Beiträge von Ingo W

    Hallo Verena!


    Ich habe mir den ganzen Thread jetzt nicht durchgelesen, aber ich würde die Proben keinesfalls auf die Heizung stellen. Wozu auch?


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!

    Zitat


    Gute-Nacht-Lied hab ich dem Dung aber nicht vorgesungen oder wächst er da besser? Habt ihr diesbezüglich Erfahrungen gemacht? Freebsd


    Ist eine Sache für sich, auch da solltest du erst mal klein anfangen: auf Pferdeäpfel wächst recht viel, wenn du die Stones spielst, "Wild horses" zum Beispiel, bei den Hasenkötteln geht ´s fixer, wenn du mal Jefferson Airplane mit "White Rabbit" rauskramst.
    Willst du dir z.B. Ascobolus sacchariferus unbedingt ranzüchten, dann summst du 2 am Tag "Sugar, Sugar" von den "Archies" usw.
    Nobi kennt sich da ja bekannterweise sehr gut aus, den fragst du am besten bei individuellen Wünschen.
    Wobei er natürlich im Vorteil ist, weil er seinen Gnolm mit der Songpflege beauftragen kann, damit die Zeiten passen. Du hattest ja keinen, wenn ich mich nicht irre.


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!


    Die Vorschläge sind immer nur als Arbeitsname gedacht, deshalb auch die Wortwahl mit "meist" und "oft" und nicht "sicher" und "ganz bestimmrt".
    Die Merkmale müssen schon noch überprüft werden.


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!


    Bei Sporen mit 6x1 kommt man natürlich auch so langsam an die Lichtmikroskop-Grenzen des gut Darstellbaren.


    Natürlich könnte man, um Missverständnisse zu vermeiden, gleich den Unsicherheitsfaktor mit einfließen lassen, damit nicht solche Gegensätze rauskommen

    Zitat


    Sporen ...... sahen aus wie kleine Raupen, mehrfach septiert,.......


    Zitat


    Ich meinte nur eine Septierung zu erkennen/erahnen. Sicher bin ich/war mir da keinesfalls.


    Übrigens kannst du bei beiden Arten auch immer gleich nach roten Punkten, die den Pyrenos aufsitzen, Ausschau halten.
    Bei Diatrype stigma meist
    http://asco-sonneberg.de/pages…ria-130118-01xsj33341.php


    Bei Diatrype bullata oft
    http://asco-sonneberg.de/pages…-111213-01xs-col23541.php


    VG Ingo W

    Hallo!


    Ich habe mir das Filmchen auch angeschaut.
    Also normalerweise stört mich bei solchen Sendungen einiges, was irgendwie schief präsentiert wird, und ich finde oft auch genug, was unpassend dargestellt wird.
    Ich konnte hier aber nichts wesentlich Falsches finden. Das Penicillin-Pilzchen war ja nur ein Beispiel, wie manche Pilze auch in der Medizin hilfreich zum Tragen kommen können.


    Das einzige, was ich den Filmemachern ankreiden könnte, ist, dass es eben etwas auf Show gemacht ist. Kein vernünftiger Mensch würde bei einem halben Meter Schnee durch den Wald stapfen und nach Winterrüblingen buddeln.
    Und dass sich die mit der Stange geernteten Austernseitlinge in einem Top-Zustand befinden, weil sie ja im Winter nicht verderben, naja, da müsste man wohl auch noch mal drüber diskutieren.


    Auch die Aussage mit der Nicht-Verwechselbarkeit der Winterrüblinge hätte ich persönlich mir verbissen. In milden Wintern kann man schon so dies oder jenen Häubling finden, und wir wissen ja, was unter Umständen so mit wem verwechselt wird.


    Aber das fällt sowieso nur den Pilzlern auf, dem Rest des Publikums sind einfach die Winterpilze näher gebracht worden.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Ich stelle mir jetzt diese Calycellinas gerade nicht viel größer als einen halben Millimeter vor.


    Ja, das ist so ungefähr der Durchmesser der Scheiben. Die Apos fallen aber eben besonders dadurch auf, weil meist der gesamte Zapfen bevölkert ist, naja, und natürlich weil sie weiß sind und deshalb kontrastieren.
    Hier im letzten Bild kann man sich vielleicht eine Vorstellung der Wuchsweise machen, da ist sie vergesellschaftet mit Mollisia amenticola.
    http://www.pilzepilze.de/cgi-b…7.pl?noframes;read=131992


    VG Ingo W

    Hallo Enrico!


