Beiträge von Naan83

    Hallo Fips!



    Ich finde bei Magicdietz Marone das Merkmal der Stielmaserung eben so wenig maronig (auch wenig braun), das hat mich wohl irritiert.


    Gerade das Bild 5 finde ich sehr typisch für die Marone, da hier die Farben gut herüberkommen. Das der Stiel bei jungen Pilzen auch mal heller sein kann, ist nicht selten.


    Zitat

    Oder auf Bild 6 der gelbe Fleck unten im Stiel, kann das ein Merkmal sein?


    Das ist eher eher kleine gammelige Stelle, die bei vielen Röhrlingen vorkommen kann- leider kein Unterscheidungsmerkmal.


    Zitat

    Ich will garnicht wissen, wieviele "falsche Maronen" Ich seit Kindertagen gesammelt hab :)... Dabei haben wir zur Sicherheit nur Maronen und Steinpilze gesammelt (dachten wir).


    Och, da bist du hier ganz sicher nicht allein! X/:D Und im Netz findet man massenhaft falsch bestimmte Bilder, so ist z.B. dieser Pilz ganz sicher keine Marone: Link.


    Übrigens ist die ganze Verwandtschaft um die Rotfüße eine sehr schwierige Gruppe, und von möglichen anderen Verwechslungsarten des bereiften Rotfußes, wie z.B. den Starkblauenden Rotfuß, will ich jetzt nicht anfangen. Guck dir mal kurz die Xerocomus-Sektion bei Boletales.com ab, danach will man Filzröhrlinge am liebsten gar nicht mehr bestimmen... :evil:
    Man kann auch einfach sagen:


    Guck einer an, einer dieser Filzröhrlinge! Und schon ist die Sache wieder viel einfacher. :D

    Also ich habe tatsächlich wieder umgeschwenkt und nun keinen Tipp mehr frei. ;(


    Ich finde ja, man sieht zwei Auffälligkeiten in der Oberflächenstruktur des Rätselbildes. Eine ist überall durchgehend zu sehen, und eine weitere bildet ein weitergestrecktes "Muster".


    Momentan würde ich wieder fragen, ob der Rätselpilz Lamellen hat. Oder alternativ auch nach der Sporenpulverfarbe. :/ Aber ich will euch bitte nicht in eine falsche Richtung lenken, denn ich bin mir überhaupt nicht sicher.


    Mein 2. Tipp wäre z.B. in eine völlig andere Richtung gegangen. [hr]


    Vielleicht sollten wir mal fragen um welches Pilzstück es sich handelt. Ich geh immer von Stiel aus, könnte natürlich auch "nicht Stiel" sein.


    Ich bin jetzt einfach mal so frei und zitiere Stefan:

    Zitat

    Ein "mehr" vom Pilz (eventueller Stiel oder das Hymenium usw.) ist definitiv nicht erkennbar.


    Vielleicht hat er ja - gewollt oder ungewollt - hier ein bißchen mehr verraten und zeigt also weiterhin weder Stiel noch Hymenium... ;)


    Oder ich interpretiere da zuviel herein...? :)

    Hallo Fips,


    Widerspruch ist viel besser, als die Dinge trotz Zweifel einfach hinzunehmen. :thumbup:


    Dennoch ist in diesem Beitrag auch für mich ganz klar eine junge Maronem gezeigt, obwohl sich beide Pilze zugegeben sehr ähnlich sehen können. Und in deinem Beitrag (Link) auch für mich klar ein Herbstrotfuß.


    Ist ein bißchen eine Erfahrungssache. Ich finde die Farbkombination beim Maronenröhrling ja sehr charakteristisch: Samtig-dunkelbrauner, oft ebenmäßiger Hut und hellockerbrauner, oft wie Furnierholz gemaserter Stiel. Der Hut ist meist völlig gleichmäßig braunsamtig und bekommt auch am Hutrand keinen Rotstich.


    Der Bereifte Rotfuß hat dagegen meist eine etwas andere Farbkombination (die auch stärker variert!). Zudem hat er sehr oft einen arg verdallerten Hut (sieht man hier auch ganz gut!). Die Hutfarbe des bereiften Rotfußes hat gerne einen leicht metallischen, violettlichen Schimmer wird oft zum Rand hin etwas heller (dann sieht man dort Rottöne, wie auf diesem Bild: Link ).


