Beiträge von Mausmann

    Sieht mir schon wie ein Stockschwämmchen aus. Aber du weißt ja, keine Verzehrfreigaben übers Internet.


    Wie das giftige Pendant, der Gifthäubling, Galerina marginata nicht nur auf Nadelholz wächst, so ist es dem Stockschwämmchen zu eigen auch nicht nur Laubholz zu besiedeln sondern ebenfalls Nadelholz. Laut Wikipedia wächst das Stockschwämmchen im Flachland am liebsten auf Laubholz, in höheren Gefilden jedoch auf Nadelholz.



    Ach ja!
    Bilder von der anderen Seite ?


    ...
    Du sagtest, du schärfst erst das Original, bearbeitest es dann, dann verkleinern und noch mal schärfen?
    ...


    Nein, ein nochmaliges Schärfen sollte vermieden werden.


    Man muß natürlich auch ein wenig abwägen. Saubere Bilder, meist der höheren Qualität der Kamera zu verdanken, sollte man vorsichtig anfassen wenn es ums Schärfen geht. Wie Wühlmull schon andeutete bekommt man sonst z.B. ärgerlicherweise Rauschen ins Bild. Ein sauberer, weicher Hintergrund wird dann verpixelt. :cursing:
    Also Vorsicht! Wenn schon schärfen, dann auch bedacht und vorsichtig. Bei jedem Bild sind die Bedingungen anders und die Behandlung auch unterschiedlich. Eigentlich.
    Ich schmeiße hier alles mögliche zusammen und über den Haufen, wenn ich hier gerade supergrob über das Schärfen rede. Wollte man das Thema wirklich korrekt angehen dann gäbe es vieles was man wissen, beachten und unterscheiden sollte, auch das manches Programm/Gerät schon seine Finger im Spiel hat usw. Das alles über einen Kamm zu scheren ist schon etwas fahrlässig weil damit auch einiges falsches ausgesagt wird. Man möge mir das nachsehen daß ich so pauschal behaupte man sollte immer zuerst schärfen und dann weitere Veränderungen des Bildes angehen. Es ist nicht wirklich der Wahrheit letzter Schluß. Es sollte vielmehr ein Tipp sein für den normalen User oder auch den engagierten. Der Spezi könnte mir zurecht den Finger ins Auge pieken und sagen "Du Doofie!"


    Ich bin aber auch nicht wirklich der Fachmann dafür.


    Den Unterschied ob zuerst schärfen und dann verkleinern kann ich aber noch mal anhand zweier Bilder zeigen.


    Bild 1
    Erst geschärft, dann verkleinert. (komplettes Bild)





    Bild 2
    Erst verkleinert, dann geschärft. (komplettes Bild)




    Ihr seht hoffentlich daß das zweite Bild schon gröber dargestellt wird. Die Pixel wurden auf diesem Weg der Transformation in größerem Umfang umgewandelt.
    Zwar erscheint der Zweig nun kantenscharf aber der Hintergrund wurde sichtbar in Mitleidenschaft gezogen.
    Das meinte ich.
    Wie man sich dem Bild nun eigentlich annehmen könnte ist wiederum eine andere Sache.





    Auf dein Bild bin ich natürlich schon gespannt, Wühlmull.
    Der Dachpilz hat ja schon was.


    Bei deinem ersten Bild sehe ich übrigens gleich mehrere Stellen die es so erscheinen lassen als wäre da am Bild manipuliert worden.
    Vermittelt irgendwie viele "künstliche" Eindrücke. Hat was von den bearbeiteten Bildern in Zeitschriften bzw. der Promi-Abbildungen.

    Zitat

    Zum Schluss noch ein Fund aus der Eifel, nach dem ich lange vergeblich gesucht habe.


    Kleiger Haselbecherling (Encoelia furfuracea)



    Und ich frage mich schon lange warum ich zu doof bin den auch mal zu finden.
    Jetzt bin ich aber beruhigt daß du den nicht en passent bei deinen Touren wahrnimmst.
    Naja, womöglich geht dein Blick auch meist auf den Boden wie bei mir. :)



    Lauter schöne Sachen hast du da finden dürfen. :P

    Ich würde ja vorschlagen die konkrete Fehlermeldung des Druckers zu googlen. Fehler soundso!
    Ein nicht reparabler Fehler bzw. eine Ursache deren Reparatur aus Kostengründen keinen Sinn macht habe ich auch schon kennen gelernt bei Canon wie auch anderen.
    Meist ist ein neuer Drucker der gewollte Weg wohl aller Drucker-Hersteller. Reparaturen haben da eigentlich keinen Sinn, es sei denn man hat was teures im Einsatz.

