... hab mich mal im Internet schlau gemacht über deine Theorie das scheiden sich auch die Geister-ähnliches soll es ja auch mit dem ausäeen von Gemüse auf sich haben wo der Vollmond seinen Einfluss hat aber auch das kann ich nicht bestätigen -hab es selber schon ausprobiert aber gut jeder soll seinen Glauben haben und vielleicht ist ja auch etwas dran Glückwunsch an die erfolgreichen Finder der letzten Tage
Hallo Willy,
ist ja witzig - ich habe auch ein wenig gegoogelt
Gerade weil man keinerlei eindeutigen Aussagen findet finde ich das Ganze spannend. Deswegen habe ich einfach einmal einen neuen Thread eröffnet. Mal schauen, vielleicht kommen ja ein paar Antworten.
Liebe Grüße und lass Dir Deine Aale schmecken :yumyum:
Ich weiß, ich weiß - dieses Thema gab es schon immer wieder einmal in einem Thread hier. Auch scheiden sich bei diesem Thema die Geister - die Einen sagen der Mond hat keinen Einfluss darauf, die Anderen sagen doch hat er. In einem anderen Thread hatten wir gerade wieder dieses Thema und so habe ich einmal etwas gegoogelt. Das Ergebnis meiner Recherche ist jetzt nicht gerade aufschlussreich, denn exakte (wissenschaftliche) Untersuchungen scheint es bisher nicht zu geben.
Das einzige wirklich verwertbare was ich (in deutscher Sprache) gefunden habe ist eine überraschende Auswertung des Ehepaares Hirschmann der Naturhistorischen Gesellschaft in Nürnberg. Über mehrere Jahrzehnte stellten diese fest, dass bei zunehmendem Mond signifikant mehr Anfragen bei den Pilzexperten eingingen als bei abnehmenden Mond und dies, obwohl das Ehepaar Hirschmann selbst nicht an einen Einfluss des Mondes glaubt(e). Diese Auswertung des Ehepaares wurde unter anderem von Volker Guiard reanalysiert. Ein eindeutiges Ja oder Nein ist auch dabei nirgends herausgekommen.
Das Problem liegt hauptsächlich an den vielen anderen wichtige(re)n Faktoren für ein Pilzwachstum und genau diese Faktoren für wissenschaftlich verwertbare Statistiken exakt festzuhalten ist eben beinahe unmöglich bzw. sehr aufwendig. In einer der Analysen wurde deswegen vorgeschlagen in einer professionellen Champignonzucht eine Studie zu machen, da dort eben die allermeisten der wichtigen Faktoren immer gleich sind.
Das Fazit ist also: Nichts genaues weiß man nicht!
Wie ist Eure Erfahrung dazu?
Ich bitte auch die User, die normalerweise nur mitlesen, was ja auch völlig legitim ist, ihre Erfahrung mitzuteilen.
Liebe Grüße und voller Neugier
Maria
Nachtrag Auf Anregung von "Nando" habe ich eine kleine, natürlich nicht vollständige, Zusammenstellung von Links gemacht. Diese findet man auf Seite 2.
das mit dem Mond würde ich nicht unterschreiben wenn ich Nachtangeln gehe im Sommer mache ich dies meistens bei abnehmenden Mond oder Neumond und morgens nach dem angeln bin ich oft noch 1h Pilze sammeln rund um den See und ich hatte schon super Steinpilz und Pfifferlingsfunde
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Hallo Willy,
na dann gehe einmal bei zunehmendem oder Vollmond um den See Nein Quatsch, ich habe natürlich keinen Beleg für einen Zusammenhang. Mir ist nur im Laufe der Jahre auch bei den Pilzen ein Zusammenhang aufgefallen - mehr nicht.
Gibt es eigentlich einen Grund warum Du bei abnehmenden Mond oder Neumond zum Angeln gehst? Beißen da die Fische besser oder weil es dann dunkler ist?