    Hier nochmal Bilder aus meiner Fotosammlung.


    Maronenröhrling:




    Bereifter Rotfuß:

    Hallo zusammen,


    also das größere Bild bringt mich nun fast dazu, wieder auf meinen ersten Tipp umschwenken zu wollen. Dann wäre aber mein letzer Tipp noch vor der 2. Frage verbraucht. 8|X(


    Das Merkmal, was mich zu meinem 1, Tipp gebracht hatte (und welches ich mir dann beim 2. irgendwie weggeredet hatte), ist auf dem neuen Bild nun noch deutlicher zu sehen. ;(


    Ich glaube ich tippe jetzt wieder auf meine ursprüngliche Wahl und warte einfach gespannt auf die Auflösung und auf die Null-Punkte-Runde. :nana::D


    Glückwunsch an Stefan - wenn das kein sonderlichn unbekannter Pilz ist, ist es eine Kunst, einen so kniffeligen Bildausschnitt zu finden, der so viel Haareraufen erzeugt. :thumbup:

    Hallo zusammen!


    Also der ist wirklich kniffelig, gut ausgesucht, Stefan. Die Köpfe rauchen. :cursing::D


    Habe gerade meinen 2. Tipp eingeschickt, und bin damit auf meine eigentlich erste Assoziation gewechselt, die ich anfangs wieder verworfen hatte. Aber ob es der ist... :/


    Beide Ideen wären nach der Frage noch im Rennen, kommen aber aus völlig unterschiedlichen Richtungen. Würde mich nicht wundern, wenn ich mir bei der Auflösung vor den Kopf haue und noch was ganz anderes bei herauskommt.


    Ich kann mir das Rätsel-Bild nicht mehr ansehen. Ich beginne Gnolme zu sehen, und sie gucken nach rechts. 8|

    Hallo Frank,


    vielen Dank!


    Leider habe ich nur sehr kleine zwei Fruchtkörper (in der Größe des auf dem Foto losgelösten Stückes auf den Bildern gestern) mit nach Hause genommen. Die Fruchtkörper sind äußerst korkig und hart.


    Einen von diesen habe ich eben durchgeschnitten, und konnte keine gelatinöse Schicht erkennnen. Das mag aber vielleicht darn liegen, dass dies keiner der größeren und älteren Fruchtkörper war. Eigentlich gefällt mir dein Vorschlag nämlich recht gut. :thumbup:







    Vielleicht sollte ich die Tage nochmal hinradeln und einen größeren Fruchtkörper absägen. ;)

    Hallo zusammen!


    Heute fand ich bei einem Spaziergang entlang einer stillgelegten Bahntrasse mit viel Totholzstämmen folgenden Porling an einem liegenden, noch teilweise berindeten Laubholzstamm (wohl Pappel). Die Fruchtkörper wuchsen an zwei Stellen - an der Schnittfläche des Stammes sowie auch seitlich. Wuchs: resupinat bis pileat, teils treppenförmig. Farbe - gelbweißlich bis cremerosa mit ockergelblichen Anflügen, besonders an der Zuwachszonen, die meist etwas dunkler waren. Konsistenz der Fruchtkörper- zäh und korkig. Poren relativ groß, weit entfernt von der Zuwachskante einsetzend, bei herablaufendem Substrat stark verlängert. Geruch: unbedeutend.


    In unmittelbarer Nachbarschaft der Pilze am selben Stamm wuchsen u.a.: Gezohnter Ohrlappenpilz, Orangeroter Kammpilz, Austern, Schmetterlingstrameten, Spaltblättlinge.


    Die Fotos wurden fast alle mit Blitz gemacht, da das Wetter heute so furchbar trüb war. :(


    Der Stamm:




    Pilze:










    Länge dieses Stücks ca. 2cm.




