Eine sehr schöne Weiterführung des Berichtes, Graubart.
Eine Anmerkung hätte ich aber auch. ![]()
Anmerkung zu Bild (25)
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Außerdem hat R. integra einen rein weißen Stiel, der hier ist leicht rötlich.
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Stimmt, der ist rötlich überhaucht.
Daß der Stiel weiß sein muß steht vielerorts aber beim Tintling z.B. steht auch was anderes.
Das Aussehen des Hutes fand ich jedenfalls sehr überzeugend ein R. integra zu sein. Aber ich und Täublinge, wir kommen auch nicht besonders gut miteinander aus. ![]()
Noch was anderes ...
Diese kleinen Ausfälle gleich zu Beginn bei deinen Pilzgründen, die waren ja eigentlich nur ein Kratzen an der Oberfläche. Ich gehe davon aus daß da noch sehr viel mehr pilzliches zu entdecken ist. Waldrandgebiete sind eigentlich immer gute Orte zum Pilze finden. Jeder "Grenzbereich" für einen Pilz ist potenziell ein guter Grund um Fruchtkörper zu bilden, denn der weitere Weg wäre problematisch bzw. aufwendig für ihn. Also wird die Energie in den Vermehrungsweg investiert. Diese Sichtweise ist mir eine der wichtigsten Hilfen beim Pilze finden. Kleine Grenzen, große Grenzen, immer für einen Pilzfund gut. ![]()
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Zu der 21 habe ich noch eine Frage. War für dich nur der graue Hut bestimmungsentscheidend? Normalerweise sollte der einen grünlichen Stiel haben.
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Ups, ganz vergessen zu antworten. :shy:
Inzwischen weiß ich auch nicht mehr was den Ausschlag gab für diese Bestimmung. Ich hatte einige Zeit mit dem Pilz rumgemacht und schließlich habe ich auch kein cf. an den Namen gemalt. Ich muß mir daher relativ sicher gewesen sein mit dem, obwohl man bei meinen Bestimmungen grundsätzlich auch immer noch ein imaginäres cf. dahinter lesen kann.
Was den blauen oder grünen Farbton im unteren Teil des Stieles angeht, ( oder auch am Hut, ) so sehe ich einen leichten Anflug davon an der Basis auf dem gezeigten Bild. Ich meine mich zudem zu erinnern daß das kein Muss ist sondern auch grau die vorherrschende Farbe sein kann.
Ich meine mich auch schwach an einem Geruch erinnert zu haben. Aber inzwischen ist das doch etwas weit zurück liegend.
Ganz vergessen habe ich noch etwas zu dem Buchenspargel (Bild 18) anzumerken.
Den darf ja bei weitem nicht jeder finden, wohl weil er dann nicht mehr so besonders wäre. ![]()
Buchenspargel (oder auch Fichtenspargel sowie die ebenfalls ähnliche Vogel-Nestwurz) sind Epiparasiten. Das heißt, sie behelfen sich einer dritten Lebensform um einer anderen den "Saft" abzugraben.
Beim Buchenspargel gelingt über das Myzelgeflecht des Ritterlings die eigene Versorgung mit Kohlehydraten, welche der Pilz seinem Mykorrhizapartner, dem Baum, im Austausch gegen Wasser und Mineralien entnehmen konnte. Buchenspargel ist also unbedingt auf die Tricholoma angewiesen um Leben zu können!
Eine spannende Sache und natürlich wissenswert für jeden Pilzversteher. ![]()
Für den Trip in die Graubärtigen Pilzreviere habe natürlich ich zu danken.
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