    Ah!
    Den Tisch kenne ich auch.
    Aber im Moment ist mir die Pofe lieber. Die Beine brauchen Ruhe. War mal wieder ein sehr anstrengender Tag.
    Mir ist ja wieder ein tückischer Pilz in ´ner Serie begegnet. :/ Na, vielleicht im Laufe des Jahres mal wieder.
    Ich muß Trino ja auch Gelegenheit geben die Serien zu sehen bevor ich sie errätseln lass. :) Ob er sich bei Filmen auch so gut auskennt ? :/

    Danke für dein Kompliment zum Zunderschwamm. Das ist auch eines meiner Lieblinge gewesen.
    Das Foto hatte einige Eigenschaften die ich für mich als Kriterium für ein gutes Schwarz/Weiß-Bild vorausgesetzt habe.
    Wichtig fand ich daß ein dunkler Hintergrund vorhanden ist und der Pilz im Vordergrund möglichst hellerer Natur ist. Besonders vorteilhaft wäre am hellen Pilz Struktur. Also Falten, Gruben, Ecken, Kanten, oder anders gesagt Konturen und Kontraste. Das setzt ihn in Szene. Etwas Licht auf den Pilz kann auch viel helfen.
    Mitunter sind Konturen im Hintergrund auch schön, so wie beim angesprochenen Bild die Borke. Manchmal allerdings kann das auch stören, finde ich. Dann irritiert es den Blick und das eigentliche Objekt gerät aus dem Fokus wenn zuviel Ablenkung im Hintergrund ist.
    Nach diesen Kriterien habe ich jedenfalls nach geeigneten Bildern gesucht um ein schönes Schwarz/Weiß-Bild auszumachen.
    Ein bißchen Hand angelegt wurde dann beim ummodeln des Bildes auch. Mal mehr, mal weniger.
    Allen gleich ist aber folgende Methode. Erst ein bißchen schärfen, dann umfärben, dann verkleinern. Daß man zuallererst schärft ist wichtig weil dadurch die Bildverluste am Ende am geringsten sind. (Das erwähne ich weil ich gerade beim Thread "Gestaltung und Bearbeitung, Tipps & Tricks, Diskussionen ..." bemerkte daß das andersrum erwähnt wurde. Sicherlich unbewußt.)


    Die angesprochenen Schwächen bei meinen anderen Bildern sind vor allem auf die billige alte Digitalkamera zurückzuführen.
    Bei der Bildersuche kam ich halt nicht sehr weit. Es sind schon viel zu viele und so blieb ich schnell bei den Oldies hängen.
    Wir sollten im Jahresausklang diesen Wettbewerb vielleicht wiederholen, denn dann hat man auch mal Gelegenheit übers Jahr nach passenden Motiven Ausschau zu halten.
    [hr]
    Noch ein Nachtrag.


    Bei den von euch gezeigten Bildern fällt mir besonders auch daß sie recht hell sind, grau in grau, sozusagen.
    Mit Dunkelheit bekommt ihr viel mehr Kraft und Kontur in die Bilder. Und es werden dabei oft auch diverse pixelige Makel weggezaubert!
    Unter bestimmten Voraussetzungen zwar nicht aber das sieht man dann ja wenn man herumexperimentiert.




    Ich habe mir mal erlaubt dem Bild einiges an Helligkeit zu entnehmen und noch ein wenig geschärft (komplett, nicht gezielt).
    Das sieht dann auf die Schnelle so aus:



    Schon ein Unterschied, oder ?
    Die Einstellung des eigenen Monitors verändert natürlich auch die Sicht. Da wird so mancher User schon gaaaaanz andere Bilder sehen als z.B. ich oder du. ;)

    Weißdorn-Fruchtbecherling ...
    Da sieht man mal wieder daß man so vieles noch überhaupt nicht kennt.
    Ich hätte vermutlich erstmal die Buschwindröschen gesucht. :D
    Jetzt muß ich mir doch gleich mal Weißdorn genauer ansehen damit ich den erkenn wenn ich vor ihm stehe.


