Beiträge von Nando

    Hallo Jörg, hallo nobi,
    Wolfsjoerg
    Ötzi (Ötzi – Wikipedia) hatte den Birkenporling, so viel ich weiß, an einem Band dabei. Er diente wohl in heißem Wasser abgebrüht als Heilmittel.


    nobi_†
    Danke für das Lob! :)


    Die Kelchbecherlinge konnte ich bisher an 4 Stellen finden, 3 sind in meiner Nähe, in Sachsen (Kesselshain, Haselbacher See und Hardtsee). Es sind Robinienwälder in ehemaligen Tagebaugebiet.


    Momentan bin ich leider in Oschatz und nur aller 2 Wochen, am Wochenende, zu Hause.


    In zwei Wochen habe ich mit jemanden eine Tour nach Kesselshain geplant (Tulpenbecher, Zipfellorchel, Runzelverpel und Kelchbecherlinge). Du kannst gerne mitkommen. Wir können per PN die Zeit und den Ort ausmachen.


    bis dann,
    Nando

    Hallo miteinander,
    schön, dass euch die Bilder gefallen! :)


    bwergen
    Dnake für die Bstimmungshilfe! :)
    Datronia mollis kommt glaube ich bei 7. hin. Ich habe den Namen im ersten Beitrag angepasst.


    Wolfsjoerg
    Ja, wenn ich recht überlege, war der Fruchtkörper noch nicht allzu groß. Man ... da hätte ich ja einen frischen Birkenporling für mein Halsband ala Ötzi abstauben können. ;)
    Die werden aber dennoch abgebrüht nicht besser schmecken, denke ich. (Ich habe es noch nicht probiert.)


    Rada
    Die Tulpenbecher habe ich zuerst für Kelchbecherlinge gehalten und wurde korrigiert (Tag der Pilze :)). Sie sind wohl noch seltener zu finden. Viel Glück! ;)


    viele Grüße,
    Nando

    Hallo Pilzfreunde,
    die Lorcheln verspäten sich etwas, ich konnte noch keine finden.
    Dafür zeigen die ersten Tulpenbecher ihre 'Knospen'. ;)


    Die Namen eurer Bestimmungshilfe färbe ich wieder blau.


    1. Tulpenbecher (Microstoma protractum)
    2012-03-10-mar-tulpen62ate.jpg


    2. Zinnoberroter Kelchbecherling (Sarcoscypha austriaca)
    2012-03-10-mar-kelchbrx36m.jpg 2012-03-10-mar-kelchbka6ua.jpg 2012-03-10-mar-kelchbeuwdm.jpg


    Zu den Kelchbecherlingen fand ich Heute einen weiteren Robinienwald an einem Tagebausee, mit einigen Fundstellen. Der Nieselregen verhinderte Aufnahmen.


    Erstaunlich frische Orangeseitlinge.


    3. Orangeseitling (Phyllotopsis nidulans)
    2012-03-10-mar-oranger70tw.jpg


    4. Abgestutzter Drüsling (Exidia truncata)?
    2012-03-02-mar-drueslkw1n2.jpg


    5. Warziger Drüsling (Exidia glandulosa)?
    2012-03-02-mar-druesljj2tm.jpg 2012-03-02-mar-drueslc42ze.jpg 2012-03-04-mar-druesl9wwzv.jpg 2012-03-04-mar-druesllswe4.jpg


    6. Kleiiger Haselbecher (Encoelia furfuracea)
    2012-03-04-mar-haselbjs3g4.jpg 2012-03-04-mar-haselb1t1k8.jpg 2012-03-04-mar-haselb5d3xm.jpg 2012-03-04-mar-haselbaw0gg.jpg
    2012-03-04-mar-haselb926hp.jpg 2012-03-04-mar-haselbjv0kr.jpg 2012-03-04-mar-haselbia0g8.jpg 2012-03-04-mar-haselbb8wvs.jpg


    7. Großporige Datronie (Datronia mollis)
    2012-03-02-mar-unbekacu0d3.jpg


    Der Birkenporling wuchs am obersten Rand des Baumstammes, deshalb wohl die Runde Form und keine seitliche.


    8. Birkenporling (Piptoporus betulinus)
    2012-03-04-mar-birkence005.jpg


    viel Glück auf der nächsten Pirsch,
    Nando

    Danke für die Info Björn! :)


    Ich probiere gerade mit meinem Zeiss KF-2 etwas herum. Die Aufnahmen sind bei mir auch durchs Okular mit einer 3 Euro Kamera ;) (Lötarbeiten an Kamera), noch ohne Stacking.


