Beiträge von Hericium

    Hallo Liesl,


    Lepiota ist sicher richtig. Wie Romana würde ich auch auf den Wolliggestiefelten tippen. Allerdings kann man die kleineren Lepiota nur unter dem Mikro sicher bestimmen.


    Der Wollig gestiefelte hat einen deutlichen wolligen Flaum am Stiel, der aber beim angreifen sehr leicht abgewischt wird.

    Hallo Peter,


    Das stimmt natürlich. Es wäre zu einfach, wenn es nur drei, auch noch gut unterscheidbare Semmelstoppelpilze gäbe...


    Vor fünf Jahren hätte meine Bestimmung noch gepaßt :hmmm:
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    Danke für den Hinweis

    Hallo,


    Der ganze erste Absatz ist Unsinn. Die Stiele sind nicht giftig sondern zäh. Deshalb sollte man sie nicht essen. Auch das Kochwasser muss man nicht wechseln oder wegschütten. Die im Hallimasch enthaltenen Gifte sind zwar großteils wasserlöslich, sie sind aber auch nicht hitzebeständig. Durch das Aufkochen des Wassers Weden sie vernichtet.


    Sowas kommt dabei heraus, wenn ein halbwissender Schreiberling seine Informationen im Internet zusammensucht.

    Hallo,


    Leider sieht man die Lamellen nicht gut. Ich denke, dass Galerina schon richtig ist. Wie wäre es mit Galerina sideroides var. stylifera.
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    PS: Du solltest ein neues Thema eröffnen.

    Hallo Silbergrau,


    Marcel ist Schweizer. Der sagt zu Gebrauchtwagen "Occasion" - natürlich mit Betonung auf O. Der darf auch Pilzsorte sagen :D

    Flockenhexe



    Hier ein Auszug aus der Beschreibung des Glattstieligen:


    Stiel: [...] blassgelb, zitronengelb oder schmutzig cremefarben, an der Stielbasis mit roten Flecken, teils auch *im unteren Stielteil* mehr und mehr gleichmäßig weinrot gefärbt; [...]


    Paßt nicht.

    Hallo Josef,


    Das stimmt, der hat ebenfalls gelbes Velum. A. gallica hat außerdem einen dickeren Stiel als A. mellea. Meist etwas keulenförmig.


    Als Argument für gallica könnte man auch noch anführen, dass der eine hier hell, der andere dunkel ist, beide aber scheinbar eine fleischfarbene Huthaut unter den Schüppchen haben. A. melllea sollte zumindest am selben Büschel sehr einheitlich gefärbt sein.


    Laubholz paßt zu beiden Arten.

    Hallo eberhardS,


    Ich glaube nicht, dass es um ein Männlein im Walde und seine Verwandtschaft geht. Jedenfalls kenne ich keinen in dieser Familie, der farblich passen würde. Bin aber ziemlich unschlüssig und könnte auch nach dem Joker nur raten.

    Stimmt, der Lärchen-Goldröhrling war der andere mit dem Ring... mein Fehler. Ich meinte aber schon alle Schirmlinge, also Zumindest Macrolepiota und Chlorophyllum. Oder liege ich da auch falsch?

    Hallo MSR,


    Es ist eine sehr schlaue Idee mit den Röhrlingen anzufangen. Man möchte gar nicht glauben, was es da alles gibt. Grundsätzlich haben noch alle Röhrlinge Saison. Ein Pilz den Du vor allem um diese Zeit findest, den Rest der Saison weniger, ist Xerocomellus purinatus, der Stattliche Rotfußröhrling, auch Herbstrotfuß genannt. Du wirst sicher auch noch schöne Maronen finden. Ansonsten kommt es sehr darauf an, wo Du zu Hause bist. In manchen Regionen ist die zweite Steinpilzwelle gerade im Gange, in anderen Gegenden ist sie schon vorbei. Das sieht man deutlich an den Beiträgen hier im Forum.


    Wir freuen uns, wenn Du auch uns Deine Funde präsentierst. Lies aber bitte den Link in der Signatur.

    Hallo,


    Das sehe ich nicht so. A. augustus riecht nach Bittermandel. Das ist ein völlig anderer Geruch als Anis. Auch der Stiel ist nicht beflockt wie bei A. augustus. Zudem hat A. augustus *flockige* safranfarbene Schuppen auf dem Hut.


    Einen Champignon ohne Schnittbild und mit einer in Schmutz gepackten Knolle kann man nicht bestimmen. Meist - aber nicht immer - ist auch noch ein Mikroskop nötig. Ohne Schnittbild kann man nicht einmal raten aber A. augustus widerspricht den Angaben des Finders.


    Wir sollten nicht vergessen, dass Champignons die gefährlichsten Verwechslungspartner haben. Da sollte man Champignonneulinge schon darauf aufmerksam machen, was es bei der Bestimmung von A. Zu beachten gilt.

    Der Ring und die Schüppchen sind bei Stropharia aeruginosa dauerhafter als bei S. caerulea. S. ae. hat zudem weiße Lamellenschneiden, die von sterilen Zellen an der Schneide der Lamelle herrühren. Wenn die bereits makroskopisch durch einen sehr feinen, deutlich weißen Lamellenrand erkennbar sind, brauchst du kein Mikroskop und kannst Dir sicher sein, dass es der Grünspanträuschling ist. Kannst du diesen feinen weißen Streifen nicht erkennen, schaust Du durchs 🔬. Wenn diese sterile Zellschicht an der Lamelle fehlt, hast Du sicher den Grünblauen Träuschling. Mit anderen Worten: den Grünspanträuschling kannst Du meistens makroskopisch bestimmen, den Grünblauen nur mikroskopisch - durch Ausschuss.

    Bei Röhrlingen gibt es einen einfachen Test. Drück mit dem Finger leicht auf den Hut. Wenn der Abdruck bleibt ist der Pilz nicht mehr frisch.


    Das seriös anhand eines Fotos zu beurteilen ist einfach nicht möglich. Außerdem rede ich niemandem drein, was er essen soll. Das hat hier meiner Meinung nach nichts verloren. Lies mal meine Signatur......