Hier komme ich nicht weiter, würde mich sehr über freundliche Hilfe bei der Bestimmung freuen: Ein ockerbrauner Pilz, den ich ziemlich eindeutig in die Gattung Cortinarius einordnen würde. Hutdurchmesser so um die 8cm, Stiellänge ebenso. Markant ist einerseits die gelbliche Knolle am weißen Stiel, vor allem aber der (durch die Sporen?) zimtbraune "Lamettabehang" an Hutrand und Stiel. Den Geruch hab ich als schwach pilzig empfunden, nichts Unangenehmes oder besonders Auffälliges. Standort in einem Buchenmischwald im Frankenjura, also wohl auf Kalkboden. Die Huthaut war (bei trockener Witterung) nicht schleimig; könnte ich trotzdem mit dem Verdacht richtig liegen, dass es sich um einen Schleimkopf handelt (die ja nicht immer schleimig sind)? Bitte schreibt mir doch, wonach diese Bilder Eurer Meinung nach aussehen:
Beiträge von mik
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Hallo Ulla! Danke erst mal. Dass ohne Mikroskop eine Artbestimmung nicht möglich sein wird, damit hatte ich tendenziell gerechnet. Aber kann man (mit mehr Erfahrung als ich sie habe) die in Frage kommenden Arten etwas eingrenzen? Zum Beispiel vielleicht H. sinapizans ausschließen, weil der in der Literatur erwähnte Fleischzapfen fehlt, o.ä.? Fände ich interessant, vielleicht geht aber eben auch gar nichts. Und ich muss mich doch dranmachen, Mikroskopieren zu lernen...

Gruß, mik.
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Bereits Ende August habe ich im nördlichen Niedersachsen den unten abgebildeten Pilz gefunden in einem Eichen-Buchen-Mischwald mit ein paar eingestreuten Hainbuchen. Hutdurchmesser ca. 8cm, Gesamtlänge knapp 25cm. Der Pilz hat sich sehr fest angefühlt, schmierig war er nicht (es war aber auch recht warm und trocken). Ich würde denken, es handelt sich um einen Fälbling. Was meint ihr, liege ich damit richtig? Ein markanter Geruch ist mir nicht aufgefallen, ich tu mich aber im Allgemeinen recht schwer mit Gerüchen, da entgeht mir öfters was. Mir ist bewusst, dass Fälblinge auf Artebene nicht leicht zu bestimmen sind; meine Ideen wären der Große Rettichfälbling (Hebeloma sinapizans) oder der Helle Wurzelfälbling (Hebeloma birrus). Einen vom Hut in den hohlen Stiel hängenden Fleischzipfel, den H. sinapizans haben soll, kann ich nicht entdecken, ebenso wie gesagt keinen markanten Geruch. Ich tendiere zu H. birrus. Andere Ideen? Über Kommentare und Hinweise zur Arteingrenzung würde ich mich freuen!
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Und nochmal danke, wieder viel gelernt!
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Vielen Dank für das freundliche "Willkommen" und die nützlichen Hinweise, durch die ich mich jetzt ein bisschen durchgearbeitet habe:
Schwarzroter Speitäubling (R. atrorubens): Bevorzugt in Bergnadelwäldern und Huthaut zur Hälfte abziehbar, was eher nicht zu meinem Fund passt.
Wolfs-Täubling (R. torulosa): Sollte nur mäßig scharf sein und, anders als mein Fund, eher gedrungen kurzstielig.
Stachelbeer-Täubling (R. queletii): Huthaut müsste über die Hälfte abziehbar sein, außderdem typischer Fichtenbegleiter.
Zitronenblättriger Täubling (R. sardonia): Scheint mir sehr gut zu passen! Der relativ lange Stiel wird öfters erwähnt, unauffälliger Geruch und sehr scharfer Geschmack, der Standort in Kiefernwäldern. Auf dem zweiten von mir hochgeladenen Bild sieht man außerdem kleine Wassertröpfchen an den Lamellen, was bei Feuchtigkeit auch als typisch für R. sardonia beschrieben wird.
Mir ist schon bewusst, dass ich mit den genannten Merkmalen wohl nicht bei 100% Bestimmungssicherheit lande, aber aus meiner Laienperspektive erscheint mir das doch als ganz ordentliche "Ungefährbestimmung". Vielen Dank an alle, die Feedback gegeben haben!
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Ich habe am vergangenen Wochenende den unten abgebildeten Täubling gefunden und wäre dankbar für Hinweise, die die Bestimmung eingrenzen können. Ich bin nicht so sehr fortgeschritten in der Täublingsbestimmung, habe also vermutlich einiges an wichtiger Information nicht geprüft, hoffe aber trotzdem auf ein bisschen mehr Klarheit durch Tipps im Forum. Also: Gefunden habe ich den Täubling zwischen Torfmoosen unter Kiefern und Birken im nördlichen Niedersachsen. Mit ca. 20cm Gesamtlänge und gut 10cm Hutdurchmesser ein recht großer Täubling. Lamellen brüchig wie sich das gehört, Huthaut lässt sich nur ein kleines bisschen am Rand abziehen (20% oder so), Geschmacksprobe beißend scharf, kein (für meine Nase) auffälliger Geruch. Weinrote Hutfarbe und rotüberhauchter Stiel sollten auf den folgenden Bildern gut zu erkennen sein. Kandidaten, an die ich gedacht habe, wären der Blut-Täubling (Russula sanguinaria), aber weder die Hutfarbe erscheint mir zu meinem Fund passend noch die Beschreibung des Geschmacks als "mäßig scharf". Der Flammenstiel-Täubling (Russula rhodopoda) scheint mir passender vom Erscheinungsbild und dem sehr scharfen Geschmack, aber das Habitat "Fichtenwald ab Mittelgebirgslage" beschreibt das Fundgebiet auf 10m über NN absolut nicht. Der sehr seltene Sumpf-Täubling (Russula helodes)? Und wird überhaupt irgendeine der genannten Arten 20cm hoch? Über Hinweise und Ideen würde ich mich sehr freuen. Danke!
