Beiträge von Mausmann


    ... Perlpilze! ... bisher schmecken Sie mir einfach nicht. ...


    Und du erwartest das würde sich ändern wenn du ihnen die Beine abschabst ? :/
    Ich lasse sie gerne den anderen. Die freuen sich darüber und nehmen weniger von meinen Favoriten. :)
    Ich bin schon ziemlich wählerisch geworden.




    Prösterchen!
    Heute mal mit eiskaltem Feierabendbier. :) Malzbier, versteht sich. :cool:

    Selbstverständlich werden die Lösungen folgen sobald die Abstimmung beendet ist. :)


    Ich würde euch ja gerne noch raten sehen welche Pilze wohl erfragt wurden.
    Zunächst dachte ich an eine Pilzchips-Wette aber eigentlich können wir das lassen. Ihr dürft daher gerne hier eure Tipps und Überlegungen posten.
    So wird der Thread nämlich auch aktuell gehalten und potentielle Abstimmer bekommen ihn auch sicherlich zu sehen. Also nur zu.


    Die Lösungen kommen dann in etwa 14 Tagen.

    Sehe ich da ´ne Raupe über die Teuerlinge raupieren ?


    Zitat


    Oder was ist das ?



    Das Bier sieht lecker aus, nobi.
    Nur trinke ich megaselten mal welches. :/:P:evil:



    Herzlich willkommen
    zur Abstimmung über das, eurer Meinung nach, schönste Pilzrätsel
    in dichterischer Weise.



    Es war mir mal wieder eine große Freude eure kreativen Beiträge in diesem Spezial zu bekommen.
    Welch schöne Bereichung in unserem Metier.
    Ich wünsche nun viel Spaß beim Lesen, Raten und Abstimmen.
    Ihr habt dieses mal 3 Stimmen zur Verfügung! Die Umfrage läuft 14 Tage.
    Ich habe auch ein Rätselpilz-Gedicht beigetragen, nehme aber nicht an der Gewinnvergabe teil.


    Vorhang auf ...




    01.


    Hab keine Augen doch kann sehen
    wohin zum Essen ich muß gehen


    Hab keine Zähne um zu kauen
    kann dennoch allen Kram verdauen


    Hab keine Ohren um zu hören
    bin selber lautlos, will nicht stören


    Hab keine Beine doch kann gehen
    in Zeitraffer kann man es sehen


    Hab etwas vom Chamäleon
    ich wechsel Farbe und die Form


    Hab kein Gehirn doch bin ich schlau
    den besten Weg find ich genau


    Hab auch kein Herz das man kann spüren
    und dennoch sieht man es pulsieren


    Hab was vom Pilz, hab was vom Tier
    Wie nennt man mich? Komm sag es mir.



    Lösung: ...






    02.


    Ich bin die grüne Kühnegundi - und wie heißt Du?


    Huiiii - wie geht es hier so tief herunter!
    Aus großer Höhe seile ich mich ab -
    und auf einem großen grünen Blatt -
    tsummm - da lande ich, bin froh und munter.


    Wie ich heiße? Das ist nicht wirklich wichtig -
    du siehst mich kaum, denn ich bin ja grün und klein,
    am Waldesrand da baue ich ein Netzchen fein.
    Den Plan dazu hab' ich im Kopf, ganz richtig!


    Hallo, du schwarzer, brauner Riese da im Laub,
    dich kenne ich noch nicht, du bist mir fremd!
    Bist sonst tiefer da im Wald, im dunklen Hemd?
    Idealer Stützpunkt für den Rahmen, wie ich glaub'!


    Wilde Schuppen auf dem Kopf und dazu noch Ponyfransen,
    da könnte ich ein Netz, ein schönes - fest dran machen:
    die Fliegen und die Mücken hätten nichts zu lachen
    und wenn es viele wären, die da vorn im Licht so tanzen.


    Wie wäre das? Das wäre doch perfekt! Und so nett!
    Dass ich fange und aufesse - die, die dich bedrängen?
    Nun antworte mir doch und lass den Kopf nicht hängen!
    Ich komme mal ganz nah heran - sei doch nicht so'n Brett!


    Hallooo - ooo, ich klettere mal unter deinen Hut -
    so viele und so große Augen seh' ich da!
    Ich hab' nur acht - und komme damit prima klar...
    hier ist es aber dunkel - und nirgends rot wie Blut.


    Nun sag' mal was zu meinem Plan, stimmst du ihm denn nun zu?
    Es ist auch an der Zeit, dass ich dir sage, wie mein Name ist,
    Araniella ... eigentlich ... doch ich verrate, was mir lieber ist:
    ich bin die grüne Kühnegundi - und wie heißt du?



    Lösung: ...






    03.


    Wenn du im Walde mal gehst wandern
    Sei einfach schneller als die andern.
    Um diesen schönen Pilz zu suchen,
    Der gelb ist wie ein Eierkuchen.


    Meist zeigt er sich als kleiner Trichter.
    Leuchtend gelb wie Sonnenlichter.
    Und die Tochter und der Sohn,
    Sehn ihn aus der Ferne schon.


    Lamellen hat er unterm Hut,
    Daran erkennst du ihn ganz gut.
    Unterm Trichter kurzer Stiel,
    Das Gelb, das leuchtet gar so viel.



    Lösung: ...






    04.


    –œWer spuckt mir in die Suppe?–œ



    Willst Du einen Pilz bestimmen,
    musst Du Deine Sinne trimmen.
    Durch Schauen, riechen und auch schmecken,
    kannst Du schnell die Art entdecken.


    Doch wichtig ist, die Probe nie zu schlucken,
    sondern wieder auszuspucken.
    Erlaubt ist Schmecken bei dem Kauen,
    aber niemals schlucken und verdauen.


    Bei Geschmäckern gibt–˜s ne breite Spanne,
    doch davon einer in der Pfanne,
    macht die Speise glatt zuschanden,
    da wird alles in der der Tonne landen.


    Im Pilzkorb dieser ist sehr ungebeten,
    doch man hält ihn meist für nen Boleten.
    Gelb bis olivgrün sind des Steinis Röhren,
    Rosa sollt–˜ bei diesem dich schon stören.


    Ein Braunes Netz, sieht aus wie –˜n Gitter,
    der schmeckt dazu noch ziemlich bitter.



    Lösung: ...






    05.


    Mein Hut er ist kahl und meist violett
    Im Hexenring find ´ ich es friedlich und nett
    Leicht eingerollt ist am Rande mein Hut
    Ich rieche sehr lustig und ich schmecke sehr gut
    Mein Stiel er hat weiße und silbrige Fasern
    Er hat nie einen Ring und auch niemals Masern
    Dünn und recht eng, so sind meine Lamellen
    Knall-Lila und leicht vom Hutfleisch zu pellen
    Und wie es sonst doch nur Ritterling ´ haben
    Zeigen meine Lamellen einen prächtigen Graben
    Hellrosa so nennt man die Farbe der Sporen
    Und man kann mich oft im Dezember noch schmoren



    Lösung: ...





    Edit: Das Gedicht Nr.6 habe nachtragen müssen! Ich habe es tatsächlich übersehen beim Erstellen dieser Umfrage.
    Welch Glück daß dieser Platz durch einen anderen Patzer frei wurde.


    06.


    Der Schnecken Liebling wächst verschieden
    und freut sich größter Speiseslust
    Von seinen Brüdern unterschieden
    wird er recht leicht man kommt zum Schluss
    dass man ihn wirklich finden kann
    wenn man nur richtig suchen kann
    Die Farbe variiert erheblich
    von grün nach pink und auch mal gräulich
    (neulich war mal einer bläulich)
    Die Lammellen sind angeblich
    immer gleich und recht elastisch
    Die Sporenfarbe auf dem Glastisch
    ist stets und ausnahmslos reinweiß
    Nun wisst ihrs alle, so ein Schei......



    Lösung: ...









    07.


    Wenn Du durch Nordmanns Wälder ziehst
    dann kann es sein, dass Du mich siehst
    Ich mach im feuchten Laub mich breit
    in der goldnen Herbstenszeit


    Du brauchst schon Glück, willst Du mich finden
    bei Bäumen mit den weissen Rinden
    zwar bin ich wirklich nicht grad zart
    doch s'gibt nicht (mehr) viele meiner Art


    Mein Kopf ist schwer, mein Fuß ist rauh
    - drückst Du mich unten werd ich blau
    - drückst Du mich oben werd ich rot
    dann gelb - da kenn ich kein Verbot


    willst Du aus mir ein Mahl bereiten
    dann finde besser mich beizeiten!!
    denn Würmer, Maden und Getier
    die stürzen sich auf mich mit Gier



    Lösung: ...