    Becherling ~16x8 µm / Dung-Asco
    img_0178x4jdn.jpg 2012-02-12-feb-spore0rfren.jpg



    Mit meiner Canon PowerShot SX200 IS bekomme ich durch das Okular keine vernünftigen Aufnahmen hin. Mich wundet, dass es bei dir mit der Panasonic DMC-TZ7 funktioniert. Sie dürfte auch einen großen Weitwinkel haben.


    SX200 ohne Zoom / Olympus C300 ohne Zoom
    img_9233ocvp8.jpg p1010033l6615.jpg


    Benutzt du den Zoom der Kamera? Bei mir werden die Bilder dadurch nur unschärfer.


    Edit:


    2. Die Kamera: Panasonic DMC-TZ7 mit Lumix Objektiv.


    Hast du noch ein extra Objektiv zwischen Panasonic DMC-TZ7 und Okular?




    bis dann,
    Nando

    Hallo Melanie, hallo Nobi!
    melanieoderimmer
    Mein Glückwunsch zum Fund! :thumbup:


    In dem Genuss den fotogenen Orangeseitling zu finden, werden wohl die kommenden Jahre immer mehr Pilzsucher kommen. ;)


    Oktober / November / November / Dezember
    2011-10-28-okt-orangess5t0.jpg 2011-11-13-nov-orange5guuw.jpg 2011-11-09-nov-orangezzuxt.jpg 2011-12-27-dez-orangesmk6h.jpg


    nobi_†
    In meiner Gegend finde ich den Orangeseitling immer häufiger. Er läuft einem oft bei der Suche nach Austernseitlingen über den Weg. Meine Fundstellen sind bisher ausschließlich an Laubbäumen (Eschen-Buchen-Wälder im Leipziger Auenwald/Parks, Pappelwald am Speicher Witznitz, Pappelbaumstämme an Wegesrändern, Birkenbaumstämme im Wald).


    bis dann,
    Nando

    Hallo Kuschel,


    Ernsthaft, lieber Nando??? 1. Mai erscheint mir so früh 8|
    In welcher Gegend wohnst Du? In einem Weinanbaugebiet?


    ja, ok. Sagen wir mal Ende Mai. Das ist dann aber schon recht häufig, dass sie dann schon in größeren Gruppen erscheinen. Zu finden in Sachsen, kurz vor dem Pilzhimmel links. :D


    Hexenröhrlinge habe ich aber schon Anfang Mai gefunden und Raufüße kommen auch schon früher.



    bis dann,
    Nando

    Hallo nochmal,
    ich habe mal meine Steinpilzbilder durchgesehen und die runzeligsten Hüte gesucht.
    Der runzelige Hut scheint für mich mit dem Niederschlag im Wachstum zu tun zu haben.



    2011-10-03-okt-steinpid7zw.jpg


    bis dann,
    Nando

    Hallo Ralf, hallo miteinander,
    klasse Bilder Ralf! :thumbup:


    Dreht mal das vierte Bild um. Das sind eindeutig Pilze! Die sieht man derzeit auch in anderen Foren. :evil:
    (Russula constringitur, Russula praestrictus, Russular glacialis oder doch Fallacia Ambiguitatis var. crystallum)


    bis dann,
    Nando

    Hallo Ralf, hallo Börn,
    das sind wahrlich faszinierende Funde, mit klasse Bildern/Merkmalsbeschreibung untermalt! :thumbup:


    Passt nur auf beim Kontakt mit Familie/Freunden, nicht zu viel vom Habitat an Nase und Fingern zu haben, das rückt die Pilzsuche ins falsche Licht! :D


    bis dann,
    Nando

    Hallo Fredy,
    ich finde RawTherapee insgesamt/allgemein sehr vorteilhaft, auch wenn es um Jpegs oder weniger um die Bildbearbeitung geht, deshalb erwähne ich es.


    Ich sehe oft Bilder mit JPGCompressor abgespeichert, die keine Exif-Daten mehr enthalten. Man kann sich dann keine Informationen holen, mit welcher Blende/Belichtungszeit/Distanz aufgenommen wurde. Ich finde es besser/informativer, wenn die Exif-Daten zur Aufnahme in der Bilddatei bleiben.


