Hallo Sebastian,
so schwierig ist die Orientierung im Wald eigentlich nicht. Sich von einem GPS leiten zu lassen schmälert für mich nur das Erlebnis Wald. Sich ein wenig zu verlaufen führt eigentlich immer dazu neue Wege, neue interessante Stellen und mehr oder weniger kleine Abenteuer zu erleben.
Ich persönlich kenne kein Waldgebiet wo man nicht innerhalb von 1-2 Stunden geradeauslaufen zumindest einen Weg erreicht. Und wo Wege sind gibt's irgendwann auch Wegweiser die einem den Weg in die richtige Richtung zeigen.
Heidis Tipp mit Google-Maps ist übrigens sehr gut. Man kann sich dort prima die Gegend und Beschaffenheit des Waldes ansehen und schauen wo es einprägsame Landmarken oder große Wege gibt an denen man sich dann prima orientieren kann.
Um seinen Orientierungssinn zu schulen kann man am besten in kleineren Wälder anfangen. So besteht keine Gefahr sich längerfristig zu verlaufen. Man sucht sich einfach über Googlemaps ein Ziel oder einen Rundweg heraus und versucht dieses zu erreichen. Mit der Zeit wirst du merken, dass du immer besser die Richtung halten kannst und den Rückweg auch leicht wieder findest.
Ebenfalls empfehlen kann ich die gute alte Methode mit Karte und Kompass. Auf diese Weise erlernt man es hervorragend sich zu orientieren und macht sich nicht weiter Abhängig von der Technik. Diese Technik kann uns natürlich sicher und bequem führen beraubt uns aber gleichzeitig der Möglichkeit uns auf unsere eigenen Sinne und Fähigkeiten zu verlassen.
Du wirst sehen, so schwierig ist das eigentlich gar nicht und man "erlebt" den Wald, die Natur, dieses Gefühl der Freiheit viel intensiver und angenehmer. 
Ich für meinen Teil verlaufe mich oft hoffnungslos in Parkhäusern und Einkaufszentren 