    08.


    Er wächst hier meist meist im Nadelwald
    Doch wenn du glaubst du findst ihn bald
    Versteckt er sich, denn er ist braun
    Und deine Augen sehn ihn kaum.


    Er hat ein gelbes Röhrenfutter
    Schmeckt ganz gut in Kräuterbutter.
    Hellbrauner Stiel, ganz ohne Ring
    Pflück ihn ab- ein Lied dann sing.


    Er steht fast niemals ganz alleine.
    Komm beweg mal deine Beine!
    Suche in der Nähe doch
    Findest seine Brüder noch.



    Lösung: ...






    09.


    –žDer Star auf der Bühne–œ



    Willst Du einen Pilz benennen,
    musst Du erst ihn mal erkennen.
    Dabei ist es auch ganz wichtig,
    den zu ernten, aber richtig.


    Schnipp und schnapp, das ist nicht gut,
    denn wichtig ist nicht nur der Hut.
    Wenn Du siehst –˜ne große Knolle,
    dann bitte Obacht, aber dolle.


    Oft im Laub, unter Buch oder Eiche,
    triffst Du ihn, dann besser weiche.
    Sei nicht verwirrt durch Schneckenfraß,
    Tiere sind hier nicht das Maß.


    Kannst schon fast das Urteil fällen,
    grüner Hut mit weißen Lamellen.
    Ein Ring, man sagt Manschette,
    gewonnen ist die Wette.


    Um diesen Pilz ganz ungelogen,
    mach besser einen großen Bogen,
    Kennst Du ihn, bist Du kein Streber,
    denn er zerstört ganz schlimm die Leber.



    Lösung: ...






    10.


    Teddy sagt "Nöööööö!"


    Papa und Mama, Lissy und Janna - in die Sommerferien fahren sie -
    dabei sind wie immer auch Janna's Teddy und Lissy's Püppi.
    Lissy fragt: "Mamaaa, sind wir bald daaa, Mamaaa?"
    Janna ruft: "Papaaa, ich muss gleich mal, Papaaa!"
    Papa sagt: "Wir machen mal Pause." - Mama sagt: "Da vorne, ja!"
    Püppi kann klimpern mit ihren Wimpern und der Teddy sagt: "Jöööö!"


    Papa und Mama, Lissy und Janna - auf dem Rastplatz sitzen sie -
    Janna und Lissy spielen mit Janna's Teddy und Lissy's Püppi.
    Janna sagt: "Guck mal Lissy, ein Regenschirm für Teddy!"
    Lissy sagt: "Guck mal Janna, ein Sonnenschirm für Püppi!"
    Papa ruft: "Kinder, nicht mit den Pilzen spielen, nie!"
    Püppi sieht man klimpern mit ihren Wimpern und der Teddy fragt: "Öööö-ööö???"


    Mama sitzt da und lässt sich von der Sonne kitzeln, aber wieee!
    Papa checkt noch eben Mails im Web, das schafft er sonst nieee!
    Janna schreit: "Lissy hat mir den Ring weggenommen, Mamaaaa!"
    Mama fragt: "Wo ist denn hier ein Ring hergekommen, Janna?"
    Janna heult: "Vom Pilz - jetzt ist er weg - in den Mund gesteckt hat ihn die Lissy!"
    Püppi hört auf zu klimpern mit ihren Wimpern und der Teddy sagt: "Jö!!!"


    Papa sagt: "Das darf doch nicht wahr sein, gegessen oder wieee?
    - Und wenn der Pilz giftig ist?? Man weiß es ja nieee!!"
    Mama sagt: "Das halte ich nicht aus, wir fahren ins Krankenhaus!!"
    Lissy weint: "Ich will in die Ferien fahren oder wieder nach Haus!"
    Mama und Papa, Lissy und Janna, Püppi und auch der Pilz, wohin fahren sie?
    Püppi lässt das Klimpern mit ihren Wimpern, vom Teddy hat man nichts gehööööört.


    Mama und Papa, Lissy und Janna - eine unglaubliche Abkürzung - wir machen sie ...
    sie sind im Krankenhaus - und Lissy hat Glück, keine Spülung für den Magen benötigt sie ...
    ein Mann sagt: "Dieser Pilz ist nicht giftig, rohe Pilze sind jedoch meist nicht bekömmlich,
    und wenn kleine Kinder mit Pilzen spielen, das ist sehr bedenklich !!"
    Mama guckt verlegen, Papa nickt, Lissy guckt auf ihre Zehen, Janna erschrickt: "Wo ist Teddyyyy???"
    Püppi klimpert erschrocken mit ihren Wimpern, kein Teddy, kein Ööööö???


    Mama und Papa, Lissy und Janna, sie überlegen und überlegen, wo der Teddy ist ...
    auf dem Rastplatz, ob er da wohl ist? Nicht, dass er giftige Pilze frisst!!
    Mama und Papa, Lissy und Janna, zum Rastplatz fahren sie ...
    Teddy hat sich versteckt, doch wird er entdeckt, jetzt sind sie glücklich und wiee!
    Janna fragt: "Du hast doch keine Pilze gegessen, mein Teddyyy?"
    Püppi wagt nicht zu klimpern mit ihren Wimpern, aber Teddy sagt "Nöööööö!"


    Papa und Mama, Lissy und Janna, was sind sie jetzt froh,
    der Teddy ist gesund, er aß keine Pilze, weder giftig noch roh.
    Mama sagt: "Was sind die doch riesig - doch den Namen hab' ich schon wieder vergessen!"
    Papa sagt: "Der Doc hat es doch gesagt, wie die heißen und gegart kann man sie essen!"
    Papa und Mama, ein bisschen traurig sind sie, sie kannten keine Pilze, und das noch nie...
    Püppi klimpernd erstaunt mit ihren Wimpern, der Teddy fragt "Nööööö???"


    Papa und Mama, Lissy und Janna - in die Sommerferien fahren sie -
    dabei sind wie immer auch Janna's Teddy und Lissy's Püppi.
    Mama sagt noch: "Irgendwas war wichtig mit dem Ring, den kann man bewegen..."
    Papa denkt noch: "Irgendwas war mit Schlangen am Stiel, muss mal überlegen..."
    Mama fragt noch: "Ich schau' mal im Web, vielleicht hilft ja 'ne App?"
    Püppi klimpert im Schlaf nicht mit den Wimpern, der Teddy gähnt: "Jööö-ööö ...ö"


    Papa und Mama, Lissy und Janna - in den Sommerferien sind sie -
    Janna und Lissy spielen mit Janna's Teddy und Lissy's Püppi.
    Mama hat ein Buch gekauft - über Pilze .. das liest sie und da sucht sie.
    Papa schaut sich um ... auf Pilzseiten im Web. Das macht er sonst nie!
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    Ob sie herausfinden, wie der Pilz nun heißt?
    Oder gibt es hier jemanden, der das schon weiß?
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    Lösung: ...






    11.


    Ich seh ´ gar nicht aus wie ein richtiger Pilz
    Kein Hut und kein Stiel und wenn Du so wills ´
    Seh ´ ich aus wie ein prachtvoller Blumenkohl
    Oder (so sagt man in Bayern) –žwie ein Karfiol–œ
    Als hätte ein reinlicher Mensch unterdessen
    Mitten im Wald seinen Schwamm vergessen
    Sitze fest auf Stümpfen und Wurzeln von Kiefern
    Die für mein Wachstum die Nahrung abliefern
    Ich fresse von innen ihr leckerstes Holz
    Sie finden ´s nicht gut, doch ich denk ´ mir –žwas soll ´s–œ
    Am Ende werd ´ ich oft selber gefressen
    Pilzfreaks zählen mich zu den Delikatessen



    Lösung: ...






    12.


    Er steht im Wald, sieht lindgrün aus
    Wenn du ihn siehst nimm schnell Reisaus.
    Giftig ist der böse Knabe
    den frißt nicht einmal ein Rabe.


    Wenn du ihm doch schaust unters Röckchen
    Wächst er heraus aus einem Söckchen.
    Der weiße Stiel ist lang und schmal
    Obenrum ist noch ein Schal.


    Blätter hat er unterm Hut
    Doch sind die nicht zum Schreiben gut.
    Da drinnen trägt er seine Sporen
    Auf deinem Schuh hat sie verloren!