    RawTherappe kann einzelne Zeilen der Exif-Informationen löschen.
    RawTherappe verhilft übrigens auch Jpegs oder anderen Bilddateien zu einem besseren Glanz (u.a. Farbtemperatur/Kontrast/Schärfe). Durch Stapelverarbeitung kann man den Rechner im Hintergrund die Arbeit erledigen lassen. Bei RawTherapee Branch lanczos kommt man aber nicht wirklich dazu.


    edit:
    Ich habe gerade ExifToolGUI gefunden, was zur Bearbeitung von Exif-Informationen empfohlen wird.


    bis dann,
    Nando

    Hallo Wirderer,
    ich kann immer wieder RawTherapee empfehlen. Die Anwendung von abgespeicherten Profilen ist sehr von Vorteil. Man probiert einmal das Beste aus einem Foto heraus zu holen und wendet es dann, bei gefallen, schnell auf andere Bilder an.


    Bestandteile der Exif-Daten lassen sich dort einfach löschen.
    Viele Bildinformationen sind für Betrachter sehr hilfreich. Ich finde es schlecht alles zu entfernen.


    Bei RawTherapee Branch lanczos (alte Version) ist übrigens die Bearbeitung der Bilder um ein vielfaches schneller, als bei aktuellen Versionen. Man hat auch das Endergebnis eher vor Augen.
    CHDK-Forum • Thema anzeigen - DNG - Bearbeitung in Rawtherapee


    bis dann,
    Nando

    Hallo zusammen,
    auf die Geschmacksprobe alleine würde ich mich nicht verlassen.


    Es gibt einige Arten, wo für mich der Fruchtkörper nicht scharf war, die selbe Art aber zu anderer Zeit schon. Es kann an der Art selber oder an der Witterung liegen. Trockene Fruchtkörper können oft keine Schärfe vermitteln.


    Bestimmungsschlüssen definieren auch mehrere Grade von Schärfe oder auch Variabilität.



    Purpurschwarzer Täubling – Wikipedia

    Zitat


    Das Fleisch ist schmutzig weißlich und riecht fruchtig nach Äpfeln. Es schmeckt nur mäßig scharf bis fast mild. Die Schärfe verschwindet beim längeren Kauen. Das Sporenpulver ist weiß
    ...
    Der Purpurschwarze Täubling ist kein Speisepilz, wenn auch einige Formen fast mild schmecken.


    bis dann,
    Nando

    Hallo Uwe,
    da gibt es verschiedene Reaktionen mit Reagenzien. Da gab es irgendwo im Internet etwas spezelles zu Täublingen (finde es gerade nicht).


    zu Reagenzien im Allgemeinen
    mykologie_reagenzien_rezepturen_und_chemische_reaktionen.pdf
    mikro.htm#Zusammengestellt von Josef Breitenbach
    Verein für Pilzkunde Biberist



    Gerd hatte mal Bestimmungsschlüssel für Täublinge vorgestellt.
    index.php?topic=2445.0
    index.php?topic=1826.msg9632#msg9632
    russula.zip


    edit:
    Ich schaue noch ein wenig im Internet.
    Systematik der Täublinge nach Marcel Bon – Wikipedia
    Täublinge – Wikipedia -> Farbreaktion


    bis dann,
    Nando

    Hallo miteinander,
    da wage ich mal ein copypast.
    Ich hatte die Sammlung, zum Großteil aus dem Naturforum, schonmal im Schwammer-Forum gezeigt. ;)


    Den Hornissen-Glasflügler (Sesia apiformis) finde ich am bemerkenswertesten, als Fund.


    Lupinie aufgenommen bei der Morcheljagt 2010.
    2010-03-30-mar-lupiniero33.jpg 2010-03-30-mar-lupiniebpv2.jpg


    Eine Grüne Stinkwanze (Palomena prasina), die ich am Rucksack mit nach Hause genommen habe.
    2010-04-30-apr-kfera5qw.jpg


    Test, Fliegen zu Fotografieren. Die Insekten sind meist für meine Kamera zu schnell.
    2010-05-23-may-fliege0ajqu.jpg 2010-05-23-may-fliege0kmnt.jpg 2010-05-23-may-fliege0yj24.jpg 2010-09-21-sep-fliege0vero.jpg 2010-09-17-sep-fliege1bcm1.jpg
    2010-09-17-sep-fliege0xi1c.jpg 2010-09-17-sep-fliege0tewg.jpg