Das klingt ja so, als ob sich da jemand auch in Kolumbien verliebt hat! Was für ein tolles Land! Ich werde wohl auch 2017 eine Kolumbien-Reise organisieren und wie jedesmal wieder eine neue Reiseroute, es gibt so viel zu sehen. Apropos sehen, auf meiner Mushroaming.com Seite gibt es hunderte von Pilzreisebildern aus Kolumbien in der Gallery- Rubrik Herzliche Gruesse, Daniel
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Hallo Daniel,
Deine Fotos sind wirklich Klasse - es lohnt sich diese anzusehen!
Und ja, mich hat dieses Land wirklich fasziniert. Es ist einfach toll, dass man innerhalb weniger Stunden mit dem Auto beinahe alle Vegetationszonen durchfahren kann. Das innerhalb eines Landes beinahe alle Klimazonen vertreten sind. Das ich morgens noch im Pullover mit der Familie in Bogotá gemütlich Frühstücke und zwei Stunden später mit dem Bus oder dem Auto in tropischen Gefilden sein kann .... Die Mischung zwischen den Großstädten und deren reichhaltigen Angeboten in jegliche Hinsicht und den kleinen Dörfern mit oft nicht minder interessanten kolonialen Schätzen. Und dann ist da noch die Musik, vor allem die Salsa - ich tanze für mein Leben gerne
Zwischenzeitlich habe ich auch die anderen Texte gelesen und auch die Fragen oder Befürchtungen. Ich erlaube mir Daniel, darauf hier auch noch einmal zu antworten.
Thema Sicherheit: Wie die aktuelle Lage nach den neuesten Ereignissen ist weiß ich nicht genau. Aber in all den Jahren und den ganzen Reisen der letzten 10 Jahre nach Kolumbien war Sicherheit für uns nie ein Problem! Es gibt in allen Ländern, Großstädten oder touristischen Regionen der Welt Dinge die man beachten muss. So gibt es auch in den Großstädten Kolumbiens Viertel, in die man vor allem Nachts als Tourist vielleicht nicht gehen sollte. Auch sollte man wenn man im öffentlichen Raum unterwegs ist nicht unbedingt seinen Goldschmuck umhängen, auch keinen billigen Modeschmuck. Wir sind ein einziges Mal in all den Jahren in eine Situation gekommen die vielleicht etwas brenzlig hätte werden können. In einer kleinen Stadt wollten wir über eine große Brücke laufen (nur um Fotos zu machen) die den Rio Magdalena überspannt. Aber was ist passiert? Kaum hatten wir die Brücke betreten kamen nacheinander drei unterschiedliche uns wildfremde Personen auf uns zu und warnten uns. Auf der anderen Seite der Brücke hatte sich eine Gruppe Menschen in Bewegung gesetzt, die den Bewohnern wohl negativ bekannt waren. Wenn ich da an den Nürnberger Weihnachtsmarkt denke - da würde mich niemand vor den durchaus zahlreichen Taschendieben warnen.
Und dann die Gefahr der Entführung. Ja, diese Gefahr existiert, aber eben nicht in ganz Kolumbien. Meiden sollte man bestimmte Gebiete in die man als Normal-Tourist aber höchstwahrscheinlich sowieso nicht hinkommt - die Grenzregion zu Venezuela z.B. oder Gebiete an der Pazifikküste wie den Chocó z.B..
Gesundheit - Impfungen In der Andenregion sind, zumindest soweit ich weiß, keine speziellen Impfungen notwendig. Anders kann es in tiefer gelegenen Landesteilen aussehen. Die medizinische Versorgung in den urbanen Ballungsräumen ist gut, in den ländlichen Regionen unterschiedlich stark vorhanden.
