Hallo Melanie!
Zitat
Ich verstehe, warum Ingnolm zum Beispiel nur mal flux eine halbe Stunde ein paar Schritte geht und dann anschließend trotzdem zu viel hat
Die meisten denken ja immer, ich übertreibe.
Und die kleine Welt unter der Stereolupe, am besten, wenn noch was rumkrabbelt dazu von den Springschwänzen oder Milben oder gar Mehr-als-8-füßern, ist schon faszinierend.
Das ist dann wie so Unterwasserfilme mit bunten Korallen, wenn man die hübschen Flechten und Moose so groß sieht.
Aber zum Thema:
Bei Merismodes kannst du mal versuchen, nur Fruchtschicht aus so einem der größten offenen Becherchen herauszukratzen.
Eigentlich solltest du schon Sporen haben, denn die Basidien auf dem letzten Mikrobild zur Art haben ja schon schöne lange Sterigmen.
Vielleicht etwas mit dem Feintrieb hin und herspielen und die Augen auf hyaline Sporen einstellen, also die Sporen sind durchsichtig, nicht so schön braun wie die folgenden Chromoscyphella-Sporen.
http://asco-sonneberg.de/pages…group_id=31851&position=5
Die Nectria ist eine Wissenschaft für sich, die folgenden 2 halte ich für Becher die zu einer Flechte gehören.
Kannst du überprüfen, wenn du Lugol/ Melzer ranschüttest, dann wird im Präparat ziemlich (rosa)braun oder blau.
Sowas wie den weißen hatte ich letztes Jahr auch mal angeschaut, also so weiße Flechtenbecher und ähnliches.
http://asco-sonneberg.de/pages…-150101-tr-01xsj38038.php
http://asco-sonneberg.de/pages…50325-fpr-01xsjj38239.php
Die Mollisia sieht interessant aus, aber das sage ich eigentlich zu fast jeder.
So trockentolerant wachsend und eher einzeln könnte es vielleicht Mollisia ligni (Holz-Weichbecherchen) sein:
http://asco-sonneberg.de/pages…51123-01xsmcoljj38672.php
Den Fund könnte man zumindest erstmal in der Gattung festnageln, wenn du dir ein kleines Stück der Fruchtschicht des frischen Bechers anschaust wegen der lichtbrechenden Vakuolen in den Paraphysen.
VG Ingo W