Beiträge von Dieter58

    Hallo Wolfgang,

    habe soeben eine Geschmacksprobe am eingetrockneten Exemplar gemacht =) brennend scharf.

    Bisher kannte ich den nur mit braun-beigen Farben, so leuchtend goldgelb habe ich den noch nie gesehen und bin deshalb auch nicht weitergekommen.

    Im Netz bin ich jetzt auch auf ein Bild gestoßen, das mit meinem Exemplar übereinstimmt.


    Vielen Dank für deinen Tipp.

    Gruß Dieter

    Liebe Pilzfreunde,

    mir wurde nachfolgend beschriebener Pilz vorgelegt, bei dem ich mit der Bestimmung nicht weiterkomme. Ichwar beim gelbblättrigen Scheinrübling, aber da passen die Sporen und andere Merkmale nicht.

    Vielleicht kann mir jemand auf die Sprünge helfen.


    Hut 4,5 bis 5 cm gelbbraun

    Lamellen goldgelb mit einer Zwischenlamelette, ausgebuchtet angeheftet, fast frei

    Stiel 4,5 bis 5,5 cm braungelb mit striegeliger Basis, büschelig verwachsen


    Mischwald mit überwiegend Tanne und Fichte, vereinzelte Buchen und Eichen


    Bin gespannt auf eure Vorschläge.


    Grüße aus Oberschwaben

    Dieter

    Hallo zusammen,

    wir hatten vor kurzem dieses Insekt im Hausflur.

    Ich vermute es handelt sich um eine Feldgrille.

    Was mich jedoch irritiert sind die orangen Hinterbeine.

    Vielleicht kann mir jemand meine Vermutung bestätigen.

    Grüße

    Dieter

    Hallo Schupfi,

    es könnte auch der Flügelsporige Milchling (Lactarius pterosporus)

    sein. Dieser ist aber durch seine Sporenfor deutlich zu erkennen.

    Gruß

    Dieter

    Vielen Dank für eure Meinung.


    @beli: Melzer hatte ich nicht auf dem Schirm ; die Reaktion war positiv, so daß Suillelus richtig ist.

    Danke für den Tip.


    Kann es sich auch um S. mendax handeln?


    Gruß Dieter

    Liebe Pilzfreunde,

    gestern wurde mir ein vermeintlicher Hexenröhrling vorgelegt bei dem ich der Meinung bin, dass es sich um eine Art der Gattung Rubroboletus handeln sollte.

    Merkmale:

    Hut: dezent rosa gefärbt zum Rand stärker, Geruch leicht säuerlich; Röhrenboden gelb

    Stiel: oben gelb zur Basis immer mehr dunkler rot. Dunkles Stielnetz, das zur Basis eher in Punkte übergeht.

    Fleisch: gelb, in der Stielbasis rot; schnell blauend außer der Basis die rot bleibt.

    Nach einem Tag mehr oder weniger rot gefärbt.

    Vorkommen: Mischwald mit überwiegend Buchen und einzelnen Eichen. Es sind auch sehr alte Buchen und Eichen vorhanden.

    Bei der Artbestimmung komme ich auf Rubroboletus legaliae.

    Grüße vom Bodensee

    Dieter





    Nach einer Minute


    Nach einem Tag

    Liebe Pilzfreunde,


    ich möchte nachfolgende Literatur anbieten:


    • Die Milchlinge (W. Neuhoff 156) Textband
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    ·         Zeitschrift "Südwestdeutsche Pilzrundschau" (26 Jahrgänge = 52 Hefte von 1984 bis 2009)

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    ·         Pilzkundliches Lexikon v. Ewald Kajan
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    ·         Röhrlinge und Blätterpilze in Europa v. Egon Horak
    Neuwertig

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    Gruß

    Dieter

    Vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen,

    hier ein Update zum Beitrag:


    Gestern habe ich zwei der Kinderspielplätze, die sich in Kindergärten befinden aufgesucht.

    Es handelt sich nicht um Rindenmulch, sondern um Hackschnitzel, die Anfang dieses Jahres ausgebreitet wurde.

    Das mit der Blauverfärbung konnte ich nicht fesstellen, vermutlich hat man den Grünton einer Art als Blauverfärbung interpretiert.

    Die Kahlköpfe sind somit raus.

    Auch den grünen Schwefelkopf kann ich ausschließen.


    Hier meine Bestimmungen:


    Art 1: Geflecktblättriger Flämmling (Gymnopilus penetrans)


    Hut: glatt, nicht schleimig, bis 5 cm breit, jung hellgelb im Alter fuchsig rotbraun

    Lamellen: gedrängt, leicht ausgebuchtet angewachsen; jung zitronengelb, zunehmend braun fleckig, im Alter fuchsigbraun

    Fleisch: hellbraun, sehr bitter, ohne auffälligen Geruch vtl. etwas süßlich, mit KOH sofort schwarzbraun verfärbend

    Stiel: Spitze hellbraun, zur Basis dunkler werdend, mit starkem Mycelfilz an der Basis

    Sporen: 8,6 x 5,1 µ, Pulver rostbraun


    oben: Gymnopilus penetrans - unten: Pholiota squamosa








    Art 2:

    Pholiota spumosa - Zweifarbiger Schüppling ??


    Hut: glatt, sehr schleimig, bis 6 cm breit,in der Mitte orangebraun, zum Rand gelbgrün

    Lamellen: ausgebuchtet angewachsen; Bräunlich mit leichtem gelb-olivton; manche mit rostbraunen Flecken

    Fleisch: blass, im Stiel schwefelgelb zur Basis dukelbraun, mild, leicht erdiger Geruch

    Stiel: Spitze schwefelgelb (ähnl. gr. Schefelkopf), zur Basis dunkler werdend, an der Basis büschelig mit anderen verwaschsenvergängliche dunkle Ringzone

    Sporen: 7,3 x 4,0 µ, Pulver tabakbraun


    Leider kommen die gelbgrünen Farben auf den Bildern nur teilweise rüber.












    Gruß

    Dieter

    Liebe Pilzfreunde,

    gerade habe ich vom Betriebshof der Stadt Tettnang nachfolgendes Bild erhalten.

    Dieses Massenaufkommen von Pilzen ist auf sämtlichen Spielplätzen der Stadt, auf denen in den letzten Tagen neuer Rindenmulch ausgebreitet wurde aufgetreten.

    Die Stadt hat die Spielplätze vorsorglich gesperrt.

    Es soll sich wohl um Blätterpilze handeln, die beim Zerquetschen blau anlaufen.

    Ich selbst habe so etwas noch nie gesehen, wegen der angeblichen Verfärbung auch keine Idee um welche Gattung (Art) es sich handeln könnte.

    Meine erste Vermutung waren Schwefelköpfe, die sich aber nicht verfärben.

    Ich werde die Stelle(n) morgen aufsuchen um mir selbst ein Bild davon zu machen.

    Vielleicht hat einer jetzt schon eine Vermutung, welche Art es sein könnte.

    Viele Grüße

    Dieter