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Zitat
junge Anpflanzungen von Stiel-Eichen (Quercus robur) bzw. (noch besser) amerikanischer Rot-Eichen (Quercus rubra)
Also das fänd ich ja interessant, Steinis bei den Roteichen zu finden, muss ich gleich mal nachschaun gehn. Hab die bisher immer verschmäht, da ich davon ausging, dass die Steinis nur bei den anderen Eichenarten wachsen;).
LG Dani (der heut auch noch in den Wald geht:P)
Das wäre auch der einzige Punkt bei dem ich nupharlutea nur ungern beipflichten würde. Ich habe an solchen Stellen auch ein, zwei Jahre lang gezielt und häufig Ausschau gehalten nach vorwiegend Steinpilzen und absolu nichts gefunden. Null, nada, niente!
Insofern schaue ich gerade verwundert aus der Wäsche.
Ansonsten eine tolle Beschreibung von nupharlutea.
Was noch fehlt sind Zeigerpilze.
Der Fliegenpilz ist ein toller Anzeiger, besonders weil man ihn auch leicht sieht. Ein noch besserer Anzeiger ist wohl der Mehlräsling. Zwar klein und eher unscheinbar aber an dem gehe ich nicht vorbei ohne nach Steinis zu sehen. Meist wächst er zeitlich einen Tick früher als der Steinpilz. Der Pfefferröhrling teilt sich ebenfalls seinen Platz mit Steinpilzen. Bisher habe ich noch keinen Pfifferröhrling gefunden der nicht an einer Steinpilzecke wuchs.
Steinpilze im großen Buchenwald zu suchen ist hier im Norden nicht so einfach. Meist liegt da zu viel Laub, das Licht ist oft schlecht und Wege von Steini zu Steini gerne etwas weiter.
Da sollte man sich meist auf die Wegränder beschränken wenn man sucht.
Gen Süden kommen ja mehr aufgeräumte lichte Wälder mit Anstiegen und Wind. Da braucht man nicht durch ein Blättermeer stapfen und hat bessere Möglichkeiten die Pilze zu finden.
Was das Wetter angeht bei Steinpilzen als Bedingung fürs Wachstum, da bin ich anderer als die gängige Meinung. Für mich ist der Regen da kein Indikator, nur eben eine gute Sache.
Ich nehme an, Steinpilze sammeln die Energie die sie brauchen übers Jahr und lassen ihre Fruchtkörper ein erstes mal sprießen wenn sie genügend angesammelt haben und sich Wachstum leisten können und ein zweites mal wenn sie erneut aufgetankt sind UND die entsprechende Witterung angezeigt wird, die ihnen signalisiert sich schnell wieder regenerieren zu können. Immerhin will man auf den Winter vorbereitet sein.
Die Steinpilzstellen älterer Buchen kann man sich als stetigen Platz für die Suche merken. Ich denke, die kommen jedes Jahr wieder sofern die Bedingungen passen.