    Du trägst sie weiter mit dir fort
    Zu einem andern fernen Ort.
    So kann sich der Pilz verbreiten
    Besser ist es ihn zu meiden!


    Wer weiß nun welchen Pilz ich mein?
    Dem trag ich eine Eins gleich ein.
    Und glaub mir, den zu kenn ist wichtig
    Der ... ist richtig!



    Lösung: ...






    13.


    Weiße Mushrooms können nich' rappen


    "Patta-pah schubi-dou jou ... schubi-dah mi an juh tuh ..."
    Lala ... da im Radio - Beine hoch und Augen zu.
    Ich hab' was ich will - denn ich hab' meine Ruh'
    "pi-ti-p-hou ... pi-ti-p-hou ... pi-ti-p-hou-jou"


    Sehe grün - bin im Wald - ist auch gar nicht so kalt,
    als mich wer oder was von schräg unten anlallt:
    "Hey you - nimm mich mit in die Mega-Show -
    because I've got - have a look - a special flow!"


    "Was für 'ne Show denn, was für'n special flow?" -
    frag ich den, der da liegt - ist'n PILZ, oho!
    Danach legt er voll los, dieser schmächtige Typ,
    hat wohl ewig schon heimlich Sprechsingen geübt:


    "Have a look, meine Features, die sind so super,
    ich will, dass die Welt mal an mir schnuppert.
    Hey, glaub' die Story oder glaube sie nicht,
    dass ich bin, wer ich bin, wissen viele gar nicht!


    Gerade heute, da stand ich im Wald hier herum
    da kamen zwei girlies, die guckten schön dumm.
    Fragt eine: "Schau' mal den Pilz da, ein weißer!
    Kennst du den und weißt schon, wie heißt er?"


    Number Two: "Könnt' ja sein, dieser Pilz ist gefährlich,
    da sind so Lamell'n dran und die gar nicht spärlich ...
    Meine Oma, die nimmt nur so Dicke mit Röhren,
    und lässt von Lamellen sich gar nicht verstören."


    Again Number One: "Doch da gibt es auch so'ne -
    die sind echt voll gut, vom Geschmack her nicht ohne!"
    Und dann - WOW - bückt sie sich - und pflückt sie mich, oooh!
    Doch die Nase, sie rümpfte sich, was für 'ne show!


    "Hey, riech' doch mal, wie riecht denn der??
    Wie grüne Gurke, doch viel ranziger."
    Die andere: "Hey, gib ihn mir mal her!
    Süß-sauer! Nee! Wie ein alter Camenbert!"


    Und die eine wieder: "Du, den mag ich nicht!
    Der Geruch, der ist ja total widerlich -
    wie Mehl, doch schon wie halb verdorben,
    wie wär' da was schon fast gestorben!"


    Number Two: "Dann ist er ja schon super alt?"
    Was denken die, so was lässt mich nicht kalt!!
    Zu alt bin ich never, no! Nur in voller Reife!
    Dann ist mein Hut auch keck mit Schweife!


    I tell you something: Gerüche müsst ihr üben
    und mit den Düften sich nicht selbst belügen!
    Hab' jung den Hut ganz rund, schön samtig und fein
    bin gelblich oder weiß mit grauem Schein.


    Nicht wie angestrichen mit weißer Farbe ganz oben
    kannst da nichts abkratzen - am Rand leicht eingebogen,
    Lamellen sind dicht auf dicht und untergemischt,
    everything you can see - nicht nur bei bestem Licht.


    Sie bleiben nicht, wie am Anfang gelblich und weiß,
    werden rosa, weißt du, was das dann heißt?
    Lamellen, da laufen sie, wo laufen sie hin?
    Den Stiel 'nen Stück 'runter, das haben sie im Sinn.


    Mein Stiel ist oft krumm und meist auch noch kurz
    doch stämmig und voll isser - der Rest ist mir schnurz.
    Mein Stiel ist weiß von oben bis unten, schau an!
    Ganz unten sind oft ein paar Fusselchen dran.


    Mein Fleisch ist gar nicht so fest, doch immer schön weiß,
    schmeckt roh wie es riecht, wenn du einfach reinbeißt.
    Doch gegart wird's ein Traum, wie bei vielen Arten -
    ein tolles Aroma von Pilzen, ganz zarten.


    Hey you - nimm mich mit, sei schlau, sei ein Ass,
    ein Stückchen von mir, die Lamellen auf Glas
    und schau, was die Farbe der Sporen so macht
    you will see "rosa-braun" - und das über Nacht.


    But the girlies, die trauten sich wieder mal nicht!
    Die dachten an Gifte und "der schmeckt ja wohl nicht",
    eine warf mich ganz einfach hinein in 's Gebüsch
    Okay, okay, was soll's - okay, hier spore ich!"


    Ich guck' ihn mir an - diesen Pilz - und schnupp're dran,
    ich lache auch und sage dann: "Mein lieber Schwan:
    du in 'ne Show? Bist nicht mehr frisch, ja wirklich nicht!
    Bei mir kommst du auch nicht auf'en Tisch, glaub' das ja nicht!


    'n Pilz sein - dann so'n Gesang? Machst dich auch noch zum Deppen!
    Weißte denn nicht: weiße Mushrooms können nich' rappen ...
    but fly!" ... und "zack" ... da seh' ich ihn fliegen
    und dann - ganz still - wieder im Grünen dort liegen.


    Ich gehe dann weiter, bald denk' ich "auwei!
    wie war noch der Name von diesem Teil?"
    Ich grüble und stolp're und falle auch fast,
    finde gerade noch Halt an was wie 'nem Ast ...


    Und wache dann auf, denn es hat so geknallt -
    ich höre im Radio noch Lala, die schallt ...
    das Pilzbuch, das gute, im fallenden Traum
    fegte ich fast durch den halben Raum.


    Mit Ohren vom Esel und offen - so liegt es nun da,
    ich sehe den Namen vom Traumpilz - es ist wunderbar ...
    -------------------------------------------------------
    Ja, ja ... das ist wirklich wunderbar
    aber welcher Name steht denn nun da?
    ------------------------------------------------------



    Lösung: ...






    14.


    Zwischen all ´ den Pilzen, den hiesigen
    Gehör ´ ich ganz klar zu den riesigen
    Mein Hut ist geschmückt mit mancherlei Schuppe
    Gekrönt in der Mitte von bräunlicher Kuppe
    Die Lamellen sind weiß und es sind ziemlich viel ´
    Sie haben ein klein wenig Abstand zum Stiel
    Am Stiel trage ich einen Ring, einen fetten
    Den kann man verschieben wie sonst nur Rosetten
    Mein Stiel entwächst ´ner verborgenen Knolle
    Und er ist genattert, das Muster echt dolle
    Irgendwo auf den Alleen und Chausseen
    Hast Du mich bestimmt schon einmal geseh ´n



    Lösung: ...






    15.




    Lösung: ...






    Und nun macht bitte eure 3 Kreuze auf daß wir jemanden auf das Siegerpodest heben können. :)

    Juni/Juli 2017
    Salz - Zone - Ballerina - Punkt - Buddhismus


    von abeja




    Sommertraum



    Salz - es liegt da in der Luft,
    wie ein kühler frischer Duft,
    Meer - es glitzert da im Licht,
    tausend Pünktchen schlicht
    - ich sitze da und träume - am Meeresstrand.


    Sand - er rieselt durch die Hand,
    dies ist nicht festes Land,
    Wind - er lässt die Halme tanzen,
    es bewegen sich die Pflanzen
    - ich sitze da und träume - am Dünenrand.


    Wolken - sie ziehen durch das Blau,
    Figuren sind's, halb weiß halb grau,
    ein Elefant, mit großen Ohren -
    zum dicken PILZ wiedergeboren
    - ich sitze da und träume - stundenlang.


    Sonne - sie neigt zum Horizont,
    in der Ferne eine dunkle Front,
    Regen - wird es ihn heut' noch geben,
    für die Erde wär's ein Segen.
    - ich steh' dann auf - es ist Zeit zu geh'n.




    Aus dem Kinderlatein:


    Pilze sind ein Gemüse, das an feuchten Plätzen wächst und deshalb wie ein Regenschirm geformt ist.








    Herzlich willkommen bei den pilzaffinen Dichtungen
    anno 2017!
    Mögen sie uns allen Freude bereiten und hoffen wir auf
    auf die eine oder andere boletarische Meisterleistung.
    Ob ihr nur zuschaut oder euch mitzumachen getraut,
    ich hoffe die Verse vermögen euch gut zu unterhalten.


