Beiträge von Psilo

    Hallo Thomas!


    Ich würde auch zum Kuhröhrling tendieren, den haben wir gestern selbst in großer Zahl gefunden! Wir haben uns bei der Bestimmung auch etwas schwer getan, da beispielsweise bei keinem der Exemplare eine rötliche Färbung zu erkennen war (höchstens mit viel Fantasie).


    Wir sind auf Umwegen zu der Erkenntis gekommen, dass es sich um den Kuhröhrling handeln muss. Zwischen all den Röhrenpilzen standen nämlich ein paar rötlichere Lamellenpilze. Der Name ist mir im Moment entfallen. Dieser Pilz gesellt sich jedoch sehr gerne mit dem Kuhröhrling.


    Schon war das Rätsel gelöst :) Vielleicht hattest du auch ein paar rötliche Lamellenpilze mittendrin?


    Der Kuhröhrling ist ein toller Speisepilz. Nicht mal unbedingt wegen des Geschmacks, sondern weil er sich beim Kochen violett verfärbt. Das macht optisch was her in ner gemischten Pilzpfanne! :)


    Grüße,


    Stefan

    Hallo Fories,


    war in den letzten Tagen viel unterwegs und hatte keine Zeit ins Netz zu schauen. Vielen Dank für eure Antworten!


    Ich mache mich auch nicht total verrückt, wollte nur wissen, ob es irgendwelche Mittelchen gibt. Die Jodsalbe hört sich ganz gut an, werde ich mir zulegen (für die jüngsten Stiche ist es wohl etwas zu spät).


    Borreliose ist einfach ne fiese Krankheit, zumal diese Rötung nicht immer auftritt und man nicht unbedingt mitkriegt, wann Stadium I der Borreliose eintritt/aufhört und man in eine chronischere Erkrankung hineinschlittert.


    Werde mir die Stellen (sind noch ein paar dazu gekommen ;) ) die nächsten Tage öfter mal anschauen und auf Grippesymptome achten.


    Bei den derzeitigen Funden werde ich mir den Gang in den Wald durch diese ätzenden Vieher (mögen sie alle in der Hölle schmoren) nicht verderben lassen.


    Grüße,


    Stefan

    Hallo Pilzies,


    bin eben aufgewacht und habe eine vollgesaugte Zecke in meinem Bauchnabel (!) entdeckt. Sau ätzend. Habe sie rausgezogen und den Biss mit Alkohol gereinigt.


    Allerdings steckt die da nun schon ein paar Stunden, sprich die Borreliose-Übertragungszeit ist längst überschritten. Mir ist klar, dass ich nun nicht zwangsläufig infiziert bin, allerdings würde mich interessieren, ob ich irgendwelche Gegenmaßnahmen einleiten kann? Werde natürlich die nächsten Tage die Bissstelle im Auge behalten.


    Danke schonmal,


    Stefan

    Hallo Menedemos,


    ist schon klar, dass bei der google-Suche einige Sachen angezeigt werden, die mit dem eigentlich Gesuchten nicht unbedingt viel zu tun haben. Soviel Intelligenz setze ich dann schon voraus. Allerdings hast du vollkommen Recht, darauf hinweisen ist nicht verkehrt. Besonders das Champignon-Beispiel zeigt, dass es schnell in die falsche Richtung gehen kann. Habs eben mal versucht, es liefert sogar einen Vergleich von Champignon und Knollenblätterpilz.


    Bei Kartoffelbovisten bringt die google-Suche jedoch ein paar brauchbare Bilder :)


    So long,


    Stefan

    Hallo ihr Pilzköppe,


    vor drei Tage war ich im Wald und konnte den bis dato größten Fund in meiner noch jungen Pilzkarriere verbuchen. Was mich aber am meisten gefreut hat, war die immense Vielfalt verschiedenster Pilze.