    Könnte das z.B. eine Antrodia-Art sein, z.B. Antrodia albida? Oder etwas ganz anderes? Vielen Dank schon mal! :)


    Edit: Der Treppenförmige Steifporling (Oxyporus populinus)würde mir inzwischen auch ganz gut gefallen. ;)

    Hallo zusammen,


    danke noch auch von mir, Andreas, für deine Meinung zu unserem Fund! Klingt ja hochinteressant... :)




    Kein Problem, allerdings schaffe ich das erst nächste Woche.
    Schick mir eine Anschrift doch bitte per PN. :)


    Gerne kann ich die Pilze auch einfach morgen an Andreas verschicken, schließlich habe ja hier noch 3-4 davon herumliegen. Dann musst du dich nicht stressen, Pablo. :)


    Ich würde sie in eine halbhohe Streichholzschachtel packen und diese dann in einen Brief, wenn das recht ist. :/


    Ich hoffe die Fruchtkörper taugen noch etwas. Sonst kennen wir aber die Stelle und könnten demnächst nochmal Nachschub besorgen, sofern die da noch herumstehen.

    Hallo Frank,


    gute Idee, vielen Dank! :thumbup:
    Die hirschbraune Tramete hatte ich hier gar nicht auf dem Schirm.


    Ich habe 3 kleine Fruchtkörper getrocknet, so dass man sich die Gesellen bei Gegelegenheit nochmal genauer ansehen könnte. Das dürfte aber wohl ein bißchen dauern, da Pablo wie ich weiß gerade sehr eingespannt ist.

    Hallo Stefan,


    also zu leicht finde ich den zumindest mal nicht. 8|


    ...danke für's Rätsel stellen! :)


    Habe zwar eine erste Idee, aber irgendwie könnten es gefühlt genauso gut auch 1000 andere sein, mal schauen. :/

    Hallo zusammen!


    Vor einigen Tagen fanden Pablo, Stefan und ich bei einem gemeinsamen Ausflug bei Heidelberg diese spannenden weißen Porlinge - an der Schnittefläche eines liegenden, noch berindeten, riesigen Nadelholzstammes (Douglasie?).


    Die einzelnen Fruchtkörper waren jeweils kaum 1-4 cm breit, also ganz winzig. Oberseite leicht filzig, weißgelblich, schwach zoniert, mit grünlichem Farbstich (Algen?). Unterseite zähnchen-artig, stachelig. Fruchtkörper recht dünn, zäh, aber biegsam. Relativ leicht durchzureißen/abzumachen. Geruch: unbedeutend.


    Was könnte das - zumindest der Richtung nach - sein? Ich vermute ja, dass das hier ohne Mikromerkmale wieder mal schwierig werden dürfte, aber ich versuche trotzdem mein Glück. ;)









    Die Stämme von der Seite


    Zur Größenvorstellung...

    Hallo zusammen,


    ich ergänze mal mit ein paar eigene Bilder vom Fund vor Ort (auffällig: stark striegelige Basis, bereifter Stiel, manchmal Ring, behangener Hutrand, runzeliger Hut...) ....











    Dann dokumentiere ich mal den momentanen Zustand der inzwischen zusammengeschrumpelten Pilzchen. ;)





    Sporenpulver haben die zumindest noch beim Transport auf das Trennelement unseres Plastik-Köfferchens abgesondert, und auch etwas auf ein Papier (erstes Bild, links). Ich hoffe man kann die Farbe trotz Kunstlicht einigermaßen beurteilen, sonst kann ich morgen bei Tageslicht neue Bilder machen.


    Ich glaube auch weiterhin an eine Psathyrella. Leider kann ich zur Frage der Mikromerkmale nichts beitragen. :shy:

    Hallo zusammen,


    klasse, dass du den eingestellt hast, Pablo! :)



    Das wäre zu überprüfen. Ich suche mal Sporenbilder von G.m. Aber Mehlgeruch (G.m. Geruch) nehme ich nicht wahr. Müsste man nochmal bei Anna fragen, die hat den ja auch mitgenommen zur Untersuchung.


    Also, nach Mehl gerochen haben die definitiv nicht.


    Galerina schließe ich vom Habitus für mich aus, und abgesehen davon war die Sporenpulverfarbe hierfür viel zu dunkel.

