Beiträge von gdno81

    Hallo ihr lieben,


    bei einer Exkursion mit dem APR am Sonntag konnten wir einen "Frauentäubling"(Russula cyanoxantha) aufstöbern.....
    Allerdings reagiert dieser leicht mit FeSO4 und sollte damit was anderes sein.......


    weitere Ideen die Michael und ich ermittelt haben wären:
    R. heterophylla
    R. Ionochlora


    aber so ganz überzeugt uns das alles nicht......
    vielleicht hat von euch jemand eine zündende Idee:


    [font="Calibri"]Beschreibung:[/font]


    [font="Calibri"]Hut:[/font]
    [font="Calibri"]Farbe: Rand violett, zur Mitte Olivgrün mit gelblichen Schlieren[/font]
    [font="Calibri"]Oberfläche: glatt, trocken[/font]
    [font="Calibri"]Durchmesser: 3-4cm[/font]
    [font="Calibri"]Rand: gerieft[/font]
    [font="Calibri"] [/font]
    [font="Calibri"]Fruchtschicht:[/font]
    [font="Calibri"]Farbe: hell creme[/font]
    [font="Calibri"]Beschaffenheit: weich, nicht splitternd, 8 Zwischenlamellen am gesamten FK[/font]
    [font="Calibri"]Anwuchsart: leicht herablaufend [/font]
    [font="Calibri"] [/font]
    [font="Calibri"]Sporenpulver: [/font]
    [font="Calibri"]Läuft noch[/font]
    [font="Calibri"]Stiel:[/font]
    [font="Calibri"]Länge und Durchmesser:3cm, 1cm[/font]
    [font="Calibri"]Beschaffenheit: glatt, brüchig, gekammert [/font]
    [font="Calibri"]Farbe: weiß, minimal violett überhaucht[/font]
    [font="Calibri"] [/font]
    [font="Calibri"]Fleisch:[/font]
    [font="Calibri"]Farbe: weiß[/font]
    [font="Calibri"]Beschaffenheit: glatt brechend, Reaktion mit FeSO4 leicht blass rosa, später grau-rosa, mit Guajak olivgrün-blau[/font]
    [font="Calibri"] [/font]
    [font="Calibri"] [/font]
    [font="Calibri"]Substrat:[/font]
    [font="Calibri"]Waldboden[/font]
    [font="Calibri"]Wuchsform:[/font]
    [font="Calibri"]einzeln[/font]
    [font="Calibri"]Mykorrhiza:[/font]
    [font="Calibri"]Eiche, Rotbuche[/font]
    [font="Calibri"]Geruch:[/font]
    [font="Calibri"]neutral[/font]
    [font="Calibri"]Geschmack:[/font]
    [font="Calibri"]Mild, spät eine gaaanz leichte Schärfe[/font]
    [font="Calibri"]Besonderheiten:[/font]
    [font="Calibri"] Lamellen waren frisch weich und nicht splitternd, nach einem Tag Lagerung splittern manche Lamellen.[/font]
    Rostbraune Punkte an der Stielbasis und im Fleisch


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    Danke schon mal im Vorraus.... :thumbup:


    Hallo,


    ich würde dem Substrat nicht allzu viel Bedeutung beimessen. Ich glaube, dazu sind die Substratspektren zu wenig bekannt. Die Beschaffenheit der Oberfläche scheint dagegen lt. Literatur ein recht zuverlässiges Merkmal zu sein. Da wir große, reife und alte Fruchtkörper zur Verfügung hatten, würde ich sagen, dass man die Oberfläche beurteilen kann. Abgesehen davon wären wir, falls das Substrat hier Erle ist, bei den Betulaceen und damit beim typischen Substrat für D. petriniae, die nicht nur auf Birke beschränkt ist.


    Viele Grüße
    Steffen


    Das klingt plausibel, habe mir den Schlüssel vorhin auch mal angeschaut, wusste aber nicht, dass die Erle auch zu den Birkenartigen gehört.
    Aber Esche kommt ja eben auch in Betracht.


    D.petriniae wäre natürlich ein Hammer, weil es wohl ein Erstnachweis für NRW wäre.....
    Ich denke aber spätestens am 9.8. wird es da weitere Proben und nähere Untersuchungen geben. ;)


    So, hab mal versucht die HDS näher zu betrachten. wenn ich alles richtig gemacht habe(und das ist durchaus fraglich ;) ) konnte ich nix blasiges finden, nur wild verworrene fadenförmige Zellen.