    Ich kenne nicht allzu viele Pilze, bei denen ich mir sicher bin. Trotzdem landeten elf verschiedene Pilzsorten in der Pilzpfanne: Steinpilz, Pfifferling, Goldröhrling, Grauer Leistling, krause Kraterelle, Eselsohr, Birkenpilze, Rotkappen, Lacktrichterling, Trompetenpfifferling und Hexenröhrling.


    Dazu stand der Wald voll mit Täublingen in allen Farben und Formen, Knollenblätterpilze in grün und weiß, Pantherpilze, Perlpilze, Fliegenpilze, fuchsige Streiflinge, Strubbelköpfe, Stinkmorcheln, Bovisten und etliche Pilzsorten, die ich nicht beim Namen nennen kann. Und das teilweise in überschwänglichen Mengen, vorallem Hexeneier gabs zu Hunderten. Atemberaubend.


    Ist es ein Ausnahmepilzjahr oder kommt sowas öfter vor? Für mich ist es jedenfalls in den letzten drei Jahren, in denen ich Pilze sammele, mit Abstand das Ergiebigste.


    Heute gehts wieder los!


    Vorfreudige Grüße,


    Stefan

    Hallo Birgit,


    deine Beschreibung passt gut zu Bovisten, wegen der Netzartigen Oberfläche würde ich auch auf den Kartoffelbovisten tippen. Zeig uns am Besten ein paar Fotos und Vergleich deinen Pilz mal mit Google Bildern.


    Grüße,


    Stefan

    Hallo Inxi,


    wir haben vorgestern auch welche gefunden und mal probiert. Ich war positiv überrascht von dem Geschmack. Die Konsistenz ist auch nicht zäh, wie erwartet. Giftig waren unsere jedenfalls nicht!


    Allerdings lese ich auch gerade von der Giftigkeit. Mein Kollege hat die schon oft gesammelt und nie Probleme gehabt.


    Eine Essensfreigabe ist das natürlich nicht!


    Grüße,


    S

    Vielen Dank nochmal an alle, die sich die Mühe gemacht haben, mir bei der Bestimmung zu helfen. Bei Pilz 5 bin ich nach weiterer Recherche bei der krausen Kraterelle hängen geblieben.

    Hallo Lothar,


    ich glaube nicht an den violetten Schleierling. Der Pilz ist braun, nicht violett. Vielleicht gibt das Foto die Farben nicht ganz korrekt wider.


    Wo sind die Pilzbücher, wenn man sie mal braucht ;)


    Grüße,


    Stefan

    Hallo Andreas,


    vielen Dank für die Hilfe. Woran erkennst du denn, dass es ein Flockenstieliger sein muss?


    Hat noch jemand eine Idee zu den "Goldröhrlingen"? :(


    Grüße,


    Stefan

    Hallo ihr Pilzverrückten,


    heute ging es das erste mal dieses Jahr für längere Zeit in den Wald. Der Fund war mein bislang größter. Den Waldabschnitt werde ich mir jedenfalls merken ;)



    Der Hut des Steinpilzes hatte einen Durchmesser von ca. 25cm, die Rotkappen waren teilweise sehr kapitale Genossen!


    Ich hoffe es geht so weiter, morgen mittag wird das ganze gekocht.


    Grüße,


    Stefan

    Hallo ihr beiden,


    vielen Dank schonmal für die Hinweise.


    Die Hexe ist so um die 4 bis 5 cm hoch, der Stiel demnach 2-3 cm dick.


    Bei den Leistligen bin ich auf den "Grauen Leistling" gestoßen. Der kommt ziemlich gut hin. Allerdings sind die anderen Pilze keine Totentrompeten, da sie nicht hohl waren. Eventuell noch andere Ideen?


    Schönen Abend,


    Stefan

    Hallo Pilzfreunde!


    Heute stand der erste richtig ausgedehnte Pilzmarsch des Jahres auf der Tagesordnung. Und es war gleich der erfolgreichste, den ich jemals hatte, einfach nur Wahnsinn.


    Allerdings gab es ein paar Unbekannte, bzw. unsichere Gesellen. Ich hoffe ihr könnt mir helfen.