    Also dann, frisch ans Werk.



    Ich hoffe auf reges Interesse, zahlreiche Teilnahme, Mannigfaltigkeit
    und auf interessante Themen
    die gerne mal auch ganz anders sein dürfen.








    Die Welt der Pilzgedichte scheint so klein.
    Wir möchten mehr. Erfinden wir also selber welche.
    Mach doch einfach mal mit.
    Gönn dir und uns den Spaß.






    Im Pilz-Poetry-Poesiealbum werden alle Siegerpoesien der PPC ´s geehrt und beizeiten werden alle dortigen Werke einmal zusammen in ein Büchlein gepackt, illuster ausgeschmückt und der Welt zu Füßen gelegt. Dein Gedicht könnte auch dort stehen!


    Also, Griffel gepackt oder Tastatur im Blick und losgelegt!

    Ihr habt Zeit bis zum 20.08.2017 eure Schöpfungen zu zeigen.




    Eure Vorgaben:
    Das Gedicht (oder ähnliches Werk) muß mindestens 12 Zeilen vorweisen.
    Die Zahl eurer in den Wettkampf gebrachten Werke ist nicht begrenzt, doch wenn es insgesamt zu viele von einem Autor werden lasse ich euch nur drei zur Auswahl über die letztlich abgestimmt werden soll.
    Jedes eurer Gedichte hat selbstverständlich irgendwie die Pilze mit im Gepäck.


    Weiterhin müßt ihr eine weitere Vorgabe erfüllen, und zwar, von den nachfolgenden Vorgabethemen müßt ihr eine Thematik oder zumindest einen der Begriffe verwenden.


    Der Rest ist euch freigestellt. Macht wie ihr meint.


    Die Vorgabethemen lauten:


    August - Schmerz - Brennen - Zecke - Erfolg










    Ab (voraussichtlich) dem 21.August kann dann von jedem, auch den Teilnehmern, über die eingesandten Poems abgestimmt werden.



    Anmerkung:
    Es ist ausdrücklich nicht nur erlaubt sondern besonders wünschenswert daß ihr eurer Kreativität keinen Grenzen unterwerft.
    Ihr dürft vertonen, illustrieren, komponieren und verfilmen. Es gibt keine Grenzen.







    Zum Jahreswechsel gibt es natürlich ein "Best of the year!" und für dessen Sieger/in auch einen Preis.


    Was es diesmal sein wird ist noch nicht entschieden. Ich habe ein, zwei Ideen oder auch die Option Fips als Preisstifter auftreten zu lassen.
    Noch habe ich mich nicht entschieden aber seid euch gewiß, ich bemühe mich euch einen erfreulichen Gewinn auszuloben.


    Jetzt ist es an dir!
    Trau dich!


    Ich denke, das Grünliche wird nicht immer zu sehen sein.
    Ich jedenfalls habe manchmal Schwierigkeiten es zu erkennen.


    I ´m singing in the rain
    because of mushrooms come again ...


    What a glorious feeling,
    And I'm happy again.
    I'm laughing at clouds
    So dark, up above,
    The sun's in my heart
    because of mushroom love.









    Zeig mit deiner Abstimmung bitte ein wenig Anerkennung für die gemachte Arbeit der Kreativen. Danke!


    Die Umfrage läuft 14 Tage.



    Vorgabethemen waren ...


    Täubling - Insel - Dinosaurier - Tarnung - Steinzeit







    [01] Ein Pilz
    Wildschwaiger





    Ein Pilz



    Der rote Täubling steht im Wald.
    Die Umgebung läßt ihn kalt.
    Er hört das Rascheln nicht, im Laub.
    Ohne Ohren, völlig taub!


    In seinem weithin leuchtend Rot,
    Merkt nicht, daß die Gefahr ihm droht!
    Ein Mensch ist es, der ihm schon nah.
    Weil er das Rot so leuchten sah!


    Schon macht der Mensch den letzten Schritt
    Und mit dem Messer einen Schnitt!
    Der Mensch, er schaut den Pilz nun an,
    Vergleicht mit seinem Buch ihn dann.


    Und mit einem schnellen Wisch
    Schmeißt er den Täubling ins Gebüsch!
    Da liegt er nun! Wird hier verkommen!
    Als Speitäubling nicht mitgenommen!





    [02] My tropilcal island
    nochn Pilz





    My tropilcal island



    Im Tropensturm, da fuhr mein Schiff
    zuerst im Kreis, dann auf ein Riff.
    Das Schiff, es war sehr schnell versunken
    und Mann und Maus sogleich ertrunken.
    Nur ich nicht, denn ich konnte schwimmen
    und schließlich einen Strand erklimmen.


    Die Insel scheint mir recht gediegen,
    denn jede Menge wilde Ziegen
    beliefern mich mit Fleisch und Fellen.
    Und außerdem gibt ´s frische Quellen.


    Ich leg mir einen Garten an
    und warte auf die Ernte dann.
    Am Strand bau ich mir eine Hütte.
    Im Herbst pflück ich die erste Quitte.


    Es könnte Alles prima sein
    doch leider bin ich sehr allein.
    Und es gibt noch was, was mich stört;
    um nicht zu sagen –žschwer empört!–œ.


    Es wachsen Pilze überall
    ganz madenfrei und saftig prall.
    Ich wäre jeden Tag pappsatt
    doch ich ess ´ Muscheln nur anstatt.
    Weil ich, der altgeword ´ne Knabe
    von Pilzen keine Ahnung habe.


    So leb ich hin, tagein, tagaus.
    Mal tu ´ ich was, mal ruh ´ ich aus.
    Bis eines Tag ´s bei mir am Strand
    dort liegt ein and ´rer Mann im Sand!


    Ich nehm ´ ihn mit zu mir nach Haus,
    ich geb ´ ihm Trank ich geb ´ ihm Schmaus.
    Und bald schon ist er wieder fit,
    besänftigt ist sein Appetit.


    –žGestatten, Frijtag ist mein Name,
    aus Brügge, richtig, ich bin Flame.
    Ich handele mit Stoff und Filz,
    doch mein Int ´resse gilt dem Pilz.
    Recht umfangreich ist mein Know-how
    Denn schließlich bin ich PSV.–œ


    Seit diesem Tag, so kann ich sagen,
    hab ´ ich nicht einen Grund zu klagen.
    Im Gegenteil, ich bin hienieden
    wirklich voll und ganz zufrieden.
    Wir gehen jeden Tag spazieren,
    stundenlang kommunizieren.
    Und Eines macht es ganz komplett:
    Jeden Abend Pilzomelette!





    [03] Eine Theorie
    Wildschwaiger





    Eine Theorie



    Vor unendlich langen Zeiten,
    Da lebte auf der Erde Weiten,
    Der Mensch noch wild.So wie die Tiere.
    Er lief auch noch auf allen Viere!
    Doch mit der Zeit richt er sich auf
    Zu einem Hinterbeinelauf.


    Das Hirn im Kopf,nun so weit oben!
    Da konnten die Gedanken toben.
    Verdrängte seinen Urinstinkt,
    Weil die Welt am Boden stinkt.
    Legt ab,der Tiere wilde Lust,
    Erkundet seine Welt bewußt!


    Mit seinen Händen Werkzeug formt,
    Nur war das damals nicht genormt.
    Jeder Stein konnt nützlich sein
    Als Hammerkopf auf Stück Gebein.
    Das Lagerfeuer war bekannt.
    Steinzeit hat man es genannt.


    Er trieb den Höhlenbär hinaus,
    Schon hat ein eigenes Zuhaus,
    Wohin er Pilze,Beeren,Wurzeln bringt
    Und sein erstes Liedchen singt.
    Geschützt vor Wind und Schnee und Regen.
    Für den Urmensch ists ein Segen.


    Doch gab es damals Neider schon,
    Welcher auch will so schön wohn!
    Kommt der Neandertaler mit der Keule
    Und haut dem Urmensch eine Beule!
    Ist zum Weibervolk ganz keck,
    Frißt allen Wintervorrat weg.


    Doch war Gefräßigkeit nicht gut,
    Denn der Urmensch hatte Wut!
    Schob deshalb unters Winteressen,
    Was der Neandertaler aufgefressen,
    Auch paar Pilze-Schon verdorben!
    Darum ist der ausgestorben!





    [04] Dinoliebe
    lutine





    Dinoliebe



    Zur Zeit der Dinosaurier
    lebte einst Tyranno Rex
    Der wurde immer trauriger
    Es fehlte lange schon der Sex


    Er schlendert durch den Steinzeitwald
    Und ruft vergeblich eine Frau
    Er ist erst 30 Jahre alt.
    Und eines weiß er ganz genau!