    Die Stielboviste sind ebenfalls ein toller Fund.
    Und die Morcheln ? Verheimlicht oder nicht gefunden ? :evil:


    ...
    Das es "nur" eine Ringelnatter war, schmälert meinen Erstfang in keiner Weise, ich habe dafür bezahlen müssen :cursing:


    Die hat offensichtlich ein Sekret gegen Fressfeinde abgesondert, ein widerlicher Geruch. Bleibt an den Händen, kein Wasser in der Nähe, igitt <X
    ...


    Da hat dir die harmlose Ringelnatter den Inhalt ihrer Kloake geschenkt.
    Du hättest sie besser flüchten lassen sollen.

    Zitat


    ... Ich hörte allerdings auch daß die HFF auf der NFF wächst.


    Wo hörtest du das? 8|
    ...


    Das weiß ich leider auch nicht mehr. :/ Irgendwo im Netz, denke ich.
    Es muß ja nicht richtig sein und man kann es wohl so interpretieren wie Pablo es erklärte. Ich habe das auch so gedeutet.

    Bald ist ja Abgabeschluß für den s/w-Fotowettbewerb.
    Da ich keine aktuellen Fotos für den Zweck machen konnte, also nichts verwendbares, habe ich mal im Archiv ein bißchen rumgekramt und ein paar Oldies reanimiert und umgearbeitet. Dabei habe ich fast ausschließlich Fotos aus der Zeit verwendet die mit meiner ollen 50€-Billig-Knipse entstanden. Ja, man glaubt es kaum. 8| Beim Entfärben kann man so manchen Qualitätsmangel durch Dunkelheit kaschieren. Mal so als Tipp. ;)



    In diesem Thread habe ich also meine Basteleien aneinandergereiht um zu sehen was mir im direkten Vergleich gut gefällt und was weniger.
    Am Ende habe ich dann eines unter ihnen wieder rausgenommen um es im Fotowettbewerb antreten zu lassen. Das Bild seht ihr also nicht mehr.
    Aber an den anderen wollte ich euch doch teilhaben lassen. Einige gefallen euch sicherlich auch besser als das was ich einschicke. :D Aber egal! :nana:








































    Das hier hatte ich evtl. schon mal im Wettbewerb.






    Ihr könnt hier natürlich gerne schnattern oder selber eure Versuche zeigen, welche es nicht zur Teilnahme geschafft haben. :)

    Also ich habe da nicht rausgehört daß es dir bei der Wette um die Nebenfruchtform ging. Die hieße übrigens Ptychogaster fuliginoides.
    Ich hätte aber selbst da große Zweifel am Polsterpilz, allerdings keine absolute Sicherheit daß es ein Schleimpilzüberbleibsel ist.


    Deine Fragen kann ich so direkt nicht wirklich beantworten. Da müßte ich auch recherchieren.


    Ich kann dir allerdings mal was zeigen. :)


    Ich war der Hauptfruchtform ja lange konkret hinterhergejagt. Die Nebenfruchtform finde ich hier recht häufig in den Fichtenbeständen.
    So kann das dann aussehen.



    An der Schnitt- oder Bruchstelle des Fichtenstammes sieht der Pilz wie folgt aus.
    In meinen Augen alles wie die Nebenfruchtform aussehend.



    Vielleicht täuscht die Optik aber und eine ausgiebige Untersuchung hätte etwas anderes gesagt.
    Für uns Makroskopiker bleibe ich aber bei der Feststellung daß es allesamt die Nebenfruchtform ist.




    Eine Woche später ...



    Links, die Nebenfruchtform, der Weiße Polsterpilz, Ptychogaster fuliginoides , rechts daneben, die Hauptfruchtform des gleiches Pilzes, der Bauchpilz-Mehlstaubporling, Oligoporus ptychogaster.


    Es sieht so aus als hätte sich ein Teil der NFF noch zur HFF gemausert. Ich hörte allerdings auch daß die HFF auf der NFF wächst. Ob das fehlinterpretiert wurde, das kann ich selbstverständlich nicht beurteilen. Jedenfalls sollte man nicht denken daß eine Stelle die nur die Nebenfruchtform zeigt, dort keine Hauptfruchtform mehr erscheinen wird. Meine Bilder belegen das ja eindeutig.
    Ich habe mir im Hinterstübchen jedenfalls abgespeichert daß die HFF erst nach der NFF zu erwarten ist. Warum auch immer. :)



    Alle anderen Fragen darf dir gerne jemand anderes beantworten.