    Los gehts mit einem Pilz, den ich für einen (jungen) Hexenröhrling halte. Ich habe schon häufiger flockenstielige Hexenröhrlinge in den Händen gehalten und auch gegessen, bei diesem hier fehlen jedoch sowohl Flocken als auch eine Netzzeichnung. Könnte es der glattstielige Hexenröhrling sein?



    Weiter zu Pilz Nummer zwei. Gefunden habe ich diese Röhrlinge unter einem Nadelbaum, der meiner Meinung nach eine Lärche sein könnte. Allerdings war alles grün soweit oben, dass das nur geraten ist. Ich vermute trotzdem Goldröhrling. Stimmt das, oder ist es doch der Butterröhrling?



    Pilz Nummer drei könnte ein Trompetenpfifferling oder der Goldstielige Leistling sein. Über Hinweise wäre ich dankbar :)



    Die folgenden beiden Pilzen gehören zu den Leistlingen und ähneln der Totentrompete, ist es aber nicht. Könnt ihr mir helfen, was ich hier für Pilze gefunden habe? Gibt es Leistlinge, die ungenießbar oder gar giftig ist?



    Und zu guter letzt noch ein Lamellenpilz, er stand in Unmengen im Wald. Ideen?



    Vielen Dank schonmal :)


    Grüße,


    S

    Wahnsinn! Ich habe dieses Jahr noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, war allerdings auch erst einmal richtig im Wald ;)


    Wie kommt es, dass dieses Jahr soviele "neue" Leute Pilze sammeln gehen? Was teilweise auch schon im Forum für Fragen und Vermutungen geäußert wurden stimmt mich schon etwas nachdenklich ...

    Hallo Terrapoid,


    Bommelito hat dir ja schon geholfen. Den Rotfußröhrlingen kann ich mich anschließen, beim Rest wird es ohne andere Fotos schwierig.


    Aber: Dies ist immernoch ein Forum und kein SMS-Chat. Ein paar höfliche Floskeln, eine anständige Rechtschreibung und scharfe, nicht überdimensionierte Bilder würden dir in Zukunft sicher mehr Antworten bescheren!


    Nichts für ungut,


    S

    Hallo Novinia!


    Danke für die Fotos, allerdings vermute ich mal, dass es immer noch die gleichen Stielteile sind, die wir von den ersten Bildern kennen. Wichtiger wäre der Rest des Stiels, am besten mit Pilzknolle.


    Grüße,


    Stefan

    Hallo Novinia,


    eines der wichtigsten Merkmale der Parasole ist der genatterte Stiel. Den hast du allerdings nicht mit nach Hause genommen, weshalb eine genaue Bestimmung schwierig werden könnte. Ein weiteres Merkmal ist der doppelte Ring, den ich hier auf dem Foto nicht wirklich erkennen kann (was nichts heissen muss, könnte ja abgerissen sein).


    Hast du die Stiele zufällig noch im Müll rumfahren? Außerdem wären ein paar Größenangaben hilfreich.


    Grüße,


    S

    Unfassbar! Die Pilze dann auch noch den Kindern vorzusetzen ... hoffentlich kommen sie unbeschadet aus der Sache raus.


    Ich halte mich bei Lamellenpilzen doch sehr zurück und sammle nur wenige Sorten, will heissen, ich bin alles andere als ein Lamellenpilz-Experte. Aber einen Champignon von einem Knollenblätterpilz zu unterschieden, traue ich mir dann doch zu. Ist mir unbegreiflich, wie man die verwechseln kann ...

    Ja, habe ein viermonatiges Praktikum gemacht. Habe natürlich ständig geschaut, was sich im Forum so tut. Und bin nicht selten vor Neid grün angelaufen. Die Funde waren atemberaubend in den letzten Wochen.


    Ich hoffe, dass es so weitergeht und ich auch noch was von dieser Saison habe :) Jedenfalls regnet es jetzt erstmal 4 Tage, danach müsste es ja eigentlich nochmal losgehen!