Lebensmittel/Wasser Wasser aus der Leitung ist, wie in vielen anderen Ländern auch, nicht unbedingt zum Trinken zu empfehlen. Der Imbiss von einem Straßenverkäufer ist, wenn überhaupt, mit Vorsicht zu genießen. Ansonsten - einfach das köstliche Essen genießen!!!! Das kolumbianische Essen ist übrigens nicht scharf und meistens auch für unsere deutschen Gaumen nicht so ungewohnt, dass es uns nicht schmecken würde. Es ist, egal in welcher Region, einfach nur lecker :yumyum:
Warum wegen Pilzen nach Kolumbien? Nun, alleine wegen Pilzen würde ich persönlich jetzt auch nicht nach Kolumbien fliegen. Ich sehe dies aber als eine reizvolle Ergänzung zusätzlich zum "normalen Touristik-Programm". Die faszinierende Natur, für uns exotische Tiere, die kolonialen Städtchen, Dörfer und Klöster, turbulente Großstädte mit ihren Museen, Fossilienausstellungen, indigene Kultur und Heiligtümer, folkloristische Darbietungen, die karibischen Strände und dazwischen eben Exkursionen in denen man dann Pilze und Pflanzen entdecken kann, bevor man sich zu einem köstlichen Essen, vielleicht mit einem Refajo (Radler), niederlässt.
So lieber Daniel, jetzt habe ich, so glaube ich, doch ein wenig Werbung für Kolumbien und damit für Deine Angebote gemacht, ohne zu wissen wer Du bist und wie Deine Reisen sind
Damit ihr einen kleinen Eindruck bekommt hier noch einen kurzen Videoclip mit englischen Untertitel der Villa de Leyva und die unmittelbare Umgebung zeigt. Genau dort habt ihr Daniel, ja auch Station gemacht. Den Geschmack des gegrillten Fleisches und der Würste samt Kartoffeln und Co. habe ich übrigens heute noch auf der Zunge - genau dort haben wir vor uns hingeschlemmt :yumyum:
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Ich kann nur Jedem empfehlen die verschiedenen Gegenden Kolumbiens zu erleben. Dieses Land mit seiner großen Biodiversität (ich glaube weltweit an 2. Stelle) ist für mich von allen Ländern die ich kenne das faszinierendste, facettenreichste in vielerlei Hinsicht
Auf dem Altiplano Cundiboyacense konnte ich bei Wanderungen zahlreiche Pilze entdecken. In der Kaffeeregion hatte ich das Glück, dass mir ein Botaniker, mit dem ich eigentlich über die dortigen Heilpflanzen fachsimpelte, auch einige Pilze zeigen und erklären konnte, in den Llanos entdeckte ich beim Fotografieren der Pflanzen zum Teil faszinierende Pilze, in ....
Vielleicht schreckt nun der Eine oder Andere auch vor dem Gedanken "tropischer Regenwald" oder ähnliches zurück. Ja, dies kann durchaus eine schweißtreibende Angelegenheit sein. Anders dagegen auf dem Altiplano Cundiboyacense. Die Hochebene mit der Hauptstadt Bogotá, dem kolonialen Städtchen Villa de Leyva, dem leider sehr touristischen aber wunderschönem Raquira, und so vielen anderen Orten und Sehenswürdigkeiten wie Tunja, Zipaquirá usw., liegt zwischen ca. 2.000 und 3.000 Meter über Meeresspiegel und hat ein Klima wie im Mai bei uns. An die etwas dünnere Luft gewöhnt man sich sehr schnell, so dass ausgedehnten Wanderungen und Unternehmungen nichts im Wege steht. Die Menschen sind unglaublich nett, freundlich und hilfsbereit, dass Essen ist fantastisch und Unterkünfte findet man zwischen sehr einfach bis zu Fünf-Sterne. Wenn man alleine reist sollte man allerdings etwas Spanisch können.
Und wer dann einmal dort war, der kommt bestimmt wieder dorthin um dann auch andere Gegenden Kolumbiens zu erkunden - eine Fahrt über die Kordillieren z.B. in die Kaffeeregion? Oder in das Tal des Rio Magdalena? Zur karibischen Küste vielleicht? In das tropische Tiefland der Llanos? Oder ganz woandershin - es gibt so viele Möglichkeiten!
Ach ich bekomme so eine Sehnsucht nach diesem Land Eine Reise dorthin ist unbedingt empfehlenswert!
