Beiträge von Andreas

    Hallo Phasmatix,


    Ob nun das leicht gräuliche Fleisch unter der Hutmitte und die beschuppung des Stiels immer so ausgeprägt sein müssen, wag ich mal zu bezweifeln - viel wichtiger sind diese Unterschiede:


    Pantherpilz Amanita pantherina


    Hutrand: deutlich gerieft
    Manschette: nicht gerieft
    Knolle: Stiel in die Knolle eingesenkt und mit mehreren Gürtelzonen umrandet (Bergsteigersöckchen)


    Grauer Wulstling Amanita excelsa


    Hutrand: nicht gerieft
    Manschette: deutlich gerieft
    Basis: Stiel geht mit undeutlichen Schuppengürteln in die Knolle über


    viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Phasmatix,


    Gerade bei der Gattung Amanita (Wulstlinge < -> Knollenblätterpilze) ist es wichtig, den gesamten Pilz mit Knolle zu zeigen !


    Nun zum Pilz:


    Ja, dies sollte der Graue Wulstling Amanita excelsa sein, denn der Pantherpilz Amanita pantherina hat keinen gerieften Ring, aber einen deutlich gerieften Hutrand und hat das sogenannte "Bergsteigersöckchen" d.h. das der Stiel in die Knolle eingesenkt und mit mehreren Gürtelzonen umrandet ist. Beim Grauen Wulstling geht der Stiel mit undeutlichen Schuppengürteln in die Knolle über, wie du auch schon berichtet hast.


    viele Grüße,
    Andreas

    Hallo,


    Zitat


    Wann ist eurer Meinung nach Saison?


    Mein frühester Pfifferlingsfund war Anfang Mai und mein spätester mitte Dezember. Diese Saison habe ich an meinen Stammplätzen noch keine gefunden - zu trocken.


    viele Grüße,
    Andreas

    Hallo mäxxi,


    Mit Kernkeulen kenne ich mich leider nicht so gut aus, aber makroskopisch könnte die Zungen-Kernkeule Cordyceps ophioglossoides hinkommen, vielleicht gibts da noch andere Arten die ähnlich sind deshalb müssen wir mal abwarten was die anderen dazu sagen ;)


    viele Grüße,
    Andreas

    Hallo noctem,


    Ein Pilzlexikon haben wir auch : -> Startseite


    Zitat


    wie gehe ich beim suchen vor und was wären gute bedingung für die zu zeit vorkommen pilze


    Zum Pilze sammeln braucht man natürlich ein Behältnis, geeignet sind lufturchlässige Körbe aus Weide oder Bast. Plastiktüten sind luftundurchlässig und deshalb nicht empfehlenswert, weil die Pilze einem Stoffwechsel unterliegen wird der Zersetzungsprozess beschleunigt. Die Pilze verderben sehr schnell und beim Verzehr solcher Pilze kann es zu schweren Lebensmittelvergiftungen kommen ! Die Vorraussetzungen für ein Pilzwachstum sind gut wenn es einige Tage zuvor geregnet und auch etwas warm ist oder war, dann lohnt sich die Pilzsuche. Beim Pilzesammeln sollte man auch beachten, dass unbekannte, alte, sehr junge, giftige, ungeniessbare, seltene oder schützenswerte Pilze immer stehengelassen werden sollten. Essbare Pilze die man kennt dreht man am besten vorsichtig aus der Erde und schließt das Loch wieder mit Erde um ein vertrocknen zu verhindern. Die Pilze sollte man auch vor Ort säubern, dass hat den Vorteil das man dann den Schmutz nicht mehr zu Hause hat.


    viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Peter und ein herzliches Willkommen im Forum :thumbup:


    Als Ergänzung kann man noch anführen, dass der Satans-Röhrling im Gegensatz zum Netz. Hexenröhrling, eine creme-weißliche Kappenfarbe besitzt. Das Fleisch beim Satans-Röhrling blaut aber ebenfalls schnell und rasch ! Der Stiel ist anders als beim Netz. Hexenröhrling im oberen Teil goldgelb und zur Basis hin karminrötlich mit hellgelblichem/rötlichen Netz. Der Geruch vom Satans-Röhrling wird alt als bestialischen, nach nassen Windeln oder Aasartig beschrieben.


    viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Andreas,


    Schönes Bild :thumbup:


    Also mit Blaubeeren sieht es bei mir in der Umgebung sehr mager aus denn die Hitze und die immer noch anhaltene Trockenheit hat alles zunichte gemacht :(


    viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Andreas,


    Vielen Dank für die Ergänzung :thumbup:


    Letztes jahr gab es ein großes Vorkommen des Parasitischen Röhrlings hier im Moorgebiet. Das waren auch die ersten überhaupt die ich gefunden habe und ablichten konnte. Das mit dem Anzapfen des Myzels (ohne des vorhandenseins des Kartoffelbovsiten) wäre ja auch ein Foto wert, wurde so etwas schon mal fotodokumentiert ?


    viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Pfadfinder,


    Dein Pilz sollte aufgrund der dicken Peridie, der Dickschalige Kartoffelbovist Scleroderma citrinum sein. Gelegendlich wird dieser Bovist auch vom Parasitischen Röhrling Xerocomus parasiticus befallen (siehe angehängtes Bild):


    667dn4.jpg


    viele Grüße,
    Andreas

    Hallo zusammen,


    Ich danke euch für die Bestimmungshilfe :thumbup:


    Der Geruch war kaum wahrnehmbar, minimal fruchtig aber nicht nach Fenchel.


    @ Gernot: Schön das du wieder da bist. Wenn du Lust hast, kannst ja mal ins Naturforum vorbeischauen ;)


    viele Grüße,
    Andreas

    Hallo zusammen,


    War heute nochmal an der Stelle (ein alter Buchenstubben) und hab nochmal ein Bildchen vom Stielbereich gemacht und gesehen das noch ein weiterer kleinerer Fruchtkörper an dem Stumpf ist:


    Zuerst das Bild vom Stiel:


    68289546ar2.jpg


    und hier noch ein weiterer Fruchtkörper:


    99942981tg8.jpg


    Für mich ist es ein persönlicher Erstfund :)


    viele Grüße und ein schönes Wochenende wünscht,
    Andreas