    Die sind wirklich nicht wählerisch beim Substrat. Ich habe die an allem möglichen schon gesehen, auch schon an einem Leitungsmast.
    Auch nicht nur stehend, an liegenden Stämmen ebenfalls schon. Das waren vermeintlich alles Buchen.
    Heute sah ich welche an Weide.


    ...
    Du warst ja ziemlich nahe dran an den Gänsen...sind die da so tutig das sie das zulassen ?


    Die sind Menschen schon ziemlich gewohnt, passen aber natürlich noch auf.
    Ich kann auch gans gut mit denen. Liegt vielleicht daran daß bei mir auch eine wohnt ... in der Truhe. Nein, ist natürlich nur ein Druckmittel falls die mal nicht hören wollen. :evil:

    Back home.


    Leider war total tote Hose. Keine Zipfeln, keine Mairitter, keine annehmlichen Ersatzpilze.
    Die Stelle mit den Becherlingen wurde leider auch umgebaut zu einem Beet für Stiefmütterchen. :cursing: Jahrelang nicht gepflegt und dann das.


    Immerhin haben die Gänse dieses Jahr wieder Nachwuchs vorzuweisen. Das ist doch mal erfreulich. Letztes Jahr war da Fehlanzeige.
    Und der Anblick der vielen blühenden Bäume war auch eine Entschädigung für die Pilzflaute.








    So, jetzt habe ich Kohldampf und werde zur Wiedergutmachung für wenig Pilze eine üppige Steinpilzpizza bauen. :P;)











    Also, ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr so genau wie sie mir schmeckten. Daß sie mir schmeckten, das habe ich aber abgespeichert.
    Es heißt aber auch daß das Mehlige mit der Garzeit schwindet. Mir ist jedenfalls nichts unangenehmes in Erinnerung geblieben. Mag letztlich auch am fertigen Gericht gelegen haben. Probieren solltest du vielleicht also doch mal.

    Da kann ich meine Kopien ja auch noch mal aufsuchen. Vielleicht sollte ich dann ebenfalls mal eine Probe nehmen um sie evtl. bestätigen zu lassen, sofern bei deinem Ergebnis was nettes herauskommt.

    Die eigentlich geplante Tour mußte ich doch kippen. Pilzpost wird erwartet. Außerdem muß ich dringend zum Friedhof.
    Da gab es ja letztes Jahr einen Fund von mir, leider etwas spät gefunden :cursing: , wo die Fruchtkörper nicht mehr gut aussahen.
    Heute werde ich 9 Tage früher nachschauen und hoffen daß es vielleicht wirklich die Zipfellorchel ist. Das wär doch mal was. :)
    Und Maipilze könnten evtl. auch schon auf mich warten.


    Wehe der Paketmann ist nicht bald hier. Ich will los. :rolleyes:


    ... Kannst Du was zum Boden oder Bäume/Pflanzen sagen? ...


    Ähem ... *räusper
    Der Boden war ein Grab. Im Hintergrund siehst du den Grabstein.
    Eigentlich hatte ich dahinter nach Pilzen gesehen, weil dort überall Span ausgestreut war. Wahrscheinlich von verschiedensten Bäumen und Sträuchern von allem was so wächst auf diesem Friedhof, und das ist unglaublich viel. Ja, und dahinter auf der Häkselfläche waren ebenfalls Fruchtkörper zu finden, jedoch nicht erkennbar auf Holz sondern auf dem Boden.
    Eine mächtige Buche steht sonst sehr nahe. Grundsätzlich ist es aber schwierig mit Bäumen auf dem Friedhof weil in relativer Nähe stets eine große Auswahl an unterschiedlichsten Bäumen vorherrscht. Ein bißchen kalkig ist es wahrscheinlich, wie so oft bei Gräbern. Sauer jedenfalls scheint mir die Stelle nicht zu sein.
    Sehr licht ist es dort, grasig bis zum Häkselkram und ein kleines bißchen abschüssig ist es dort auch.