    Hallo liebe Isa,


    da hätte ich mal wieder fast was verpasst. :whistling: :shy:


    Ein verspätetes - aber dafür sehr herzliches - Willkommen im Forum! :sun::sun::sun:


    Schön, dass wir dich jetzt endlich auch hier lesen können! :):):)



    Und Nobi hat natürlich Recht - gefühlt gehörst du ja schon viel länger dazu. :)

    Hallo Pablo,


    klar können wir dir den bei Gelegenheit zeigen. Dann kannst du gleich Bekannschaft mit dem alten Weidenmann machen. :D
    Ein paar Fruchtkörper sind noch da.


    Hallo Frank,


    danke für deine Bestätigung und die guten Hinweise zur Unterscheidung von B. adusta und fumosa. Das mit den Poren kann man anhand der von dir zitierten Bildertafel wirklich gut nachvollziehen. :thumbup:


    Mich würde es ja nicht stören, wenn noch mehr Porlinge nach Anis riechen würden - ich finde den Geruch sehr angenehm... :P


    Edit: Bei Werner von Aphyllopwer habe ich eben zu T. suaveolens soeben gelesen, dass es in Skandinavien einen weiteren an Weide vorkommenden und stark nach Anis riechenden Porling gibt, der der Anis-Tramete sehr ähnlich ist, in D aber nicht nachgewiesen wurde - Haploporus odorus - der wohlriechende Weidenporling.


    Sofern die Bilder hier verlässlich sind, finde ich die Art wirklich sehr ähnlich. 8|

    Hallo ihr drei, Pablo, Ingo und Fredy,


    danke vielmals für eure Hinweise. Nicht mehr ganz junge Anistramete passt natürlich viel besser als mein Vorschlag, der kam mir da inzwischen selbst komisch vor. :thumbup:


    Eben hatte ich nach dem Einstellen des Beitrags (aber vor euren Antworten) nochmal an den Fruchtkörpern gerochen und nun - in der warmen Wohnung - auch gemeint, einen leichten Anisgeruch wahrzunehmen... :)


    Die Anistramete kannte ich zwar vom Namen, hatte sie bislang aber leider noch nicht selbst gefunden und hier irgendwie nicht auf dem Schirm. :shy:


    Nun kenne ich sie endlich.


    Das Weiß der Fruchtkörper war vielleicht etwas weniger gelblich als auf den ersten Bildern, aber doch auch etwas wärmer als auf denen mit Blitz in der Wohnung. Es gab deutlich gilbende Stellen an den Rändern. Eine eindeutige Braunfärbung an den Poren konnte ich allerdings nicht wahrnehmen.

    Hallo zusammen!


    Heute lief mir bei einem Spaziergang am Neckar dieser schöne Porling mit fast weißen, leicht striegeligen Hüten und grauenden, herablaufenden Poren an einer noch stehenden Weide direkt am Flußufer über den Weg. Die Hutkanten hatten etwas dunklere, violettliche-graue bis ockerliche Farbtöne.


    Leider hatte ich nur mein Superzoom-Objektiv auf der Kamera, so dass das Fotografieren der ohnehin hinter den Weidenzweigen versteckten Fruchtkörper keine ganz leichte Übung war und die Fotos nicht optimal geworden sind... :D


    Auch das Ablösen eines Fruchtkörpers ohne Messer war eine schwierige Übung, bei der ich fast in den Nackar geflogen wäre - der Porling war nämlich sehr zäh und fest mit dem Substrat verwachsen. Es gelang mir nur mit Mühe ein Teilstück eines Fruchtkörpers herauszulösen... ;)


    Die Fruchtkörper waren zwischen ca. 5 und 20 cm breit und wuchsen direkt aus der Rinde des Stammes. Der Geruch war unauffällig, porlingsartig, beim starken Zusammendrücken des frisch durchschnittenen Fruchtkörpers konnte man etwas durchsichtigen Saft an der Schnittfläche herauspressen.


    Ich denke es handelt sich um den Graugelben Rauchporling, Bjerkandera fumosa, der ja gerne in Flußbereichen vorkommt und wesentlich stämmiger als der häufigere angebrannte Rauchporling sein darf. Leider kenne ich den Pilz noch nicht aus eigener Funderfahrung und würde dies gerne absichern. Was meint ihr? Edit: nun geklärt, nicht B. adusta sondern die Anis-Tramete, Trametes suaveolens. Danke, Ingo, Fredy, Pablo und Frank.











    Bilder zuhause, mit Blitz.