Mir ist die Pilz-Lottofee heute leider nicht im Walde begegnet, obwohl ich schon gegen kurz nach 6 Uhr dort war. Soviel also zum Gold im Mund in der Morgenstund. Ganz das Gegenteil war der Fall; es war die 'Axt im Walde', der ich begegnete. Ich musste heute schockiert feststellen, dass mein nächstgelegener Pfifferling-Spot desaströs durch Harvester 'umgepflügt' wurde. Wahrlich ein Bild der Verwüstung war das: Der Waldweg, durch tiefe Furchen zerfahren ... hier erhoffte ich mir Kiefernsteinpilze. Der junge Eichenwald weitläufig, hier und da gefällt. Ich frag mich, ob man solch junge Bäume schon als Nutzholz verwendet, oder das eine Art 'ausjähten' war? Werten möchte/kann ich das jetzt jedenfalls nicht, da mir dazu der forstwirtschaftliche Sachverstand fehlt. Traurig um meine Pfifferlinge hat's mich dennoch gemacht. Ich denke, ich bin heute das letzte Mal dort in die Pilze gefahren.
Selbst die Hexen sind schon ausgeflogen und haben mir lediglich folgendes zurückgelassen:
Ich war im Osthavelland/Oberhavel unterwegs. Trotz Feuchtigkeit im Wald nix los gewesen. Nicht einmal groß Streiflinge, Täublinge und Konsorten gesehen. Hmhhh
LG, Andreas
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Hallo Andreas,
ich bin neu hier aber scheue mich nicht einfach frech mit zuschreiben
Ab morgen geht es bestimmt mit dem Pilzwachstum, sofern natürlich das Wetter mitspielt, wieder voran. Das es zurzeit wenig Pilze gibt liegt am Mondstand. Beobachte dies einmal, wenn der Mond abnehmend ist wachsen die meisten Pilze nicht mehr so, nimmt der Mond wieder zu, wachsen sie wieder. Tja, und morgen ist Neumond
Soderle - nachfolgend ein kleiner Erfahrungsbericht. Ich habe mir heute eine paar kleine, junge Samtfuß-Kremplinge geholt und diesen Salat probiert.
Nach dem Kochen schmeckte der Pilz weder modrig noch bitter - ehrlich gesagt, er schmeckte nach gar nichts. Eine würzige Marinade mit Essig macht also durchaus Sinn Das Fleisch ist nach dem Kochen etwas wabbelig aber von fester Konsistenz, nicht unangenehm. Zusammen mit der Marinade ist der Pilz gut essbar. Der Pilz bzw. das Gericht ist für mich persönlich nicht unbedingt DER kulinarische Renner, aber ich denke durchaus ausbaufähig.
Der Samtfuß-Krempling lässt sich schnell und einfach putzen, wobei sich die Huthaut weder im rohen noch im gekochten Zustand abziehen lässt. Ich habe die Pilze dann im Ganzen ca. 20 Minuten in Wasser kochen lassen, wobei vielleicht etwas Salz im Wasser ganz gut gewesen wäre. Anschließend abtropfen und etwas abkühlen lassen und in Streifen geschnitten. Ich habe ganz bewusst eine simple Marinade gewählt (Salz, Zucker, Essig, Öl, Zwiebeln).
Fazit: Durchaus ab und an eine Alternative. Allerdings dann vielleicht mit einer raffinierteren Marinade. Und hier könnte ich mir z.B. durchaus vorstellen, dass ein paar Scheiben des Samtfuß-Krempling-Salates, statt Champignons, Croutons und Co., zu einem Vorspeisensalat mit Wildkräuterdressing, dekorativ angerichtet, in einem Menü ein Highlight sind ... :yumyum:
Weniger dekorativ ist das nachfolgende Foto - ich habe zum Ausprobieren einfach alles in einen Teller "geklatscht" und dann auch noch schlecht fotografiert. Und Ihr seht schon, unabhängig vom Geschmacklichen, auch vom Optischen braucht es da noch etwas mehr Pepp.