    Iserlohn ist ja nun wirklich noch gut in Schlagdistanz ;)


    Bravo zur Kätzchenrettung, die kleinen Fellknäule wissen sowas meistens zu schätzen und ernennen ihren Retter zum persönlichen Haussklaven ;)


    Ja Mirko, es wird Zeit, dass wir uns mal wieder durch den Wald wühlen, ob durch deinen, meinen, Jan-Arnes oder sonst welchen ist da ja eher nebensächlich ;)


    Guten Morgen Björn,


    wenn Du schon mikroskopierst, dann mach doch mal 'nen feinen senkrechten Schnitt durch die Hutdeckschicht. Beim Nelkenschwindling solltest Du blasig-keulige Endzellen finden, bei den anderen diskutiereten Vertretern +/- parallel oder verwoben verlaufende Hyphen.
    LG
    Rainer


    werde das mal versuchen, kann aber nix versprechen, meine Ausstattung ist ja eher was für große Strukturen ;)
    [hr]


    Guten Morgen Pablo, da hast Du natürlich recht...war wohl zu früh heut früh...


    Hallo Mirko, schön mal wieder was von dir zu lesen :)


    das mit der Früh kenn ich zu gut :D :D


    Hallo zusammen, und besten Dank für die vielen Tips :thumbup:
    Der Waldfreund-Rübling ist mittlerweilen auch mein Favorit, zumal sich die Sporen als sehr winzig erwiesen haben und ich sie bei 650X kaum erkennen kann. Dennoch würde ich sie als Bananenförmig beschreiben. Des weiteren hat sich ergeben, dass das Sporenpulver rein weiß und inamyloid ist.
    Allerdings bin ich weiterhin unsicher was den Geruch betrifft, denn dieser ist eindeutig heftpflasterartig. Auch was die Zähigkeit des Pilzes betrifft weiß ich nicht wie weit das bei Gymnopus dryophilus gehen darf, denn mein Pilzchen ist extrem flexibel, Stefans oben erwähnter Nelken-Schwindlingstest funktioniert problemlos ettliche Mal. auch der Hut erinnert an dünnes Gummi.

    Hallo zusammen,
    nach den ergiebigen Regenfällen in den letzten Tagen sprießt so manches aus dem Rasen in meinem Garten.
    Grünblättrige Schwefelköpfe, Heu-Schnittpilze und etwas was ich für Nelkenschwindlinge(Marasmius oreades) halten würde.
    Stutzig machen mich die sehr dünnen Lamellen und der unpassende Geruch.
    Vielleicht habt ihr noch andere Ideen:



    [font="Calibri"]Beschreibung:[/font]
    [font="Calibri"]Hut:[/font]
    [font="Calibri"]Farbe: Ockergelb bis Hellbraun, Hygrophan[/font]
    [font="Calibri"]Oberfläche: trocken, bei Nässe glitschig [/font]
    [font="Calibri"]Durchmesser: 1-3cm[/font]
    [font="Calibri"]Rand: heller als Hutmitte, fast weiß, durchscheinend gerieft[/font]
    [font="Calibri"] [/font]
    [font="Calibri"]Fruchtschicht:[/font]
    [font="Calibri"]Farbe: weiß-creme[/font]
    [font="Calibri"]Beschaffenheit: elastische Lamellen, schartig, Zwischenlamellen, im Alter braun fleckend, sehr dünne, feine Lamellen[/font]
    [font="Calibri"]Anwuchsart: ausgebuchtet angewachsen[/font]
    [font="Calibri"] [/font]
    [font="Calibri"]Sporenpulver:[/font]
    [font="Calibri"]Läuft noch, aber wahrscheinlich weiß[/font]
    [font="Calibri"]Stiel:[/font]
    [font="Calibri"]Länge und Durchmesser: 3-6cm/2-4mm[/font]
    [font="Calibri"]Beschaffenheit: längsfaserig, zäh, sehr elastisch [/font]
    [font="Calibri"]Farbe: wie Hut, zur Basis dunkler[/font]
    [font="Calibri"] [/font]
    [font="Calibri"]Fleisch:[/font]
    [font="Calibri"]Farbe: [/font]
    [font="Calibri"]Beschaffenheit: Sehr dünn, kaum vorhanden, elastisch[/font]
    [font="Calibri"] [/font]
    [font="Calibri"] [/font][font="Calibri"]Substrat:[/font]
    [font="Calibri"]Ungepflegter Gartenrasen[/font]
    [font="Calibri"]Wuchsform:[/font]
    [font="Calibri"]Einzeln bis gesellig[/font]
    [font="Calibri"]Mykorrhiza:[/font]
    [font="Calibri"]Bäume in der Nähe: Eibe, Hasel, Kirsche, diverse Sträucher[/font]
    [font="Calibri"]Geruch:[/font]
    [font="Calibri"]Erst kaum wahrnehmbar, später nach Krankenhaus, Heftpflaster[/font]
    [font="Calibri"]Geschmack:[/font]
    [font="Calibri"]Nicht geprüft[/font]



