Beiträge von Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Da würde ich ja mitgehen, aber wahrscheinlich hat Emil einfach das Bild mit em Sporenabwurf überlesen.


    Das grenzt natürlich jetzt schon an Sabotage.
    Deine richtige Antwort hätte lauten müssen: "Emil, du hast bestimmt recht, aber ich setze auch 5 Chips gegen Pseudoclitocybe".
    An deinem Unverhalten war doch bestimmt mein verlorengegangener Überanständigkeits- und Tugend-Gnolm beteiligt.
    Aber behalte den ruhig, der versaut mir nur den Rest der Meute.


    Hallo Emil!

    Zitat

    Wusste nicht, dass Pseudoclitocybe nur REINweißes Sporenpulver haben kann.


    Nö, muss der doch auch nicht. Hast du nicht Wolfgang P.s Beitrag gelesen?


    VG Ingo W

    Hallo!


    Übrigens ist der Zitier-Button (Sprechblase) links neben dem 4-blättrigen Kleeblatt eine feine Sache. Einfach die entsprechenden Zeilen markieren und durch diese Funktion abbilden lassen.


    Ich wundere mich nämlich schon länger, warum manche User, die auf einen einzigen Satz eingehen wollen, oft die vollständigen Beiträge zitieren. Ist erstens unübersichtlich und unverständlich und 2. Platzverschwendung.


    VG Ingo W


    P.S.: Das Bild ist auch ein Beispiel dafür, wie stark die Bild-Qualität leidet, wenn die Bildgröße angepasst wird. Klickt man nämlich das Bild direkt an und das Original wird gezeigt, ist die Schrift auch wieder scharf.

    Hallo Dieter!


    Ich denke, striegelig im heutigen Sinn bedeutet mehr oder weniger filzig-haarig. Das gekämmt (vom eigentlichen Striegel) ist da wohl abhanden gekommen.

    Zitat


    Die Oberfäche ist weich und samtig .......


    Dass bei deinen Schichtpilzen die Oberfläche samtig ist, kann ich nicht erkennen. Stell dir da einfach den Samt vor, so grob filzig ist das nicht wie du es zeigst.


    Zitat


    striegelig........und das bedeutet "mit in einer Richtung anliegenden, feinen Haaren".


    War da jetzt "anliegend" auch im Spiel?
    Auf jeden Fall ein schönes Beispiel, wie durcheinander der haarige Wirrpelz von Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz) ist.


    Kleiner Bestimmungs-Tipp für ´s nächste Mal: der Einfachheit halber am Standort in der Kollektion auch nach gelben Farben in der Fruchtschicht Ausschau halten. Mindestens auf Bild 1 und 2 sieht man ja Fruchtkörper mit diesen Farben, und das macht alles ein wenig einfacher, weil damit in Verbindung mit dem Hutfilz andere Arten als Möglichkeit wegfallen.


    VG Ingo W

    Hallo Lothar!

    Zitat


    Bleibt es bei Eurem Votum für Arrhenia retiruga ?


    Also ich hätte die Pilzfruchtkörper so bezeichnet.
    Allerdings war mir bisher die Problematik mit den seiten- und gipfelfrüchtigen Moosen nicht bekannt.


    Wäre das falsch besiedelte Moos allerdings der einzige Unterschied, würde ich das nicht als Ausschlusskriterium gelten lassen.
    Erstens kann jeder Autor irren, 2. gibt es Fälle von Pilzarten, die sich in den letzten Jahrzehnten einfach neues Substrat erobern (z.B. Plicatura crispa oder Pycnoporellus fulgens) und als 3. beschreibt ja z.B. LUDWIG das Überspringen auf nicht moosiges Material, also warum soll da nicht auch seitenfrüchtiges Moos "angesprungen" werden können.


    Da du dich mit Moosen gut auskennst, kannst du ja den Fakt mal weiterhin beobachten, vielleicht auch deine Besiedlungsliste erweitern. Sowas taugt durchaus auch mal für einen kleinen Beitrag in einer Pilzzeitschrift. Allerdings musst du dir erstmal den Überblick verschaffen.


    VG Ingo W

    Hallo Sven!


    Saubere Arbeit!
    Hättest du eigentlich auch gleich ganz gut in die Portraitabteilung stellen können.
    Aber für dort wolltest du bestimmt noch die Form der Excipulumzellen darstellen :)
    Lieferst du das bei Zotto ab? Oder sammelst du für eine eigene Veröffentlichung?


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!


    Das wäre schon gut, wenn das Substrat (hier die Hasen-Köttel) nicht in der Schachtel rumrollen. Da kommen ja die Becherchen völlig durcheinander, die brauchen auch eine gewisse Sicherheit, dass die Apothezien später auch gut für die Vermehrung funktionieren. Dazu gehört natürlich auch die richtige Position am Köttel bezüglich der Umgebung.


    Und natürlich sollte ein Feuchtigkeitsspeicher mit in der Schachtel sein, feuchtes Küchentuch wäre da nicht schlecht. Um so gleichmäßiger die Feuchtigkeitsversorgung, desto schneller "erkennt" der innewohnender Pilz seine Chance auf Vermehrung durch geniale Verhältnisse.
    Ich habe festgestellt, dass direktes Einsprühen gar nicht sein muss, wenn in der Schachtel das Klima stimmt, also Wasser-Tropfen am Deckel kondensieren.


    Zitat

    Einerseits schön, wenn man was neues anfängt; andererseits wird man von dem neuen dann auch "erschlagen".


    Je nach Gebiet kann das "Erschlagenwerden" schon so 5 bis 240 Jahre andauern.
    Ok., bei der Gattung Rozites (Reifpilz) geht es wohl etwas fixer, aber der darf ja seit neuem auch in Cortinarius Platz nehmen.


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!

    Zitat


    .....bis ich ihn dann einer Gehirnwäsche unterzogen hab und er ab sofort nur gute Musik auflegt. Blackmetal und 70er Jahre Rock zum Beispiel. Wink


    Oje, oje, oje!!! Was hast du getan??
    Gnolme umpolen? Von nicht autorisiertem Personal? Oje-oje!!
    Als erstes entwickeln sich ihre Hände um. Das sieht man dann an der komischen Anzahl der Finger.......aber wie gesagt, das ist erst der Anfang.

    Zitat


    Hier laufen genug verückte Gnolme rum und laut ist es hier sowieso immer.


    Also bei dir laufen vielleicht Verrückte rum, aber doch keine Gnolme.


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!


    Ach du hast wohl den Musik-Gnolm?
    War das der mit der Harfe?
    Der mit der Mundharmonika ist ja zu mir zurückgekommen.
    Muss ich mal Tuppie fragen, wie da die Verteilung gelaufen ist.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Bei mir ist die Art weder häufig noch selten, soll bedeuten, dass ich sie im Herbst durchschnittlich 2x finde.
    Schatten und dickes, eher sehr morsches Laubholz mag die Art, oft Eiche. Manchmal sind auch dicke Äste in der Streu eingebunden, die man auf dem 1. Blick gar nicht sieht, aber die Becher schon.


    Zitat


    .....etwas biseriat;


    Das kann man auch weglassen. Eigentlich sind die Sporen bei vitalen inoperculaten Becherchen immer biseriat angeordnet (siehe Mikrobild 1!).
    Dass PdS versucht, bei den Helotialen in ein- oder zweireihig zu unterscheiden, ist eigentlich eher irreführend.


    Vital, bei entsprechendem Turgor (Innendruck der Asci) werden sich die Sporen immer ganz oben und 2-reihig drängen. Geht der Turgor verloren durch Trocknung, Behandlung mit lethalen Reagenzien oder sonstiger Schädigung schwimmen die Sporen eher ungeordnet rum und drängen sich nicht mehr an der Spitze, sind dann meist auch eher einreihig oder in Mischung von 1- und 2-reihig.


    VG Ingo W

    Hallo Verena!


    Ich habe mir den ganzen Thread jetzt nicht durchgelesen, aber ich würde die Proben keinesfalls auf die Heizung stellen. Wozu auch?


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!

    Zitat


    Gute-Nacht-Lied hab ich dem Dung aber nicht vorgesungen oder wächst er da besser? Habt ihr diesbezüglich Erfahrungen gemacht? Freebsd


    Ist eine Sache für sich, auch da solltest du erst mal klein anfangen: auf Pferdeäpfel wächst recht viel, wenn du die Stones spielst, "Wild horses" zum Beispiel, bei den Hasenkötteln geht ´s fixer, wenn du mal Jefferson Airplane mit "White Rabbit" rauskramst.
    Willst du dir z.B. Ascobolus sacchariferus unbedingt ranzüchten, dann summst du 2 am Tag "Sugar, Sugar" von den "Archies" usw.
    Nobi kennt sich da ja bekannterweise sehr gut aus, den fragst du am besten bei individuellen Wünschen.
    Wobei er natürlich im Vorteil ist, weil er seinen Gnolm mit der Songpflege beauftragen kann, damit die Zeiten passen. Du hattest ja keinen, wenn ich mich nicht irre.