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    Labyrinthischen Gängen auf sich aufmerksam machte. Wie die wohl zu Stande gekommen sein mögen?


    Schadinsekten, siehe links die "Bohrungen".


    Zitat


    2. Dieser Pilz bleibt mir weiterhin ein Rätsel, mein Anfangsverdacht mit Laxitextum bicolor wurde nicht bestätigt, da ich nicht diese besonderen Gloeozystiden finden konnte.


    Ich behaupte trotzdem, dass er es ist. Kleines Wettchen gefällig?
    http://aphyllopower.blogspot.d…bicolor-zweifarbiger.html


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Komisch, dass die verschwunden waren. Schätze, dann waren es nicht die Becherlinge. Die Apos werden zwar gelblich und später braun, aber abhauen tun die nicht.
    Wie du schon sagst, der lässt sich leicht wiederfinden.


    VG Ingo W

    Hallo Holger!


    5, 6, 7 wahrscheinlich Stereum subtomentosum (Samtiger Schichtpilz);
    4 und 8 Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz), siehe gelber Zuwachs;
    1, 2, 3 hätte man mal auf Verletzungsverfärbung prüfen können. Mit dieser starken Welligkeit der Hutränder käme Stereum gausapatum (Eichen-Schichtpilz) in Frage, aber eigentlich sehen mir die Hüte alle ziemlich filzig aus, was dann wieder eher für Trametes hirsuta Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz) spräche.


    Wie kommst du denn auf Porling, wenn keine Poren zu sehen sind?


    VG Ingo W

    Hallo Emil!

    Zitat


    Ich wäre durchaus bereit, ein paar Chips auf Pseutoclitocybe (cyathiformis) zu setzen, wenn der noch irgendwie untersucht wird...


    Hier bin ich!
    Also 5 Chips gegen Pseudoclitocybe cyathiformis.


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!


    Eigentlich weiß ich nicht, was da schief gehen soll.
    Ok., deine Proben sehen reichlich ausgehungert und dürr aus, normalerweise sollten die prall und glänzig sein.
    Ich gehe mal davon aus, dass das frisch gesammelte Proben sind?
    Normalerweise geht ´s nicht einfacher.
    Wenn es bei dir nicht klappt, gebe ich dir günes Licht für deine mehrmals angesprochene "Identitätskrise", weil, dann ist wirklich irgendwas faul bei dir!


    VG Ingo W

    Hallo Pablo, hallo Stefan!

    Zitat


    Das ist ja eben der Witz: Keine andere Lamellenpilzgattung beinhaltet so total unterschiedliche Fruchtkörper - Formen wie Entoloma. Von stiellos / pleurotoid, nabelingsartig, helmlingsartig, ritterlingsartig...
    Da ist fast alles abgedeckt.
    Das ist ja eben der typische Entoloma - Habitus. Wink


    Ok., ein "Running Gag".
    Bloß, das muss einem ja mal gesagt werden, schließlich lesen hier ja mehr mit als bei dem Treffen waren!


    VG Ingo W

    Hallo!


    Freut mich irgendwie, dass Pablo so unrecht wohl nicht hatte.
    Ich verstehe übrigens die Aussage mit dem Rötlings-Habitus nicht.

    Zitat

    Dem felht doch eindeutig der Rötlingshabitus. Frag mal Sven.


    Gibt es denn irgendeinen Blätterpilz-Habitus, den die Rötlinge nicht abdecken?
    Ok., freie Lamellen gibt es bei denen wohl nicht, aber sonst?


    VG Ingo W

    Hallo!


    Eine häufige Art an Erlenzapfen unter oder in der Laubstreu ist


    Calycellina alniella (Nyl.) Baral 1993
    Pezizella alniella Nyl. 1868
    Erlenzapfen-Kurzhaarecherchen



    Eine ganze Reihe von Becherarten wächst an Erlenzapfen.


    Calycellina alniella ist vom Spätherbst bis zum Frühling wohl aber der häufigste Besiedler.
    Normalerweise kann man die Art makroskopisch ansprechen:
    Ihre Apothezien besiedeln den Zapfen nicht nur lokal an kleinen Stellen, sondern meist vollständig.
    Jung sind sie milchweiß und mit +- flacher Scheibe, älter wird diese immer konvex. Ein kleines gelbbbraunes Stielchen und ein flaumiger Becherrand gehören zu den Merkmalen.
    Älter wird er gelblich, vergehend auch bräunlich.