Liebe Grüße und viel Spaß beim selber ausprobieren und experimentieren (dann bitte berichten)
wenn noch was übrig ist vom Abendessen komme ich gerne vorbei :yumyum:
Ich habe eine Gleitsichtbrille. Am Anfang war es sehr ungewohnt und die ersten Stunden wurde mir auch leicht übel. Man gewöhnt sich aber sehr, sehr schnell daran und dann ist es einfach wunderbar! Das Einzige an was ich mich noch nicht gewöhnt habe ist das Lesen im Bett - irgendwie funktioniert dies bei mir in dieser Position mit der Gleitsichtbrille nicht optimal. Ansonsten bin ich hochzufrieden.
wir sind ja fast Nachbarinnen und auch fast gleich alt
Wenn Dir dies nicht zu weit ist, so gibt es in Erlangen und Umgebung Pilzsachverständige. Je nachdem wo Du wohnst ist es vielleicht eine halbe Stunde mit dem Auto.
Was ich dieses Jahr wieder machen möchte ist bei Pilzlehrwanderungen mitlaufen. Ich habe dies vor vielen Jahren mit der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg gemacht und habe unheimlich viel dabei gelernt. Vielleicht hast Du ja auch Lust dazu
Auf der Webseite der Pilzsachverständigen habe ich gesehen, dass es eine Mikroskopische Arbeitsgemeinschaft Mainfranken gibt. Vielleicht können die Dir weiterhelfen. Hier auf jeden Fall einmal die Webseite der oben genannten Pilzsachverständigen: http://www.stanek.name/index.html
Liebe Grüße und vielleicht trifft man sich ja einmal
Maria
Nachsatz: Das Thema ist mir jetzt nicht mehr aus dem Kopf gegangen, irgendwie war da die ganze Zeit noch etwas in meinem Hinterkopf, und dann erinnerte ich mich. Also - soweit ich weiß gibt es in Obertrubach ? (jedenfalls im Trubachtal) einen Pilzsachverständigen. Je nach dem wo Du wohnst ist dies entweder ziemlich weit weg oder ganz in der Nähe. Und dann meine ich mich zu erinnern, dass mir eine Bekannte von einem Pilzsachverständigen entweder in Haßfurt oder in Schweinfurt (sorry - welche Stadt genau weiß ich nicht mehr) erzählt hat - Haßfurt wäre ja vielleicht auch ganz in der Nähe von Dir! Viel Glück Maria
super tolle Fotos. Ich bekomme richtig Lust dieses Fleckchen Erde im nächsten Jahr auch zu besuchen Liebe Grüße
Maria
P.S.: Gibt es einen Grund warum Du Dich "Biene" nennst? Entschuldige das ich so neugierig bin aber ich habe da eine kleine Affinität zur spanischen Sprache
Ich will ja nicht unken aber wenn du Wurstsalat ganz unkompliziert mit Wurst machst bist du schneller fertig, hast es einfacher und mußt keinen Schweinkram machen.
Ja, ganz bestimmt
NUR was mache ich dann mit meiner Tochter? Die ist Vegetarierin ..... [hr]
Ich habe gehört, daß man die auch silieren kann. Wenn dafür jemand ein Rezept hat: her damit und bitte auch Infos, woran man erkennt, wenn das Silieren nicht geglückt ist.
Hallo Safran,
ich weiß nicht, ob sich der Samtfuß-Krempling wirklich zum Silieren eignet. Brauchst du generell ein Rezept fürs Silieren oder speziell für diesen Pilz? Generell könnte ich Dir weiterhelfen.
Rotfußröhrlinge nehme ich auch sehr gerne mit. Bis vor ein paar Tagen gab es bei uns eine richtige Schwemme. Nächste Woche ist Neumond, danach dürften die Pilze, sofern das Wetter so bleibt, wieder kräftig wachsen. Nächstes Wochenende könntest Du vielleicht kleine. knackige Rotfußröhrlinge finden.
Und was das Vorkommen des Samtfuß-Kremplings angeht - er wächst bei uns in einigen Wäldern wirklich massenhaft. Dies sind wirtschaftlich genutzte Wälder, überwiegend Kiefer, in denen seit einigen Jahren allerdings weitestgehend alles liegen bleibt. Vielleicht liegt es daran?
im Nachbarforum 123 gibt es einen Bericht über den Samtfuß-Krempling-Wurstsalat.