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    Im Voraus schon mal vielen Dank für eure Mühen. :thumbup:


    Hallo Madseason,
    als erstes solltest du berücksichtigen, dass es im Netz niemals eine Verzehrfreigabe geben kann. Nur wer den Pilz selber in der Hand hat kann das entscheiden. Am besten suchst du den örtlichen Pilzsachverständigen in deiner Nähe auf. Dieser kann dir sagen ob deine Rotkappen verzehrbar sind. Denn hierbei spielt nicht nur die Art eine Rolle sondern auch die frische der Pilze.
    Allgemein kann man aber sagen, dass alle Rotkappen roh recht heftig giftig sind und gut gegart werden müssen.
    Wenn du jemanden ausfindig machen kannst der dir die Pilze sicher bestimmt und auch die Verzehrfähigkeit beurteilen kann merk dir die Stelle, da sollte noch was kommen.
    Nebenbei kannst du dann ja noch ein Standortfoto machen und dir die genauen Fundumstände(umstehende Bäume, Bodenbeschaffenheit usw.) notieren, Nur so kann man Rotkappen exakt bestimmen.

    Hallo Dieter, auch wenn ich nicht weiß was bei dir derzeit im Argen liegt, möchte ich dir doch alles Gute wünschen. Auf die eine oder andere Weise findet sich immer eine Lösung.


    Was das aktuelle Rätsel angeht so bin ich froh, dass es sich endlich mal um einen Pilz zu handeln scheint den ich VOR dem Rätsel schon mal selbst gefunden habe :thumbup:
    Vorausgesetzt mein Tipp stimmt. :/

    Beim neuen habe ich zwar schon eine Idee, aber, nein : diesmal sicher kein Schnellschuß: Ich muß da echt noch vergleichen, auch Alternativen anschauen.... , aber ich will noch meinen Tipp vor der ersten Frage abgeben Also bitte nicht Frage und Beantwortung vor morgen abend, dann hat auch Gdno 81 seine Fische (die er hoffentlich gefangen hat) gebraten/geräuchert/ eingefroren......



    Meine Spontanfrage wäre eine nach der Größe.


    Jup, alle Fische sind versorgt ;)

    Björn :
    Oh man 45 °C, dass wäre mir zu viel.
    Mir haben die 30 °C in der Wohnung schon vollkommen ausgereicht.
    Zum Glück regnet es gerade, müsste eigentlich bei euch in Bottrop auch.


    VG : Thorben


    Heute morgen hat es in der Tat hier ordentlich gewittert und geregnet. Jetzt wird es langsam heftig schwül hier.....
    Aber in 3-4 Stunden werde ich meinen Angelkram am Altrhein aufbauen und mich daneben ins Wasser legen :yumyum: ;)

    Bin auch für lösen. :thumbup:
    Was das nächste Rätsel angeht so kann ich mich erst am Dienstag Nachmittag damit beschäftigen. Bin gleich für drei Tage am Wasser, mal schauen ob ich noch Fische fangen kann..... ;)

    Ach Leutchen.......
    Ihr könnt euch aber auch anstellen...... :nana:
    Unser Küchenthermometer kann bis 45 ° und der Balken war heute ständig außerhalb der Skala.....
    Das Bratenthermometer konnte uns dann schlussendlich über die wahre Temperatur aufklären:
    54 °C
    Aber wir haben ja auch nur 11,5 Stunden gemacht heute, von daher ging ´s einigermaßen, zumal die Luftfeuchte gerade mal bei lächerlichen 90% lag :haue:


    Seltsamerweise gab es heute viele Freiwillige, das Kühlhaus aufzuräumen..... :/ und mit 13L Wasser pro Nase ließ es sich auch echt gut aushalten..... :haue: :/ :haue: