Beiträge von sarifa

    Hallo alle,



    Es könnte sich um Phallus hadriani (Dünen-Stinkmorchel) handeln, einen äußerst seltenen Pilz, der weiter mit Fotos dokumentiert werden sollte, falls das möglich ist. Interessant wäre auch, den Geruch des reifen Exemplares zu erheben, denn der soll sich von der gewöhnlichen Stinkmorchel ebenfalls unterscheiden. Lange nicht so stinkig, heißt es in der Literatur.


    Da könnte Oehrling Recht haben. Die Dünen-Stinkmorchel habe ich im Garten und hier dokumentiert: https://www.pilzforum.eu/board/thema-ein-rosa-ei. Das mit dem Geruch kann ich auch so unterschreiben, die riecht deutlich dezenter.

    Hallo Patrick,


    das ist einer der Hexenröhrlinge. Ob es nun der Flockenstielige ist, oder eventuell der Kurznetzige (Suillellus mendax) lässt sich anhand der Bilder schlecht erkennen. Mich macht die sehr helle Hutfarbe ein bisschen stutzig, der sollte beim Flocki dunkler sein, und das fehlende Blau im Querschnitt des abgeschnittenen Stiels (allerdings kann das auch schon wieder verblasst sein, wenn du den im Wald abgeschnitten hast), sowie die Aufnahme vom Stiel, die nicht genau erkennen lässt, ob Flocken oder Netz.

    Hallo Torsten!


    Ach, was für wunderschöne Bilder - da kommen viele Erinnerungen bei mir hoch! Ich liebe Südostasien! Und starke Pilze zeigst du uns da!
    Die 3-4 finde ich ja sehr schräg, und der lila Schirmling kann sich auch sehen lassen! Klasse!


    Danke fürs Zeigen!

    Hallo!


    Schließe mich Peter in beiden Punkten an. Herausdrehen ist immer besser, wenn du dir bei der Bestimmung nicht sicher bist, weil die Stielbasis oft wichtige Erkennungsmerkmale zeigt. Abschneiden tue ich nur, wenn ich ausschließlich mir sehr gut bekannte Speisepilze sammle, einfach, um das Putzen zu vereinfachen ;) Ansonsten, besonders bei Hexenröhrlingen oder Steinpilzen, ist oft ein beträchtlicher Teil des Stiels im Boden versteckt, und das wäre ja schade, den abzuschneiden. Hier ist Herausdrehen also auch sinnvoller.

    Hallo,


    das sind Steinpilze. Schau dir mal den Stiel genau an, da solltest du ein feines weißes Netz finden, manchmal nur am oberen Teil des Stiels erkennbar. Zusammen mit dem Fehlen jeglicher Blaufärbung macht das die Bestimmung eines Steinpilzes recht einfach.


    Dünne Stiele haben die manchmal, das hängt mit dem Standort oder sonstigen Umweltbedingungen zusammen.

    Hallo,
    ich sehe auch - zumindest bei einigen Pilzen - den Schwarzblauenden Röhrling (Cyanoboletus pulverulentus). Andere könnten Rotfußröhrlinge sein, aber das ist nicht genau zu erkennen.


    In jedem Fall gibt es hier im Forum keine Essensfreigabe, das Beste wäre, dass du deine Funde einem Pilz-Sachverständigen in deiner Nähe vorlegst, der kann dir dann genau sagen, was du gesammelt hast und dir deine Funde zum Verzehr freigeben.

    Hallo Nezibert,


    die Farbe der Röhren ist ebenfalls typisch für Steinpilze in dem Alter. Nur ganz junge Exemplare haben noch weiße Röhren danach werden sie gelblich bis olivgrün. Toxisch ist da nichts, außer, es haben schon deutliche Zersetzungsprozesse stattgefunden (dann werden die Pilze weich - siehe Peris Link), oder sie sind verschimmelt.

    Hallo und Willkommen!


    Der Zustand deiner Pilze ist schwer vom Foto zu beurteilen, und an den Scheiben erst nicht. Das Röten ist allerdings normal. Ich trockne oft Steinpilze in der Größe mit solcher Röhrenfarbe, wenn sie generell noch fest und nicht madig sind. Musst du allerdings selbst entscheiden...


    Zum Trocknen: würde ich auch so machen...

    Hallo Beli,


    wow, tolle Pilze - und bis auf den schwarzen Korkstacheling habe ich noch keinen einzigen davon selbst gefunden!


    Danke fürs Zeigen! Wenn du Hilfe beim Portrait (Text korrigieren) brauchst, sag Bescheid!

    Hallo Rainer,


    die Grüntöne sind bei diesem Pilz total schwer fotografisch festzuhalten, die kommen sehr selten vernünftig rüber. Auf Bild 1 und 3 würde ich trotzdem eher auf den grünen tippen, bei Bild 2 bin ich unsicher. Aber wie gesagt, bei Schwefelköpfen finde ich die Bestimmung von Fotos schwer...