    Es ist zu früh um auszusterben
    Doch ohne Weib wird das geschehn
    Er würde gern um eine werben
    Doch dazu müsst er eines sehn


    Da hört er plötzlich eine Warnung
    Links aus dem Maquis entsteigend
    Und wütend schießt aus seiner Tarnung
    Velo Ciraptor Zähne zeigend


    Tyranno zuckt nur kurz zusammen
    Und knurrt in Richtung Störenfried
    Der weicht zurück und zieht von dannen
    Sieht zu dass er das Weite sieht


    Schlecht gelaunt zieht Rex nun weiter
    Und kommt zum Strand des Steinzeitsees
    Der See liegt ruhig das Wetter heiter
    ein Täubling steht im Grün des Klees


    Tyranno brüllt zur Insel hin
    Und hört aufmal die Holde rufen
    <Hier bin ich Liebster komm und schwimm
    Ich scharre hier schon mit den Hufen>


    Tyranno wirft sich in die Fluten
    Und schwimmt und schwimmt dem Rufen nach
    Und es vergehen die Minuten
    Bis er ans andre Ufer brach


    Die Holde fletscht verliebt die Zähne
    Rexens Hormone spieln verrückt
    Weil er im Paradies sich wähnte
    Ist er nun ganz und gar entzückt.


    Drum starb in jener alten Zeit
    Tyranno doch noch lang nicht aus
    Er lebte glücklich und zu zweit
    Im Steinzeitdinosaurierhaus





    [05] Versteckte Schwammerl
    Wildschwaiger





    Versteckte Schwammerl



    Pilze gibts,die man nicht sieht
    und wenn sie findet auch nicht liebt.
    Zur Tarnung sind sie sehr versteckt.
    Unerfreulich wenn Entdeckt!


    Sie lieben Dunkelheit und Wärme.
    Besiedeln gern des Mensch Gedärme.
    Und auch in andren Feuchtregionen
    Die Candida gerne wohnen.


    Feuchte Stellen an den Füßen
    Die Permatophyten sehr begrüßen.
    Schnell übertragbar in solch Falle.
    Behandeln sollte man sie alle.


    Doch scheinbar auch das Hirn betroffen!
    Kann doch nicht sein,daß die besoffen,
    Die bei Facebook Unsinn schreiben.
    Das ist bestimmt ein Pilzeleiden!





    [06] Pilz-Pirsch-Conversation
    abeja





    Pilz-Pirsch-Conversation
    - von Hölzchen auf Stöckchen



    Schön dich zu seh'n, auf dem Waldparkplatz um zehn! · · · · · Schau' mal an, wer da noch kommt! · · · · · Lasst uns in die Pilze geh'n! · · · · · Bin ja mal gespannt, wo sie heute steh'n! · · · · · Was meint ihr, ob wir welche seh'n? · · · · · Doch mit Sicherheit! · · · · · Spätestens beim Stöckchendreh'n. · · · · · Und die Sonne scheint, nach dem Regen in den letzten Wochen. · · · · · Da wird man wohl was finden, auch mal was zum kochen.


    · · · · · ·rasch-rasch-rusch-knack-rack · · · · · rusch-rusch-rusch-rasch-knack · · · · ·rasch-rasch-rusch-knack-rack · · · · · rusch-rusch-rusch-rasch-knack · · · · · · · · ·Was raschelt da ? · · · · · Ein Reh - nein zwei, nein drei! · · · · · Ein Foto? Doch kein Foto - jetzt sie sind schon vorbei. · · · · · · · · · · · · · · · · · ·resch-resch-risch-knick-rick · · · · · resch-resch-resch-risch-knick · · · · · resch-resch-risch-knick-rick · · · · ·resch-resch-resch-risch-knick · · · · · · · ·Sieh! Eidechsen huschen durch das Laub, sie sonnen sich am Felsen. · · · · · Wilde Tiere wie diese da, haha - die sieht man hier nicht selten.


    · · · · · Schön, dass die Echs-chen keine Saurier sind, mindestens so groß wie'n Rind und wie ein Reh so flink! · · · · · Dinosaurier? Hihi ... die waren doch ganz harmlos ... Haustiere bei Fred Feuerstein ... und die Dinos, das waren Leute, ganz normale, fast wie du und ich - was das Fernseh'n zeigte, ist doch wahr, oder etwa nicht? · · · · · Und das Urmeli, da aus dem Eis, so tollpatschig und klein - konnten Dinos vielleicht auch niedlich sein? · · · · · Öff-öff! · · · · ·Wie? · · · · · Das sagte doch die Wutz, das Haushälterinnen-Schwein, die hielt auf Ordnung da im Haus und alles war ganz rein. · · · · · Im Ernst - die Dinos - die Steinzeit-Menschen, die sahen sie nicht mehr - all' die Geschichten von den Drachen, die kommen wohl woanders her ? · · · · · Öff-öff! · · · · · Die Saurier, die wurden immer trauriger - das weiß doch jedes Kind! · · · · · Kometeneinschlag und dann ein Klima, das für viele hunderttausend Jahre völlig spinnt. · · · · · Ich werd ´ auch immer trauriger, wenn wir nicht bald was finden! · · · · · O.k. lasst uns weitergehn, vielleicht zum kleinen See dahinten.


    · · · · · Öff-öff! · · · · · Garantiert auch ohne Krokodile ... obwohl ... die könnten sich da tarnen: nur Augen, die da aus dem Wasser schauen, könnten dich noch warnen! · · · · · Wenn man versucht, sich das mal vorzustellen - das Zeitalter der Dinos - wie das wohl aussah, in uns'ren Breiten damals? Wie denn bloß? · · · · · Erst mal tropisch, später eisig - winterlich! · · · · · Ganz und gar nicht menschenfreundlich! · · · · · Soweit kommt es bald wieder - Tropenstrand bei Düsseldorf! Wenn wir nicht mal schnell was machen - und gelingt kein großer Wurf! · · · · · Bald??? So in ein paar tausend Jahren, rechnet das Modell - so schnell versinken wir doch nicht ... nicht ganz so schnell. · · · · · Aber es gibt da Inseln - in den Meeren, die sind ganz furchtbar flach! Die müssen schon umsiedeln, Planung ist schon unter Dach und Fach. Und auf dem ganzen Globus - die menschliche Besiedlung - küstennah! Alles neu zu strukturieren - Wahnsinn! · · · ·Völlig klar! · · · · · Und ein anderes Modell, prognostiziert für hier ganz kalte Zeiten - wenn nach weiterer Erwärmung, der Golfstrom nicht mehr will ... keine guten Neuigkeiten! · · · · · So oder so - gesehen über lange Zeiten - war Veränderung schon immer da. · · · · · Und die ist jetzt dazu vom Mensch gemacht! · · · ·Das ist ja schon mal klar. · · · · · Aufgabe für Generationen, sich daran anzupassen und fein am Schräubchen da zu dreh'n. Doch es wird geh'n, das wäre doch gelacht! ... Doch wir werden das ja nicht mehr seh'n! · · · · · Du unverbesserlicher Optimist!!! · · · · · Du sagst das so, dass das ein Schimpfwort ist!! · · · · · Öff-öff!!! Öff-öff!!!


    · · · · · Jaaaaa ..... Schweine gibt's hier auch, doch selten ist, dass ich eins seh', doch das Grunzen und das Schmatzen war manchmal ganz schön nah. · · · · · Auf wilde Tiere ... Dinos und auf Krokodile, kann ich gut verzichten! Mir reichen Mücken und die Zecken - wilde Pilze, die will ich ablichten! · · · · · · Ich sehe was, was du nicht siehst! Es ist rot und gelb und grün ... und violett! · · · · · · Und auch fast kariert oder hell gefleckt? · · · · · Müssen Täublinge sein - mit das Erste, was so sprießt. · · · · · Oooh ... so viele ... und so viele Schnecken!
    · · · · · Scharfe, milde ... wollen wir mal daran lecken oder lieber richtig schmecken? · · · · · Hier, der kleine Rote hier, ist der wohl scharf? · · · · · Ich tipp' auf "mild" - woll'n wir mal wetten? · · · · · Bei Täublingen? Biste noch zu retten? · · · · · Verdacht auf "emeticicolor" - heißt ja wohl : Chemiebedarf. · · · · · Und die Bäume drumherum bitte nicht vergessen! · · · · · Und da drüben seh ´ ich fette Hexen, auch noch was zum essen! · · · · · Nicht nur Hexen - auch noch was viel Besseres, was Feines. · · · · · Jaa? Ja, was ist denn da, was ist denn da? · · · · · Noch ist es was Geheimes! · · · · · An den Rinden ist auch noch was zu seh'n - und am Holz im feuchten Matsch... war ganz und gar kein Quatsch, diesen Weg zum See zu nehmen ! · · · · · Lasst uns jetzt mal weitergeh'n!


