Beiträge von Graubart

    Guten Abend,
    ich habe nur schnell durch die 3 Bände "Die Myxomyceten" von Hermann Neubert, Wolfgang Nowotny und Karlheinz Baumann geblättert, zur mehr fehlt mir die Zeit.
    Von der Tubifera, die björn vorgeschlagen hat, gibt es 2 Arten, die aber beide gelblich sein sollen.


    Ich habe vieles überblättert. Hängen geblieben bin ich bei Ceratiomyxa fruticulosa . Die Sporophoren sind weiss oder gelb, die Form ist sehr ähnlich. Es gibt außer der Art nur noch eine Varietät der Art. Das ist nur eine Anregung zum Weitersuchen, keine echte Bestimmung.


    In der Wikipedia gibt es sogar einen Artikel zur Art:
    Ceratiomyxa fruticulosa – Wikipedia


    Viele Grüße
    Graubart

    Guten Abend,
    bwergen : die Fotos vom Igel-Stäubling sind großartig.


    Ich stimme zu: Der Igel-Stäubling ist es bei den von mir eingestellten Bildern sicher nicht, zumal es hier keinen Kalk-Untergrund gibt. Trotzdem war der Hinweis von Harry hilfreich, da ich mich dadurch auf die Suche nach Alternativen gemacht habe.


    Fazit:
    In den Fotos vom ersten Beitrag wird der Stinkende Stäubling (Lycoperdon nigrescens) gezeigt.


    Nebenbei: interessant finde ich:
    Der Index fungorum
    Index Fungorum - Search Page
    gibt als derzeit gültigen wissenschaftlichen Namen "Lycoperdon nigrescens" an. Interessant ist ein Vergleich mit der Google-Suche (Eingabe mit Anführungszeichen, damit die Begriffe genauso geschrieben werden und nebeneinander stehen):


    "Lycoperdon nigrescens": Ungefähr 9.300 Ergebnisse
    "Lycoperdon foetidum": Ungefähr 5.860 Ergebnisse
    dagegen
    "Lycoperdon perlatum": Ungefähr 193.000 Ergebnisse


    - Es lohnt sich also, auch mit veralteten Namen zu suchen.
    - Der Flaschenstäubling wird mehr als 10 mal so oft genannt als der Stinkende Stäubling. Vielleicht entspricht das ja auch der Häufigkeit der Vorkommen?


    Viele Grüße
    Graubart

    Hallo !
    Nachdem ich gelernt habe, dass in den Bestimmungsschlüsseln nicht immer dabei steht, dass junge Exemplare weiss sein können, und dass es noch weitere Stäublinge mit ähnlichen "Stacheln" gibt, habe ich einen anderen Kandidaten:


    Leucoperdon nigrescens = Leucoperdon foetidum = Leucoperdon perlatum var. nigrescens
    = Stinkender Stäubling


    Hierfür habe ich per Google-Bildersuche auch junge, weisse Exemplare gefunden, mit ähnlichen Stacheln, zum Beispiel:
    species_view.php?key=Lycoperdon nigrescens


    Vor allem aber steht bei den Großpilzen Baden-Württembergs:
    "In Laub- und Nadelwäldern auf sauren Bäden, z.B. in ... Fichtenforsten."


    Den Geruch nach Leuchtgas kann ich nicht nachvollziehen, aber mein Geruchsorgan ist nicht sehr zuverlässig.


    Viele Grüße
    Graubart

    Guten Abend Harry,
    Wikipedia schreibt "Der Fruchtkörper ist ... von fuchsrotbrauner Farbe" und "vorwiegend auf kalkhaltigen Böden in Laubwäldern, besonders unter Buchen." Das trifft beides nicht zu.
    So hatte ich das auch woanders gelesen. Daher kam ich auf den Flaschenstäubling.
    Allerdings gibt es hier ein Bild, das meinem (bis auf die dunkle Färbung der "Stacheln") sehr ähnlich sieht. Sehen junge Igelstäublinge weiss aus?
    NewsletterOctober, 2001
    und hier auch:
    File:Lycoperdon echinatum 20442.jpg - Wikipedia
    Aber Kalk und Laubwald? Vielleicht waren die Spitzen deshalb schon dunkel, weil der Standort nicht richtig passt?


    Viele Grüße
    Lothar

    Am 4. September fiel mir dieser Pilz auf:
    Grundfarbe weiß, aber mit merkwürdigen "Stacheln".

    Dem Habitus nach ein Stäubling, aber welcher?
    Größe: ca 2,5 cm Durchmesser, etwa 3-4 cm hoch (ab Boden).
    Geruch (bei mir schlecht entwickelt): "nach Pilz", also angenehm. Fleisch: weiß.


    Das Bild wurde am Standort, einem (Rest-)Fichtenwald im nördlichen Vogelsberg, aufgenommen.
    Der Wald ist nicht mehr ganz so dunkel, da durch die Stürme der letzten Jahre größere Flächen umgeworfen wurden. Etwas näher zum Waldrand finden sich schon Brombeeren ein. Andere Pilze im Vorjahr: Grauer Wulstling, Maronen-Röhrling.


    Substrat: Fichtennadeln (das heißt sauer), evtl. darunter Holz. Boden: Lößlehm / Lehm über Basalt (eher basisch).


    Am Abend habe ich ca 0:30 Uhr mit einer Lupe, die an den PC angeschlossen ist, noch das folgende Bild gemacht. Zu dieser Zeit war das kleinere der beiden Exemplare schon hellbraun gefärbt, wenn man es ohne Lupe angesehen hat.

    Die Warzen oder wie man das bezeichnen soll sitzen dicht an dicht, während man im Internet beim Flaschenstäubling meistens größere Abstände findet. Außerdem sind die Warzen meistens weiß. Aber außer dem Flaschenstäubling habe ich keine Art der Gattung gefunden, die dem beobachteten Pilz ähnlicher sieht. Der Bestimmungsschlüssel in den Großpilzen Baden-Württembergs, Band 2, hat mir in diesem Fall nicht weiter geholfen.


    Einen schönen Abend noch
    Graubart