Danke Timo für diesen Hinweis.
Allerdings unterscheiden sich die "Geschmacksgeister" der Leute die einen Salat aus Samtfuß-Kremplingen probiert haben erheblich. Es wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben als es tatsächlich selbst einmal zu probieren .
Bist Du sich sicher dass die Leute auch wirklich den Samtfusskrempling meinen? In Russland wird, so weit ich weiss, eher der Kahler Krempling massenweise gesammelt (*alle Angaben ohne Gewähr). Die beiden Pilzarten heißen auf Russisch fast gleich. Und zumindest die älteren Pilzsammler sammeln den Kahlen Krempling, sie haben ihn noch als Speisepilz kennengelernt.
Ja ich bin mir sicher, also zumindest bei den Leuten die ich immer wieder in einem Wald getroffen habe. Die nehmen übrigens beide Pilze wie sie mir erzählt haben. Aber dies ist eben nur "hören-sagen" und nichts konkretes
Ich hatte dann einmal ein wenig gegoogelt und auch in meinen schlauen Büchern nachgelesen. Im sehr guten "Taschenbuch für Pilzfreunde" von Hennig/Kreisel aus der ehemaligen DDR bin ich schließlich fündig geworden. Dort heißt es: "Durch seinen dumpfigen Geschmack ist der Samtfuß-Krempling nur jung verwertbar, die Oberhaut muß abgezogen werden! Doch können solche Pilze nach Abkochen zur Herstellung von Pilzsalat und Pilzsülze gebraucht werden. Das Kochwasser wird dunkelviolett."
Irgendwie klingt dies nicht so enthusiastisch wie die eine oder andere Schilderung im Internet und so dachte ich, dass ich hier vielleicht direkt fragen kann, ob jemand diesen Salat schon einmal gegessen hat.
Ich habe vorhin einen Spaziergang gemacht - der Wald ist so gut wie leer bis auf die Samtfuß-Kremplinge die schon wieder in Massen aus dem Boden sprießen. Zwei kleine Fotos (etwas dunkel da es kurz vor dem Regen war) schicke ich Dir als Gruß.
ja ich gehe gerne Klettern; allerdings fast ausschließlich im schönen Elbsandsteingebirge. Im Frankenjura war ich auch schon, allerdings war das für mich klettertechnisch eine recht große Umstellung vom rauhen und porösen Sandstein auf den glatten, scharfkantigen und "speckigen" Kalkstein.
Deine gezeigte Pilzpfanne sieht lecker aus. Ich muss allerdings gestehen, dass ich relativ selten Wildpilze esse. Ich hab die lieber unterm Mikroskop.
l.g. Stefan
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Hi Stefan,
da sieht man wieder einmal wie unterschiedlich die Vorlieben sind - egal ob beim Klettern oder bei den Pilzen Aber genau dies ist es, was mir an diesem Forum so gut gefällt - die Vielfalt die gleichberechtigt nebeneinander steht -so zumindest ist hier mein Eindruck! Dein Wissen, soweit ich es gelesen habe und beurteilen kann, finde ich z. B. total interessant und beeindruckend, auch wenn ich wahrscheinlich nie die Pilze unterm Mikroskop betrachten werde.
ich bin keinesfalls ein Freund davon jeden Pilz zu essen, der im Pilzbuch als "nicht giftig" angegeben ist. Ein paar von denen habe ich probiert und hatte teilweise sehr einschneidende Erlebnisse. Ich komme seitdem nicht mal mehr auf den Gedanken Pilze, die Rötliche Holzritterlinge oder Graue Wulstlinge zu essen. Ich esse vielleicht 20 Pilzarten oder so. Bei mir geht die Pilzliebe durchs Mikroskop; erst recht mit meiner neuen Leidenschaft "Mehltaue" und Coelomyceten.
l.g. Stefan
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Hallo Stefan,
ich habe natürlich Deine sehr interessanten Informationen über den Grünling gelesen - nachträglich danke dafür! Gibt es da eigentlich neue Erkenntnisse was die Vergiftungsfälle/Ursache betrifft?