    Alle anderen Besiedler sehen gut einschätzbar anders aus:
    Mollisia amenticola (Erlenzapfen-Weichbecherchen) = ungestielt, fast ganzflächig und später wellig dem Substrat aufliegend, grau;
    Lachnum virgineum (Jungfern-Weißhaarbecherchen) = weiß, lang gestielt, Apothezien langhaarig, Scheibe nie konvex;
    Ciboria viridifusca (Bräunlicher Erlenzapfen-Stromabecherling) = Außenseite flaumig, jung braun, älter ausblassend, kurz gestielt, Apothezien mit flacher oder kelchförmiger Scheibe
    Calycellina leucella (Graugrünliches Kurzhaarbecherchen) = ungestielt, nie milchweiß, sondern hyalin weißlich bis graugrünlich, meist in gedrängten Nestern wachsend, normalerweise kleiner als Calycellina alniella.


    Mikros:





    Wer gerne in PdS verbessert, die Art ist einmal als Pezizella alniella abgebildet und ein 2. Mal als Mollisia amenticola (hier aber nur Bild, Mikro passt zur Mollisia!)


    Mich würde übrigens mal interessieren, wer nach der Art schaut, und sie nicht findet. Also vielleicht nicht gleich unter dem 1. Erlen-Standort, aber spätesten nach dem 3. Versuch müsste man das Becherchen eigentlich aufgespürt haben.


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!

    Zitat


    Das kommt aus der Pflanzenwelt.


    Na das müsste aber noch bewiesen werden!
    So wie ich das sehe, wird der Ausdruck lediglich auch in der Botanik verwendet.


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!


    Nicht schlecht die Frage!


    Ich kann dir jetzt bloß schreiben, was ich denke. Ob das 100%-ig stimmt, weiß ich auch nicht.

    Zitat


    Für Pferde gibt es so eine Bürste, hat das damit zu tun?


    Also, wenn man Tiere striegelt, dann hat man ja eine Bürste, einen "Striegel". Damit kämmt man die Haare der Tiere, meist zu dem Zweck, das Fell zu reinigen. Nebeneffekt ist auch eine Art Massage, die die Tiere natürlich auch gerne annehmen. (Vielleicht auch die Pilze? ;) )


    Fakt ist, dass Striegeln immer was mit Haaren zu tun hat.
    Danach sieht das Fell auch irgendwie gekämmt aus.
    Tja, mehr weiß ich dazu auch nicht zu sagen.


    Kurzform wäre: striegelig = (gekämmt)haarig


    VG Ingo W

    Hallo Lothar!


    Arrhenia retiruga darf wohl gar nicht mitspielen?
    Also nicht, dass ich den jetzt eindeutig auf deinen Bildern erkennen würde, denn der wäre mir unaderiger und heller viel lieber, aber man weiß ja nie....
    Besonders Bild 2.5 könnte ich gedanklich nur schlecht mit A. retiruga in Verbindung bringen, aber bei den anderen wird ´s schon besser.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Ah, doch ein Wettgegner!
    Nein Pablo, ich bleibe nur bei den 5 Chips, die Gefahr ist zu hoch, dass du mit dem Corticium richtig liegst, dann würde ich ja 10 löhnen.


    VG Ingo W

    Hallo Ralf!


    Naja, ich meinte schon die Ascus-Pori, habe ich mich wohl nicht gut ausgedrückt.
    Sieht aber so aus der Entfernung aus wie braunrot, also hemiamyloid.


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!


    Ganz ohne Zweifel!
    Hat alles, was die Striegelige haben muss (eindunkelnde Poren, striegelige Hutoberseite, Art und Lage des Substrats), und was anderes sieht nicht so aus.


    VG Ingo W

    Hallo Ralf!


    Naja, ähnliches wird es schon geben, aber deiner ist schon D. macrospora, da passt ja alles.
    Bei der Art scheint es sowohl poruspositive als auch -negative zu geben. Oder eben doch 2 auseinandertriftende Versionen.


    VG Ingo W

    Hallo Ralf!


    Nicht schlecht. Vermisse ich dieses Jahr irgendwie, dass viele Forumianer schöne Bilder von Stubben mit Porlingen machen und Rindenpilze zeigen, aber die Becherchen
    irgendwie gar nicht entdeckt werden.


    Durella macrospora ist ja schon gesagt. Sind die Asci positiv oder negativ mit Lugol?


    VG Ingo W