    Pflanzen
    2010-05-26-may-unbekan3413.jpg 2010-05-23-may-unbekanv05a.jpg 2010-05-23-may-unbekan92fh.jpg


    Spinnen
    2010-05-27-may-spinne00qq1.jpg 2010-05-27-may-spinne0kqa3.jpg
    2011-05-07-may-spinne05748.jpg 2011-05-07-may-spinne0f7gt.jpg


    Schmetterlinge
    2010-07-09-jun-tagfaltcqqx.jpg 2010-07-09-jun-tagfalt9s98.jpg 2010-07-09-jun-tagfalt0qfa.jpg
    2010-07-15-jun-unbekanaayw.jpg 2010-07-15-jun-unbekaneqcr.jpg 2010-07-15-jun-schmettmex9.jpg
    2011-06-15-jun-glasfluzum7.jpg 2011-06-15-jun-glasflu4nr8.jpg 2011-06-20-jun-dickkopm77w.jpg


    Schlangen
    2011-04-28-apr-ringelnv76z.jpg 2011-04-07-apr-ringelnvnux.jpg



    Hoffentlich nicht zu viel des guten ... :evil:


    bis dann,
    Nando

    Hallo Björn,
    ich habe schon die Sporenlängen der beiden vertauscht. :rolleyes:


    korrigiert

    Zitat

    Spathularia flavida -> ~50 × 2-3 µm
    Spathularia rufa, syn. neesii -> ~80 × 2-3 µm


    Kosmos von Laux

    Zitat

    Spathularia flavida -> 40-50 × 2-3 µm
    Spathularia rufa, syn. neesii -> 60-75 × 2,5-3 µm


    Jetzt schau mal hier. Überall steht etwas anderes.
    Spathularia flavida (MushroomExpert.Com)

    Zitat

    Spores 30-95 x 1.5-3 µ



    Interessant. Sprosst die Spore auf dem letzten Bild Sekundärsporen ab?? Den Vorgang hätte ich mal näher betrachtet, er wird in der Literatur für S. flavida nicht erwähnt.
    Lediglich MEDARDI (2006) beschreibt für S. rufa "kleine Konidien an der Sporenoberfläche".


    Ja, das sieht wie Sporen an Sporen aus. Das ist das erste Mal, dass ich davon höre.


    Es würde für Spathularia rufa sprechen. Aber was ist, wenn Spathularia flavida bei sehr alten Fruchtkörpern auch Konidien bildet!?



    Sehr interessanter Vorgang. Derzeit wird ja diskutiert, ob die Gattung mitsamt ihrer Familie Cudoniaceae in die Rhytismatales einzuordnen ist (siehe auch indexfungorum.org). Wenn man sich das mal überlegt, klingt das schon sehr abenteuerlich und zeigt ein ums andere mal, dass die Schlauchpilze morphologisch, molekularphylogenetisch und zusammenfassend evolutiv kaum erfasst sind.


    Auf indexfungorum.org fand ich keinen Text dazu.


    Dann haben wir also beide Arten Spathularia flavida und Spathularia rufa, oder es ist ein und die selbe Art. ;)


    bis dann,
    Nando

    Hallo Björn,
    die mikroskopische Bestimmung wollte ich ja noch in einigen Fällen angehen. ;)


    zu 7.
    - Sporen zirka 78x3,5 µm
    - Bilder in 1000-facher Vergrößerung
    - Messung im Vergleich zu roten Blutkörperchen 8,5 µm
    2012-01-11-jan-spateluyb42.jpg 2012-01-11-jan-spatel1nar2.jpg Kongorot SDS (1. Bild 2,6-fach Zoom der Kamera, 2. Bild 1.1-fach)
    2012-01-11-jan-spatelhyyd8.jpg 2012-01-11-jan-spatelvblqy.jpg 2012-01-11-jan-spatelfsbrq.jpg 2012-01-11-jan-spatelobyi5.jpg Lugol (4. und 5. Bild ohne Zoom der Kamera)


    Ich denke Dottergelber Spateling (Spathularia flavida) passt, wie angenommen.


    edit:
    Ähhm ...Mist! Ich muss nochmal messen!
    Spathularia flavida -> ~50 × 2-3 µm
    Spathularia rufa, syn. neesii -> ~80 × 2-3 µm
    edit2:
    Ich komme zum 'selben' Ergebnis.
    Sporen zirka 70-80 µm lang und 3-4 µm im Durchmesser


    bis dann,
    Nando