Auch ich esse eigentlich sehr wenige Pilzarten und komme so wie Du vielleicht auf rund zwanzig verschiedene und die reichen mir vollkommen aus. Ich treffe hier bei uns nur immer wieder auf Pilze-Sammler die mir dann voll Begeisterung von der Qualität des Samtfuß-Kremplings erzählen, natürlich samt Zubereitungsanleitung aus ihrer ehemaligen Heimat. Und irgendwie zieht mich dieser Pilz an - ich kann Dir nicht einmal sagen warum. Und jetzt bin ich einfach neugierig ob es stimmt, dass er als Salat ganz wohlschmeckend ist. Du scheinst ihn aber auch noch nicht probiert zu haben - oder doch?
ich habe zwar Samtfußkremplinge noch nicht probiert, habe es aber auch vor Falls Du den "Wurstsalat" machst, bitte berichte hier kurz darüber.
Allerdings was die russischen Pilzsammler angeht - hier muss man vorsichtig mit Schlussfolgerungen sein. Manche sammeln dort sogar den Kahlen Krempling... Russland ist relativ weit, mindestens 2000km entfernt, und sehr breit. Sibirien ist sogar bis 10.000 km entfernt. Das heißt - anderer Boden, andere Pilze, und selbst bei den selben Pilzarten - teilweise andere Eigenschaften, auch was die Essbarkeit und den Geschmack angeht.
Die Russen sammeln auch Grünlinge. Manche russischen Mykologen behaupten, das die Grünlinge nur im Westeuropa giftig sind.
Ähnliche Unterschiede kann man im Japan beobachten. Dort vergiften sich die Menschen mit den Pilzen, die sonst überall problemlos gegeessen werden.
Gruß! Alex
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Hallo Alex,
vielleicht meldet sich ja noch jemand der dies schon einmal ausprobiert hat.
Naja, ich bin ja vorsichtig, darum habe ich den Samtfuß-Krempling bisher noch nicht gegessen.
Allerdings, wenn Du schon den Grünling erwähnst, den hat meine Mutter ihr Leben lang, und somit ich auch, in Franken sehr oft gesammelt und problemlos gegessen. Nun ist er auf einmal giftig. Naja, nun essen wir ihn halt nicht mehr! Aber vielleicht ist, wenn ich Deinen Erklärungen über die anderen Länder nachgehe, Franken ja auch was die Grünlinge angeht ein ganz besonderes Fleckchen Erde
Liebe Grüße und wir berichten gegenseitig - o.K.?
Maria
P.S.: Bitte meinen Text nicht falsch interpretieren - Grünlinge sollen, soweit mir bekannt ist, nicht mehr gegessen werden! [hr]
Nun, solch einen Salat habe ich zwar noch nicht probiert, allerdings hatte ich vor ein paar Jahren einige ganz junge und frische Samtis in etwas Butter gedünstet. Sie sahen einfach zu verlockend aus. Ich empfand sie als völlig ungenießbar, da einfach nur bitter, sodass ich von weiteren Experimenten abgesehen habe, Maria. Wenn schon Samtfuß-Kremplinge, dann zum Färben von Wolle.
Vielleicht bin ich auch nur besonders sensibel Bitterstoffen gegenüber? Möglich, dass andere das nicht so wahrnehmen.
Da hilft wohl nur, es selbst zu probieren.
LG Nobi
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Hallo Nobi,
das Bittere soll angeblich bei den sehr jungen Exemplaren durch das Kochen weggehen. Keine Ahnung ob dies stimmt. Ich habe jedenfalls auch nicht unbedingt Lust auf allzu viel Bitteres.
bei uns strotzt der Wald geradezu vor Samtfuß-Kremplingen. Ich möchte hier nun keinesfalls eine große Diskussion zu diesem Pilz entfachen, mir ist auch bekannt, dass dieser Pilz von aus Russland stammenden Personen gerne gesammelt wird, auch ist mir die Art deren Weiterverarbeitung in etwa bekannt. Probiert habe ich das Endprodukt allerdings noch nie, so dass ich mir auch kein Urteil erlauben kann.
