Beiträge von Naan83

    Hallo Claus,


    danke für die schöne Tour! Besonders die Gnolme haben es mir natürlich angetan, aber auch der Löwengelbe ist ein Highlight, dieses Strahlen ist einfach fantastisch. :)


    Die 27/28 dürften aus meiner Sicht alte, ausgebleichte Laubholzknäuelinge (Panus conchatus) sein, da kann die violettliche Farbgebung auch mal verloren gehen, vgl.

    Hallo Verena,


    der sieht ja lustig aus! 8|


    Möglicherweise auch hier Leucoagaricus americanus/bresadolae, den büscheligen Egerlingsschirmpilz? Wäre zumindest meine erste Idee, wie im Nachbarbeitrag. Der darf auch mal so groß werden und gilben. Hatte der Pilz Gesellschaft?

    Hallo Norbert,


    ich könnte mir hier gut einen Pilz aus der Gattung Leucoagaricus (Egerlingsschirmlinge) vorstellen. Ich denke da spontan an L. americanus/bresadolae, den büscheligen Egerlingsschirmling, der wächst gerne auf Mulch, Sägespänen oder Ähnlichem. Der müsste aber merkbar gilben bis bräunen, vor allem wenn man am Stiel kranzt.


    Aber bestimmt meldet sich noch jemand zu Wort, der v.a. auch zu den Mikromerkmalen etwas sagen kann.


    Mal eine andere mykologische Frage zwischendurch: ich habe vor einiger zeit in einem Pilzbuch gelesen, dass es eine bekannte speisepilzart gibt, die man imemr noch nicht künstlich züchten kann und weiterrhin auf wildfunde angewiesen ist. Ich glaube, es war steinpilz oder pfifferling oder so. Wisst ihr dazu mehr? Wenn ja: wie kann es möglich sein, dass wir allerhand Pilze züchten können nur diese eine bestimmte Art nicht?! Das fasziniert mich.


    Hallo,


    grundsätzlich lassen sich Zersetzerpilze (Saprophyten) relativ leicht züchten (wie z.B. Champignons, Seitlinge und Co.), indem man ihnen ein geeignetes Substrat zur Verfügung stellt.


    Der Steinpilz ist dagegen (wie viele andere Pilze aus unterschiedlichsten Gattungen) ein Mykorrhiza-Pilz. D.h. er lebt in einer komplexen, symbiontischen Verbindung mit bestimmten Bäumen; sein Pilzgeflecht steht mit ihren Wurzeln in Verbindung und Stoffe werden gegenseitig ausgetauscht. Mykorrhiza-Pilze lassen sich deshalb grundsätzlich nicht einfach mal schnell irgendwo in einer Zuchtstation züchten, denn ohne Baum kein Pilz. Maximal kann man versuchen, junge Bäume zu beimpfen, damit diese dann möglicherweise später, nach vielen Jahren oder Jahrzenten, Fruchtkörper ausbilden. Bei Trüffeln wird das beispielsweise inzwischen versucht. Das ist halt sehr aufwendig und teuer, und klappt auch nicht immer.


    Wenn dich solche Zusammenhänge interessieren, kann ich dir den "Grundkurs Pilzbestimmung" von Rita Lüder sehr ans Herz legen.

    Hallo und herzlich willkommen im Forum! Schön, dass du dich hier aktiv beteiligen willst. Möchtest du mit "absoluterLaie" angesprochen werden, oder mit einem anderen Namen/Pseudonym? :)



    PS: ich habe irgendwie 2 subforen gefunden, wo man sich voprstellen kann. Dieses und das hier http://www.pilzforum.eu/board/…stellung-neuer-mitglieder Was hat es damit auf sich?


    Der Bereich "Junge Mykologen" ist eigentlich als Ort für unseren jugendlichen Pilzlernachwuchs gedacht... Deinen Sätzen meine ich zu entnehmen, dass du erwachsen bist... ;)


    "Vorstellung neuer Mitglieder" wäre dann der reguläre Ort, um sich als Neuling im Forum vorzustellen. Bestimmt kann einer unserer Moderatoren deinen Beitrag bei Gelegenheit dorthin verschieben.

