade der Gurkenschnitzling (Macrocystidia cucumis) ist ein "Wechselriecher". Vom Alter (der Frische) abhängig kann er stark nach Gurkensalat riechen oder später im Alter tranig/fischig.

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    ....meine Kamera hat ihn noch etwas violetter gemacht als er war.
    Der Hut hatte schon auch einen rötlichbrauntouch mit bei und der Pilz wirkte live dunkler als auf den Bildern, er war nicht ganz so lila in echt, besonders von oben gesehen.


    Die richtige Farbe wäre eben bei Bildbestimmung nicht so ganz unwichtig. Kleinheit und Büscheligkeit passen zum Schmutzigen Rötelritterling (Lepista sordida). Wenn ich mir aber Bild 4 anschaue, dann sehe ich mit so viel eindeutigem Violett eben einen kleinen Violetten Rötelritterling (Lepista nuda).


    Zitat


    ....er roch angenehm nach Pilz, fast ein bißchen so porlingsartig.


    Live vor Ort sind die Gerüche völlig unterschiedlich wahrnehmbar. Keine der 2 Arten riecht wirklich nach Pilz: der Schmutzige riecht nach nichts bzw. schwächlichst muffig und der Violette irgendwie parfümiert (lässt sich nicht besser beschreiben und bisher fand ich auch keinen passenden Vergleich).


    VG Ingo W

    Hallo Reinhard!


    Sowas könnte man in die Waagschale werfen:
    http://www.pilzseite.de/Pilzga…r.glaucocana/Template.htm


    Manchem Leser fiele womöglich auch der Schmutzige Rötelritterling (Lepista sordida) ein.....
    http://www.123pilze.de/DreamHC…zigerRoetelritterling.htm
    ...... wegen fehlendem Geruch und Kleinheit, wäre aber nicht meine Auffassung dieser sehr verschieden interpretierten Art. Zumal die Art auch eher etwas büschelig wächst und an nährstoffreichen Stellen und meines Erachtens verzichtet sie außerdem auf kräftig violette Farben (wie bei deinem am Stiel zu sehen), auch wenn das relativ häufig anders gezeigt wird.


    Am ehesten hätte ich ja an einen zwergwüchsigen Lilastiel-Rötelritterling (Lepista saeva) gedacht, auch wenn der nicht gerade im Buchenwald stehen sollte.
    http://www.pilzfinder-solling.de/pilze-dezember/


    VG Ingo W

    Hallo Knilch!

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    wage ich es, die Auswahl auf einen Ritterling zu reduzieren. Aber welchen?


    Ich wäre gedanklich beim Braunen Büschelrasling (Lyophyllum decastes)
    Dann müsste dir auffallen, dass dein Pilz ziemlich gummiartig ist und gar nicht so schnell bricht, wenn du die Hutränder verbiegst.
    Habitat zusammen mit Schopftintling passt schon mal bestens.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Das Wochenende vom 11-12.10.14 wird in Erfurt, wieder auf dem ega-Gelände, die Thüringer Pilzausstellung stattfinden.
    Wer da gerade in der Nähe ist, kann ja mal vorbeischauen.


    VG Ingo W