    · · · · · Dieser Weg er gabelt sich - rechts herum, links herum? · · · · · Der Nase nach, warum denn nicht? · · · · · Hast du nicht irgendeine App mit so einer Map? Schau' mal rein, das wäre vielleicht nicht dumm? · · · · · So ein Phone, das hab' ich nicht - brauch' es nicht, verlauf' mich nicht! · · · · · Kommst alleine mit dem Sonnenstand hier klar? - Bist auch so 'n Dinosaurier, haha! · · · · · Ja, aber gerne doch, haha!
    · · · · · Ich habe hier kein Netz!!! Wo hat man das schon mal gesehen??? · · · · · Hundert Meter weiter, da wird es wieder geh'n! · · · · · Geh'n wir links, den Berg herauf, die Aussicht seh'n -und dann andersrum zurück - dahin, wo die Autos steh'n.


    · · · · · Der Weg ist steil ... und die Aussicht ... die ist so geil! · · · · · summmm surrrrrr sooooo sooooo summmm srrrrr plipp plopp plapp summm sörrrrr surrrrrr sooooo sooooo summmm srrrrr plipp plopp plapp summm sörrrrr summmm · · · · · Keine Häuser sind hier mehr zu sehen - hier ist es friedlich, hier ist es schön! · · · · · Hiiiiiiiiiähhhh · · · · · hiiiiiiiiiiiiiiiäh · · · · · Ein Bussard! Und noch einer, schau mal an! · · · · · Nö, der andere hat 'nen Gabelschwanz, das ist wohl ein Milan! · · · · · ·eeeeeeeööööööööeeeeeeeööööööööeeeeeeöööööööööeeeeeeeeeeeeeeeööööööööeeeeeeeööööööööeeeeeeööööööööö · · · · · · · · · · · rischsch-rischsch-rischsch-rischsch-rischsch rischsch-rischsch-rischsch-rischsch-rischsch-rischsch-rischsch-rischsch · · · · ·Ich hör die Autobahn! · · · · · Das stimmt! · · · · · · Ich hör den Schnellzug!.... Ganz bestimmt! · · · · · · Weite Stille - nicht so wirklich, wie man sieht - eigentlich - ist hier ein dicht besiedeltes Gebiet. · · · · · Und ich krieg' Fernweh! Ich geh' bald auf die Reise - in Gebiete, da ist es wirklich leise! Da gibt es Weiten fast ohne jede Menschenseele, das brauche ich, nach all' diesem Gewühle! Das, was man da so empfindet, das ist so ... sieh ... ... es klingt was an ... in einem ... weiß nicht wie ... · · · · · Ich glaub', ich weiß, was du damit wohl meinst ... als wäre ... es ist ... als verschwindet alles Schwere ... · · · · · Und wie es wäre, da und so zu leben? · · · · · Kaum vorstellbar, mal eben. · · · · · Nur für ein paar Tage oder Wochen - danach kämen and're Wünsche angekrochen.


    · · · · · · Zu reisen, wann und wohin es uns gefällt - dieses Recht nehmen wir uns heute, doch können das nicht alle Menschen auf der Welt. · · · · · Und Kilometer im Quadrat - für jeden Menschen - wie sollte denn dann diese Welt beschaffen sein? Das ist doch gar nicht möglich - und auf Dauer auch gar nicht mal erträglich! · · · · · Früher ging man noch zu Fuß zu den Verwandten, fuhr stundenlang - mit dem Fahrrad - zu den Tanten. · · · · · Ochsenkarren! · · · · Pferdekutsche! · · · · · So war Goethe in Italien! · · · · · Bald wird es das wohl geben, das Reisen "digital" - künstliches Erleben, direkt ins Hirn und ganz banal. · · · · · Und umweltschonend noch dazu. Doch was für 'ne Idee - für mich wäre das ja nichts, keine See, kein echter Schnee , kein leerer Magen ... nach der Anstrengung - keine wehen Füße ... nach der Wanderung. · · · · · Oder sich mal vorzustellen - wie das wohl wäre in der Einsamkeit - ganz auf sich gestellt, ohne all die heut'gen Sachen - ziemlich feindlich, diese Welt! · · · · · Wie lange das wohl gut ging, ob man das aushält? · · · · · Zumindest brauchste Feuerzeug, Isomatte und ein gutes Zelt! · · · · · Taschenmesser! · · · · GPS! · · · · · Ja, ja! · · · · · Gedankenspiele - man könnte alles lernen - auch zu überleben - in "feindlicher" Natur. · · · · · Es ist von Wert, das zu bewahren an Natur, was heute da noch ist - da bin ich sehr dafür. · · · · · Doch Natur ist auch Veränderung - war es immer schon - Veränderungen gab es so unglaublich viel. · · · · · Alles sich bedingend und in komplexem Spiel - egal ob der Mensch das auch so will. · · · · · Wieder rückwärts geht es nie! · · · · · Lasst uns vorwärts geh'n und weiterseh'n - und an den vielen Schräubchen dreh'n. · · · · · Zusammenspiel erfassen und das Handeln dann anpassen!


    · · · · · Wie spät ist es? · · · · · Noch nicht zu spät - die Sonne steht "halb-hoch". · · · · · Und der Korb ist noch halbleer!!! · · · · · Schon halbvoll, mein' ich eher! · · · · · Ich habe solchen Hunger! Und wenn ich hier noch lang 'rumlunger, dann esse ich die Pilze roh.... Nur ein Scherz!!! Nun guck' nicht so!! · · · · · Der Parkplatz ist schon gleich da vorn, es wird bald Abend werden. · · · · · Dann fahren wir jetzt mal nach Haus ... oder reiten ... mit der Kraft von wie vielen Pferden ? · · · · Töff-töff! · · · · · Na - auf "Schusters Rappen" käme ich hier niemals an! Mit Radel und mit Bus und Bahn - au-weh, wäre es wohl morgen dann. · · · · · Da hast du Recht, doch vielleicht beim nächsten Mal: wir treffen uns und fahren dann zusamm'n.
    · · · · Auf jeden Fall! · · · · Mal seh'n! · · · · ·Tschüss! · · · · Bis dann einmal ! · · · · · Auf Wiedersehen! · · · · · Wie war das wieder schön!





    [07] Pilzromantik
    Mausmann





    Pilzromantik



    Es begab sich im Herbst anno Zwanzigsiebzehn.
    Die Familie Kowalcyk hatte Pilze gesehen
    durch das Seitenfenster, man fuhr grad bergab
    doch der Funke sprang über brachte Vater auf Trab.


    Ganz aufgeregt begann er von damals zu erzählen.
    Von Mengen an Pilzen, gar nicht zu verfehlen.
    Die Wälder so herrlich, die Pilze so groß
    Also Kinder, Familie, wir zieh ´n morgen los!


    Frau Kowalcyk war bei all dem dann doch etwas skeptisch.
    Hat der Günther denn Ahnung ? Ihr geht das zu hektisch.
    Nie sah sie ihn mit einem Pilz in der Hand.
    Hoffentlich hat er sich da nicht verrannt!


    Der Hoodie im Zebralook tarnte die Vera
    für die Mücken war sie damit unsichtbar.
    Der Peter natürlich im Armykostüm.
    Mit Plastikmesser und Hastnichgesehn.


    Der Günther ging vor, kein Weg war zu schwer.
    "Wo das Grünzeug sich wehrt, da findet man mehr!"
    Den Eindruck bekam die Familie zwar nicht
    doch Papi fabulierte vom Fichtendickicht.


    Sie fanden tatsächlich einen sehr schönen Flecken.
    Überall dort sah man Pilzmassen stecken.
    Ob Röhrling ob Täubling, sie sackten es ein
    der Papi, er wußte, die schmecken ganz fein.


    Die Kowalcyk ´s trafen dann auf einen Mann.
    Auch dieser sammelte eifrig den Schwamm.
    Er lugte ins Körbchen und mahnte sodann
    an diesem und jenen sei doch schon Schimmel dran!