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!


    Die Vorschläge sind immer nur als Arbeitsname gedacht, deshalb auch die Wortwahl mit "meist" und "oft" und nicht "sicher" und "ganz bestimmrt".
    Die Merkmale müssen schon noch überprüft werden.


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!


    Bei Sporen mit 6x1 kommt man natürlich auch so langsam an die Lichtmikroskop-Grenzen des gut Darstellbaren.


    Natürlich könnte man, um Missverständnisse zu vermeiden, gleich den Unsicherheitsfaktor mit einfließen lassen, damit nicht solche Gegensätze rauskommen

    Zitat


    Sporen ...... sahen aus wie kleine Raupen, mehrfach septiert,.......


    Zitat


    Ich meinte nur eine Septierung zu erkennen/erahnen. Sicher bin ich/war mir da keinesfalls.


    Übrigens kannst du bei beiden Arten auch immer gleich nach roten Punkten, die den Pyrenos aufsitzen, Ausschau halten.
    Bei Diatrype stigma meist
    http://asco-sonneberg.de/pages…ria-130118-01xsj33341.php


    Bei Diatrype bullata oft
    http://asco-sonneberg.de/pages…-111213-01xs-col23541.php


    VG Ingo W

    Hallo!


    Ich habe mir das Filmchen auch angeschaut.
    Also normalerweise stört mich bei solchen Sendungen einiges, was irgendwie schief präsentiert wird, und ich finde oft auch genug, was unpassend dargestellt wird.
    Ich konnte hier aber nichts wesentlich Falsches finden. Das Penicillin-Pilzchen war ja nur ein Beispiel, wie manche Pilze auch in der Medizin hilfreich zum Tragen kommen können.


    Das einzige, was ich den Filmemachern ankreiden könnte, ist, dass es eben etwas auf Show gemacht ist. Kein vernünftiger Mensch würde bei einem halben Meter Schnee durch den Wald stapfen und nach Winterrüblingen buddeln.
    Und dass sich die mit der Stange geernteten Austernseitlinge in einem Top-Zustand befinden, weil sie ja im Winter nicht verderben, naja, da müsste man wohl auch noch mal drüber diskutieren.


    Auch die Aussage mit der Nicht-Verwechselbarkeit der Winterrüblinge hätte ich persönlich mir verbissen. In milden Wintern kann man schon so dies oder jenen Häubling finden, und wir wissen ja, was unter Umständen so mit wem verwechselt wird.


    Aber das fällt sowieso nur den Pilzlern auf, dem Rest des Publikums sind einfach die Winterpilze näher gebracht worden.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Ich stelle mir jetzt diese Calycellinas gerade nicht viel größer als einen halben Millimeter vor.


    Ja, das ist so ungefähr der Durchmesser der Scheiben. Die Apos fallen aber eben besonders dadurch auf, weil meist der gesamte Zapfen bevölkert ist, naja, und natürlich weil sie weiß sind und deshalb kontrastieren.
    Hier im letzten Bild kann man sich vielleicht eine Vorstellung der Wuchsweise machen, da ist sie vergesellschaftet mit Mollisia amenticola.
    http://www.pilzepilze.de/cgi-b…7.pl?noframes;read=131992


    VG Ingo W

    Hallo Enrico!


    Zitat


    Labyrinthischen Gängen auf sich aufmerksam machte. Wie die wohl zu Stande gekommen sein mögen?


    Schadinsekten, siehe links die "Bohrungen".


    Zitat


    2. Dieser Pilz bleibt mir weiterhin ein Rätsel, mein Anfangsverdacht mit Laxitextum bicolor wurde nicht bestätigt, da ich nicht diese besonderen Gloeozystiden finden konnte.


    Ich behaupte trotzdem, dass er es ist. Kleines Wettchen gefällig?
    http://aphyllopower.blogspot.d…bicolor-zweifarbiger.html


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Komisch, dass die verschwunden waren. Schätze, dann waren es nicht die Becherlinge. Die Apos werden zwar gelblich und später braun, aber abhauen tun die nicht.
    Wie du schon sagst, der lässt sich leicht wiederfinden.


    VG Ingo W

    Hallo Holger!


    5, 6, 7 wahrscheinlich Stereum subtomentosum (Samtiger Schichtpilz);
    4 und 8 Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz), siehe gelber Zuwachs;
    1, 2, 3 hätte man mal auf Verletzungsverfärbung prüfen können. Mit dieser starken Welligkeit der Hutränder käme Stereum gausapatum (Eichen-Schichtpilz) in Frage, aber eigentlich sehen mir die Hüte alle ziemlich filzig aus, was dann wieder eher für Trametes hirsuta Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz) spräche.