Was mich interessieren würde ist, ob jemand schon einmal einen Salat aus jungen Samtfuß-Kremplingen probiert hat. Angeblich soll dieser sogar sehr gut schmecken. Und die Zubereitung scheint ja auch ziemlich einfach und unspektakulär zu sein: einfach rund 20 Minuten kochen, in Streifen schneiden und wie Wurstsalat anmachen.
mit den Kräutern übertreibe ich es auch nicht so - es muss schließlich im Alltag alles noch gut praktikabel sein
So, und jetzt habe ich mir überlegt, dass man die Themen Pilze, Wildkräuter und Klettern (als Climpingfreak bist Du doch sicher ein begeisterter Kletterer oder?) zusammenfassen könnte. Direkt vor unserer Haustüre liegt das Kletterparadies Fränkische Schweiz. Dort sind wir, meine Tochter und ich, ab und an. Sie klettert und ich laufe unten um die Klettersteige herum. Selbstredend Pilze und Kräuter sammelnd. Und Abends brutzeln wir uns dann irgendwo etwas Leckeres aus den gesammelten Sachen.
Dies war im letzten Jahr, wenn ich mich richtig erinnere Reizker, Semmelstoppelpilze, Breitwegerichkölbchen, Zwiebeln, Speck, später kamen dann mit den Eiern noch Dost, Quendel, Gundermann und Girsch dazu. Gegessen haben wir das dann mit Kartoffeln und einem kühlen Bier. Herrlich!
Mal ganz im Ernst vielleicht sollte man dort suchen wo man die Pilze am wenigsten vermutet. Bei einigen Exkursionen habe ich die meisten Pilze immer in der nähe der Wege gefunden. 5-10 rein in den Wald und Parallel zum Weg gelaufen. Wie macht ihr das? Geht ihr irgendwie Planmäßig vor. Vor allem in unbekannten Gebieten.
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Hallo Jack le Pilz,
gute Frage!
Ich persönlich bleibe meistens erst einmal auf dem Weg, allerdings auf eher kleinen, schmaleren Nebenwegen. Dabei sehe ich mir die Pflanzen und die Bodenbeschaffenheit rechts und links des Weges genau an. Sehr oft ist es so, dass ich direkt auf dem Weg oder direkt am Wegrand bereits die schönsten Pilze finde oder diese im Wald vom Weg aus sehe. Wenn ich dann Pilze gefunden habe, gehe ich dort, je nach Pilzart, etwas tiefer in den Wald hinein und sehe mich um. Sehr selten gehe ich wirklich kreuz und quer durch den Wald denn bei den Wegen finde ich in der Regel genügend Pilze.
Man braucht aber halt auch Glück und vor allem auch ein gutes Gedächtnis. Z.B. gibt es direkt neben einem viel begangenen und berittenen breiten Hauptweg einen kleinen Hainbuchenwald. Dort bin ich vor zwei Wochen einmal einfach hinein gegangen und konnte binnen weniger Minuten einen ganzen Korb voll mit prächtigen Hainbuchenröhrlingen sammeln. Vorgestern war ich wieder dort - weit und breit kein einziger Pilz, auch keine anderen Pilze oder Relikte von Methusalems die auf Pilzvorkommen hindeuten. Wenn ich vorgestern zum Ersten Mal dort gewesen wäre, würde ich wahrscheinlich so schnell nicht wieder dort hin gehen, so aber merke ich mir nun die Stelle und werde irgendwann bestimmt wieder fündig.
Und auch wenn man (in einem neuen Gebiet) keine Pilze gefunden hat, dann kann man überlegen, ob hier oder dort günstige Voraussetzungen für diesen oder jenen Pilz sein könnten und warum gerade keine Pilze wachsen. Bei besseren Voraussetzungen kann man es ja dann evtl. noch einmal versuchen.