    Der Günther verneinte, ließ sich nicht belehren.
    Er kenne sich aus, die kann man verzehren.
    Ein "Waidmannsheil!" und schon ging es nachhaus
    In der Küche dann breitet die Beute man aus.


    "Alle lecker!", sagt Günter, zeigt den Ziegenbart.
    Auch Braunkopf und Steinpilz fand er immer apart.
    Die Tochter, es plagt sie jedoch ihr Gewissen
    der Mann sagte doch das zu essen wär beschissen!


    Doch Vati wußt ´s besser und wetzte die Messer
    briet selber die Schwammerln als Chef-Pilzeesser.
    Es schmeckte auch allen "Gaaaanz wunderbar!"
    und doch wußte jeder, das ist gar nicht wahr!


    Nicht lange Zeit später, ein erstes Gegrummel
    in Sohnemann ´s Magen begann heute Rummel.
    Verkniff ´nes Gesicht, es ging ihm nicht toll.
    Einen Augenblick später und die Buchse war voll.


    Die Mutter, sie lief plötzlich in das WC.
    Man hörte sie brechen. Uh! Das tut weh!
    Der Günther wollt helfen, ihm ging es ja besser.
    Ihm schallte entgegen "Du Giftpilzeesser!"


    Das hatte gesessen, es war ihm ´ne Mahnung.
    Er hatte von Pilzen ja wirklich kaum Ahnung.
    Am meisten gegessen, das hatte er auch.
    Allmählich rumort es nun auch in sein ´m Bauch.


    Das Klo ist besetzt, Peter kotzt in die Wanne.
    Die Tochter wählt 112, erzählt von der Panne.
    Den Mülleimer hat Vati schnell an sich gerissen.
    In die Spüle ergeben, in den Eimer geschissen!


    Es begab sich im Herbst anno Zwanzigsiebzehn.
    Die Familie Kowalcyk hatte Pilze gesehen.
    Sie sammelten, aßen und vergifteten sich
    denn Ahnung von Pilzen, die hatten sie nicht!





    [08] Back to the Future
    Kozaki





    –žBack to the Future–œ



    Es war einmal zu einer Zeit,
    da herrschte große Traurigkeit.
    Das war nach vielen schlimmen Kriegen,
    in denen keiner konnte siegen.


    Die Menschheit scherte es da kaum,
    als gerodet war der letzte Baum.
    Ihr Grabstein wurde da beschriftet,
    als der letzte Fluss war auch vergiftet.


    Gefangen war–™n die letzten Fischreserven,
    zum Essen blieben nur Konserven.
    Da erst merkte man infolgedessen,
    leider kann man–™s Geld nicht essen.


    Man zahlte bitter nun die Zeche,
    weg war auch die letzte grüne Fläche.
    Man hatte die Natur verdorben,
    folglich waren Pilze ausgestorben.


    Man war bis tief ins Mark betroffen,
    auf was sollte man noch hoffen?


    Als man nicht mehr weiter konnt–˜,
    gabs nen Silberstreif am Horizont.
    Ein Tüftler hatte doch in vielen Stunden,
    die Zeitmaschin–˜ erfunden.


    Der Haken an der ganzen Sach,
    die machte einen Riesenkrach,
    und besuchen konnte man nicht viel,
    nur eine Steinzeit-Insel war das Ziel.


    Blöd nur, dass dort Dinosaurier lebten,
    die einem ständig an den Fersen klebten.
    Doch auf diesem kleinen Flecken,
    konnte man den LETZTEN Pilz entdecken.


    Dieser LETZTE, man hatte wieder Träume,
    der brauchte weder Pflanz noch Bäume.
    Doch wieder blöd, der tat nur sprießen,
    wenn Dino–™s Pipi drüber gießen.


    Nun gab es nichts zu schonen,
    man musste dieses Pilzlein clonen.
    Besser noch, genetisch manipulieren,
    und reichlich Dino-Pisse konservieren.


    Dann gings zurück ins Jetzt und Heute,
    doch verschwunden waren alle Leute.
    Keine Häuser, keine Straßen, nur Steinwüst pur,
    von Zivilisationen keine Spur.


    Da war es klar, ein Riesen Schock,
    sie machten einen Riesen Bock.


    Denn dieser LETZTE Pilz, nach dem man gierte,
    und genetische manipulierte,
    ihnen ging nun auf ein Licht,
    das war der LETZTE NICHT.


    Es war der ERSTE, das war der Hammer,
    er war der ADAM aller Schwammer(l).
    Weil der wurd geclont und dann kastriert,
    hatte sich die Menschheit selber ausradiert.


    Denn ohne Pilze würde bald,
    sterben unser Wald.
    Dann gäbs, sicher ist die These,
    keine Photosynthese.
    Ob gut ob böse, ob Engel oder Schuft,
    sie ging uns aus die Luft.

    Bei deinem Pilz handelt es sich wohl um einen jungen Samtfuß-Holzkrempling, Tapinella atrotomentosa.
    Ob es ganz sicher der Samtfuß ist mag ich anhand des Bildes nicht 100%ig beschwören. Es könnte mitunter auch noch ein anderer Krempling sein.
    Ein Krempling aber ist es und somit nichts für den Verzehr.

    Danke für deine Hilfestellung!
    Daß ich diese Stelle nun häufiger abkriechen muß ist mir doch selbstverständlich ein Bedürfnis. :D

    Ich hätte die Anfrage gerne schon früher eingestellt aber leider lag ich heute flach.
    Ich habe nämlich zu den drei angefragten Pilzen auch Proben genommen die ich bei Bedarf dann gerne verschicke. Fragt sich nur ob sie lange genug durchhalten.


    Eigentlich war ich an dieser Stelle wegen eines anderen Problempilzes den ihr unschwer erkennen könnt auf dem Übersichtsbild doch glücklicherweise sah ich dann auch einen Becherling und dann noch einen und viele weitere. Dann sogleich eine andere Art direkt im Verbund und zuletzt auch noch die kleinen Lorcheln. Bei genauem Hinsehen war es dort wirklich rappelvoll mit diesen drei Pilzarten.


    Zunächst zwei Übersichtsbilder dieser Stelle.


    01



    02
    Links der zu sehenden Pilze ist die eigentliche Stelle.



    Diese Lage ist bzgl. seiner Eigenschaften wirklich schwierig einzufangen.
    Von einer Seite führt eine sandige, oft nasse Fahrbahn darauf zu welche quasi nie benutzt wird und biegt sogleich ab in eine etwas schottrige Strecke. Immer wieder mal werden an der Stelle Schnittreste von Gräsern und Kräutern abgelegt ebenso wie Astwerk. Der Grüne Knollenblätterpilz wächst drei, vier Meter weiter, ebenso wie das Eselsohr, was ich schon merkwürdig finde. Mit Wasser ist dieser Flecken stets gut versorgt, auch wegen eines Flüßchens. Die nahe Umgebung beherbergt tatsächlich einige kalkholde Pilzarten die ich sonst fast nirgends finden darf. Flankiert wird dieser Flecken von einem Laubwald mit Buchen vor allem und einer eingezäunten Fläche mit Nadelbäumen (Zuchtbäume, denke ich).
    Ich schätze am besten lässt sich dieser Flecken als sehr nahrhaft beschreiben, den gesuchten Pilzen zum Gefallen.



    Zunächst fiel mir ein Becher auf. Ein, zwei Fruchtkörper deuteten auch einen Öhrlingshabitus an aber alle anderen waren doch becherförmig oder gar platt.
    Da bin ich völlig ahnungslos was das ist.


    03



    04



    Bei meiner Robberei auf dem Boden entdeckte ich im direkten Kontakt zu den Becherlingen jene Pilze.
    Sie sehen für mich entweder überaltert, geschädigt oder befallen aus. Gesund schienen sie mir jedenfalls nicht.
    Eine Möglichkeit für ihren Namen ist vielleicht der Woolhop'scher Borstling, Trichophaea woolhopeia ? Die Idee kam auf als ich bei der Recherche des noch folgenden Pilzes in den Westphälischen Pilzbriefen las daß man ihn zusammen mit diesem (möglichen Kandidaten) fand. Vielleicht ist es also kein Zufall.
    Mit Borstling sollte ich wohl richtig liegen, denke ich.