    Wie kommst du denn auf Porling, wenn keine Poren zu sehen sind?


    VG Ingo W

    Hallo Emil!

    Zitat


    Ich wäre durchaus bereit, ein paar Chips auf Pseutoclitocybe (cyathiformis) zu setzen, wenn der noch irgendwie untersucht wird...


    Hier bin ich!
    Also 5 Chips gegen Pseudoclitocybe cyathiformis.


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!


    Eigentlich weiß ich nicht, was da schief gehen soll.
    Ok., deine Proben sehen reichlich ausgehungert und dürr aus, normalerweise sollten die prall und glänzig sein.
    Ich gehe mal davon aus, dass das frisch gesammelte Proben sind?
    Normalerweise geht ´s nicht einfacher.
    Wenn es bei dir nicht klappt, gebe ich dir günes Licht für deine mehrmals angesprochene "Identitätskrise", weil, dann ist wirklich irgendwas faul bei dir!


    VG Ingo W

    Hallo Pablo, hallo Stefan!

    Zitat


    Das ist ja eben der Witz: Keine andere Lamellenpilzgattung beinhaltet so total unterschiedliche Fruchtkörper - Formen wie Entoloma. Von stiellos / pleurotoid, nabelingsartig, helmlingsartig, ritterlingsartig...
    Da ist fast alles abgedeckt.
    Das ist ja eben der typische Entoloma - Habitus. Wink


    Ok., ein "Running Gag".
    Bloß, das muss einem ja mal gesagt werden, schließlich lesen hier ja mehr mit als bei dem Treffen waren!


    VG Ingo W

    Hallo!


    Freut mich irgendwie, dass Pablo so unrecht wohl nicht hatte.
    Ich verstehe übrigens die Aussage mit dem Rötlings-Habitus nicht.

    Zitat

    Dem felht doch eindeutig der Rötlingshabitus. Frag mal Sven.


    Gibt es denn irgendeinen Blätterpilz-Habitus, den die Rötlinge nicht abdecken?
    Ok., freie Lamellen gibt es bei denen wohl nicht, aber sonst?


    VG Ingo W

    Hallo!


    Eine häufige Art an Erlenzapfen unter oder in der Laubstreu ist


    Calycellina alniella (Nyl.) Baral 1993
    Pezizella alniella Nyl. 1868
    Erlenzapfen-Kurzhaarecherchen



    Eine ganze Reihe von Becherarten wächst an Erlenzapfen.


    Calycellina alniella ist vom Spätherbst bis zum Frühling wohl aber der häufigste Besiedler.
    Normalerweise kann man die Art makroskopisch ansprechen:
    Ihre Apothezien besiedeln den Zapfen nicht nur lokal an kleinen Stellen, sondern meist vollständig.
    Jung sind sie milchweiß und mit +- flacher Scheibe, älter wird diese immer konvex. Ein kleines gelbbbraunes Stielchen und ein flaumiger Becherrand gehören zu den Merkmalen.
    Älter wird er gelblich, vergehend auch bräunlich.


    Alle anderen Besiedler sehen gut einschätzbar anders aus:
    Mollisia amenticola (Erlenzapfen-Weichbecherchen) = ungestielt, fast ganzflächig und später wellig dem Substrat aufliegend, grau;
    Lachnum virgineum (Jungfern-Weißhaarbecherchen) = weiß, lang gestielt, Apothezien langhaarig, Scheibe nie konvex;
    Ciboria viridifusca (Bräunlicher Erlenzapfen-Stromabecherling) = Außenseite flaumig, jung braun, älter ausblassend, kurz gestielt, Apothezien mit flacher oder kelchförmiger Scheibe
    Calycellina leucella (Graugrünliches Kurzhaarbecherchen) = ungestielt, nie milchweiß, sondern hyalin weißlich bis graugrünlich, meist in gedrängten Nestern wachsend, normalerweise kleiner als Calycellina alniella.


    Mikros:





    Wer gerne in PdS verbessert, die Art ist einmal als Pezizella alniella abgebildet und ein 2. Mal als Mollisia amenticola (hier aber nur Bild, Mikro passt zur Mollisia!)


    Mich würde übrigens mal interessieren, wer nach der Art schaut, und sie nicht findet. Also vielleicht nicht gleich unter dem 1. Erlen-Standort, aber spätesten nach dem 3. Versuch müsste man das Becherchen eigentlich aufgespürt haben.


    VG Ingo W