    Hallo Nonntal1,


    schöne Funde!


    Die 1 sehe ich wie Reinhard, wahrscheinlich die breitblättrige Glucke.


    Den vermeintlichen Korkstacheling solltest du mal mit dem Nordischen (Edit: ich meinte den) Gemeinen Bergporling (Bondarzewia mesenterica) vergleichen.

    Hallo Klaas!


    Zum wunderhübschen und seltenen Fund meine Glückwünsche! Deine Begeisterung kann ich gut nachvollziehen...


    Ab sofort möchte ich den übrigens auch gerne finden... Deshalb will ich ihn mir jetzt schon mal für in etwa 6 Jahren im Kalender vormerken, damit ich dann nicht etwa an ihm vorüberlaufe, so klein wie er ist. ;)


    Moin, Mausmann!


    Doppelgänger gibt es doch bei Pilzen leider fast immer... :evil:


    Naja, es gibt mit rötlichen bzw. violettlichen Schneiden neben deinem Vorschlag z.B. noch den violettschneidigen (Mycena purpureofusca) sowie in der blutigen Variante Mycena sanguinolenta, den purpurschneidigen Bluthelmling. Wobei dir das mit dem Milchsaft/Blut wahrscheinlich aufgefallen wäre. Die Farben, insbesondere des Hutes und der Schneiden kannst du sicherlich am besten beurteilen...


    Und jetzt viel Spass und gute Funde im Sachsenwald!

    Hallo zusammen,


    der erste ist kein Perlpilz, sondern der Spitzschuppige Stachelschirmling, Echonoderma/Lepiota aspera.


    Der zweite ist der schleimige bzw. grubige Wurzelrübling, Xerula radicata.

    Hallo Boscaiola,


    ein herzliches Willkommen im Forum!


    Wer hier interessiert mitliest, der lernt mit der Zeit ganz automatisch mehr und mehr Arten kennen (...die sich dann plötzlich auch im Wald auffinden lassen...). Ging mir zumindest so.

    Hallo Mausmann,


    chic, da tut sich doch ein bißchen was! :)


    An deiner "Ramarie" hast du nicht zufällg mal geschnuppert? :evil: Die solltest du mal mit der dem Stinkende Erdwarzenpilz (Thelepora palmata) vergleichen.


    Dein hübscher Pilz mit den violettroten Schneiden ist auf jeden Fall ein Helmling; da würd ich gerne den Hut von oben sehen und wissen, ob der roten Milchsaft hatte oder nicht.


    Den Eispilz zu probieren, dazu konnte ich mich übrigens irgendwie noch nie durchringen. Deine Reaktion bestärkt mich darin, es weiterhin besser bleiben zu lassen, zumal ich Glibber beim Essen selten gern habe.... ;)

    Hallo zusammen,



    schöne Bilder, vor allem von dem Greifvogel! :)


    ich schließe mich den Anmerkungen von Christoph, Stefan und Jan-Arne an. Zum Falschen Pfifferling/Orangeroter Afterleistling eine ergänzende Idee: Das sind schon auffallend braunsamtige, etwas schuppige Fruchtkörper, die Claus auf den Bildern ab 11 zeigt... Das könnte der Braunen Afterleistling (Hygrophoropsis aurantiaca var. rufa) sein. Inzwischen wird er bei Boletales sogar als gute Art betrachtet (Hygrophoropsis rufa), der sich wohl auch mikroskopisch vom Falschen Pfifferling unterscheidet.


    [url=http://www.pilzseite.de/Pilzgalerie/Hygrophoropsis/aurantiaca,var.rufa/FrameSet.htm]LINK zur Pilz-Vorstellung von Rudi Markones. [/url]


    Wer tiefer einsteigen möchte: Link zu PDF: Czech Mykology, Notes on the Identity of H. rufa

    Hallo liebe Lea,


    schon auch schade, dass es dich aus Heidelberg wegzieht! Aber natürlich auch schön für dich, dass du nun einen passenden Studienplatz hast und es bald losgeht. :)


    Für deinen Neubeginn in Fulda und den Start ins Studium wünschen wir dir jedenfalls alles Gute!