    05



    06



    Der erwähnte Pilz in den Pilzbriefen ist die Grauweiße Lorchel, Helvella latispora die auch viele andere Namen trägt. Diese oder die Sattellorchel, Helvella ephippium oder gar die Rosabraune Sattellorchel, Helvella compressa kamen mir noch in den Sinn. Ich tu mich allerdings schwer den Beschreibungen die ich zu den Pilzen finde einwandfrei auf meinen Fund zu münzen. So 100%ig will das nicht passen.
    Der Fund ist aber sehr erfreulich und ich würde natürlich gerne den richtigen Namen erfahren.
    Selbst die kleinsten, noch milimetergroßen dieser Lorcheln sind vollständig weiß. Erst bei den älteren lässt sich mal eine Verfärbung der Hutlappen feststellen.
    Das Bild Nummer 8 zeigt schon die dunkelste Verfärbung unter diesen Pilzen.
    Alle drei Pilzarten wuchsen zahlreich auf diesem Flecken.


    07



    08



    Falls ihr also was beizutragen wißt oder gar die Proben haben wollt, sagt bescheid.
    Ich habe noch weitere Bilder auf der anderen Kamera. Die sind aber noch nicht gesichtet. Falls die was taugen kann ich damit vielleicht noch nachliefern.


    Und wenn nebenbei jemand den zunächst aufgesuchten Pilz erkennt dann raus damit.
    Der stinkt auf zwei Metern schon nach Heringsfabrik und ist immer schnell hinüber. Seit drei Jahren versuch ich den zu überführen. :rolleyes:

    Ist mehr ein Lied als ein Gedicht.
    Ich habe gerade gesundheitliche Gemeinsamkeiten genutzt für das Werk.
    Und Nein! Ich habe keine Pilze gegessen. Die stehen im Kühlschrank.




    Pilzromantik


    Es begab sich im Herbst anno Zwanzigsiebzehn.
    Die Familie Kowalcyk hatte Pilze gesehen
    durch das Seitenfenster, man fuhr grad bergab
    doch der Funke sprang über brachte Vater auf Trab.


    Ganz aufgeregt begann er von damals zu erzählen.
    Von Mengen an Pilzen, gar nicht zu verfehlen.
    Die Wälder so herrlich, die Pilze so groß
    Also Kinder, Familie, wir zieh ´n morgen los!


    Frau Kowalcyk war bei all dem dann doch etwas skeptisch.
    Hat der Günther denn Ahnung ? Ihr geht das zu hektisch.
    Nie sah sie ihn mit einem Pilz in der Hand.
    Hoffentlich hat er sich da nicht verrannt!


    Der Hoodie im Zebralook tarnte die Vera
    für die Mücken war sie damit unsichtbar.
    Der Peter natürlich im Armykostüm.
    Mit Plastikmesser und Hastnichgesehn.


    Der Günther ging vor, kein Weg war zu schwer.
    "Wo das Grünzeug sich wehrt, da findet man mehr!"
    Den Eindruck bekam die Familie zwar nicht
    doch Papi fabulierte vom Fichtendickicht.


    Sie fanden tatsächlich einen sehr schönen Flecken.
    Überall dort sah man Pilzmassen stecken.
    Ob Röhrling ob Täubling, sie sackten es ein
    der Papi, er wußte, die schmecken ganz fein.


    Die Kowalcyk ´s trafen dann auf einen Mann.
    Auch dieser sammelte eifrig den Schwamm.
    Er lugte ins Körbchen und mahnte sodann
    an diesem und jenen sei doch schon Schimmel dran!


    Der Günther verneinte, ließ sich nicht belehren.
    Er kenne sich aus, die kann man verzehren.
    Ein "Waidmannsheil!" und schon ging es nachhaus
    In der Küche dann breitet die Beute man aus.


    "Alle lecker!", sagt Günter, zeigt den Ziegenbart.
    Auch Braunkopf und Steinpilz fand er immer apart.
    Die Tochter, es plagt sie jedoch ihr Gewissen
    der Mann sagte doch das zu essen wär beschissen!


    Doch Vati wußt ´s besser und wetzte die Messer
    briet selber die Schwammerln als Chef-Pilzeesser.
    Es schmeckte auch allen "Gaaaanz wunderbar!"
    und doch wußte jeder, das ist gar nicht wahr!


    Nicht lange Zeit später, ein erstes Gegrummel
    in Sohnemann ´s Magen begann heute Rummel.
    Verkniff ´nes Gesicht, es ging ihm nicht toll.
    Einen Augenblick später und die Buchse war voll.


    Die Mutter, sie lief plötzlich in das WC.
    Man hörte sie brechen. Uh! Das tut weh!
    Der Günther wollt helfen, ihm ging es ja besser.
    Ihm schallte entgegen "Du Giftpilzeesser!"


    Das hatte gesessen, es war ihm ´ne Mahnung.
    Er hatte von Pilzen ja wirklich kaum Ahnung.
    Am meisten gegessen, das hatte er auch.
    Allmählich rumort es nun auch in sein ´m Bauch.


    Das Klo ist besetzt, Peter kotzt in die Wanne.
    Die Tochter wählt 112, erzählt von der Panne.
    Den Mülleimer hat Vati schnell an sich gerissen.
    In die Spüle ergeben, in den Eimer geschissen!


    Es begab sich im Herbst anno Zwanzigsiebzehn.
    Die Familie Kowalcyk hatte Pilze gesehen.
    Sie sammelten, aßen und vergifteten sich
    denn Ahnung von Pilzen, die hatten sie nicht!


    ... Ob noch was reinkommt? ...


    Ich sinniere gerade vom Bett aus über ein Gedicht.
    Falls ich es heute nicht mehr einzutragen schaffe, so doch morgen früh, hoffe ich.
    Im Kopf ist es fast fertig. Ich beuge die Regel zur Teilnahme daher ein bißchen. Die meiste Zeit bin ich leider zur sehr außer Betrieb.


    Also ja, eines sollte noch kommen.
    Abeja ´s Werk schaffe ich heute auch nicht mehr zu lesen. Dennoch, Wow! 8|

    Moin zusammen


    Ich grabe diesen Thread mal wieder aus denn bei meiner Recherche stieß ich u.a. auf ihn.
    Leider führt der link zu hübchens Beitrag ins Nichts. :(
    Was dort stand würde mich ja schon interessieren.


    Weiß man heute denn mehr über diesen Befall ?



    Mein heutiger Fund:







    Aufgefallen sind mir gewisse Stellen bei den Verfärbungen.
    Sieht fast aus als wäre es dort aufgeplatzt und etwas drängt heraus. Pilzliche Zersetzung (Eichenwirrling) oder pilzliche Entwicklungsstufe (Tulasnella violea) ? :/











    Auf jeden Fall auch ein schöner Fund (im optischen Sinne). :)

    Den blutigen Zwerg hast du aber schön erwischt. :thumbup:


    Der Birkenporling an Fichte ist ja wirklich ein dickes Ding.
    Hat den vielleicht jemand da angenagelt? :D

    Ein Gruß in die Runde ...



    Das habe ich heute nach 5 Stunden Schlammschlacht und Mückenbekämpfung nachhause getragen.
    Das aber auch nur weil ich gewisse Stellen kenne. Da draußen ist es wirklich verdammt nass!


    Dann will ich mal trösten. :)


    Ich war heute auch im Wald. Ebenfalls hoffnungsfroh und pilzhungrig.
    Hier ist es nass und nasser. Die Bäche, Teiche usw. stehen über ihre Ränder. Im Wald reiht sich Pfütze an Pfütze. Rinnsale überall, überschwemmte Wege und Schlammgemodder macht sich am Schuhwerk zu schaffen. Zudem ist es warm.


    Nun ja, ertrunken bin ich nicht aber die Blutsauger waren ein kleiner Horror. Trotz Schutzmittel, entsprechenden Klamotten und fast durchgehendem Regen haben die Viecher mich drangsaliert als wäre ich ihr einziger Blutspender. Schlimm, schlimm!
    Aber zu den Pilzen.
    Trotz dieses tollen Wetters waren die Pilzsichtungen IM Wald äußerst dürftig.
    Da gab es fast nichts. Keine Filzer, keine Maronen, keine Gallis, keine Täublinge, keine Mycena.


    Einzig an ein paar gesonderten Wegesrändern (Stellen, die ich als gute Fundorte kennengelernt habe) konnte man auch mal was finden.
    Die waren aber wirklich rar! Und am Waldrand tut natürlich sich auch was.


    Also! Kopf hoch! Wir rennen auch nicht mit vollen Körben nachhause.


    Was ich dennoch so finden konnte werde ich dir aber besser noch vorenthalten. :evil:
    Der Herbst luschert allmählich durchs Guckloch. Noch zieht er aber seine Stiefel nicht an.