Beiträge von Kabukiman

    Zwei schöne Erstfunde habe ich letztens gemacht:


    Europäisches Goldblatt





    Bedauerlicherweise ist die Bildqualität nicht die Beste, aber nunja... "vielfach anastomosierend" waren die Lamellen für meinen Geschmack nicht wirklich. Bin mir trotzdem sicher mit der Bestimmung.


    Schweinsohr




    Sie hörten mich nicht kommen.


    An sonsten zur Zeit gute Bedingungen für Täublinge - und Perlpilze, haufenweise.


    Gruß aus Hessen

    Die Viecher... die machen mich mental fertig. Man kann sie ja kaum packen oder kaputtschlagen so flink und widerstandsfähig wie die sind.


    Meistens trage ich im Wald zur Sicherheit eine Orange Warnweste. Also ich habe zwar gelesen dass manche Tiere kein Orange wahrnehmen können, aber die Hirschlausfliege scheint voll drauf abzufahren.


    IMO hilft am besten entsprechende Kleidung. Also lange Hosen und Gamaschen. Ein Langarm-Shirt und einen Schal um die Halsöffnung abzudichten. Evtl. eine leichte Regenjacke mit Klett- oder Gummizugbund an den Ärmeln und Hüfte. Dazu eine Kopfbedeckung.


    Aber dann der Horror wenn man doch ein Krabbeln unter der Kleidung zu spürt!

    Morcheln sind schon verrückt... man recherchiert, läuft sich nen Wolf... und dann findet man sie BUCHSTÄBLICH in Nachbar's Garten.



    und ein paar Straßen weiter



    Irgendwie finde ich mich um einen legitimen persönlichen Erstfund betrogen! :crying:


    Was mich stutzig macht, auf industriellem Rindenmulch wachsen sie - aber auf dem Geschredderten Unterholz an den Streuobstwiesen, die "gute Sorte" nach Habitatsbeschreibung - nix. Bemerkenswert auch die relativ niedrigen Temperaturen und starken Niederschläge der vergangenen Tage.


    Naja, am Wochenende geht es dann mit Vollgas in die Botanik; allen Morcheljägern wünsche ich noch viel Durchhaltevermögen und Glück!

    Am Sonntag zwei Morchelbecherlinge gefunden und heute in der Mittagspause ein Dutzend Früjahrslorcheln in einem Rindenmulchbeet erspäht.
    Dazu der Regen und die Wärme - Wenn sie nicht schon da sind, dann müssten sie doch bald kommen.


    Wie sieht's eigentlich mit dem Wachstumsverlauf der Morcheln aus? Also sprich, wie schnell wachsen sie und wann beginnt der Verfall der Fruchtkörper?

    Hallo,


    Versuche grade einen Becherling zu bestimmen. Geruch nach Chlor definitiv wahrnehmbar, auf kalkhaltigem Boden gefunden...




    Kann jemand was dazu sagen? Morchelbecherling oder nur Wunschdenken? :hmmnmz:


    Noch eine Frage zu den Morchelbecherlingen im ersten Beitrag. Bei einigen Exemplaren kann ich diese charakteristische Färbung - aussen hell, innen dunkler - nicht feststellen. Außerdem ist die Struktur der Außenwände auf den Bildern erkennbar aufgerauht, bei meinen dagegen ziemlich glatt bis leicht samtig. Verwirrend!


    Mann, wenn das ein Morchelbecherling ist, dann kann ich kaum das nächste Wochenende abwarten, da sind doch dann bestimmt irgendwo auch "richtige" Morcheln...

    Hi,


    auch ich hoffe dieses Jahr Morcheln zu finden.


    Was gezielte Biotope angeht habe ich für euch alle einen Tipp:


    Schaut im Internet nach "Biotopkartierungen" eurer Forstbehörde. Natürlich sind Gesetze zu beachten wenn es Morchelfunde in geschützen Biotopen gibt.


    Beispielhaft hier für Hessen von HessenForst http://www.hessen-forst.de/nat…iotopkartierung-1266.html


    Dort könnt ihr sehen wo in der Umgebung Beispielsweise Flußauenwäldchen oder Streuobstwiesen oder Überschwemmungsgebiete sind. Sehr cool und nützlich!

    Ich würde schon sagen dass du dir Hoffnungen machen kannst! Hier in Hessen hatten wir die letzten zwei Nächte Frost, aber Tagsüber sonnig und Temperaturen um 10 °.



    Auf dem Weg in mein eigentliches Zielgebiet bemerkte ich ein Waldstück mit vielen gefällten Rotbuchen. Mein Plan war schnell über den Haufen geworfen als ich nach Inspektion von nur ein paar Stämmen auf diesen hier stieß:


    1.


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    3.


    Bevor es ans Ernten ging hab ich natürlich den kompletten Hügel abgesucht, das hat mich ca. 2 Stunden gekostet. Natürlich mal wieder sonst absolut nichts - sehr schade. Immerhin noch ein paar Holz-Lagerplätze entdeckt und abgespeichert für die Zukunft. Dieser Stamm wird ja wohl auch leider demnächst abtransportiert :(


    Jetzt bitte nicht gleich steinigen, zum ersten Mal Austernseitlinge geerntet. War das OK so?


    4.


    5. Das Resultat



    Bin super froh dass ich endlich einen "richtigen" Fund gemacht hab. Heute gibt's Risotto :D


    PS: Mir fällt gerade auf, dass hier nur Bilder von 800x600px Größe hochgeladen werden sollen. Hab leider nicht vorher nachgeschaut und einfach mal 1200 gewählt. In Zukunft verkleinere ich auf 800!

    Wow, 300?! Ich muss in nen größeren Wald, sind hier ziemlich selten die Teile. Kann mich auch verschätzt haben, jedenfalls nach 5 Stunden hab ich dann auch irgendwann die Lust und Luft verloren. Klar es ist keine Riesenzahl ist, aber über die letzten drei Tage hmm ca. 14h gesucht, und dann an einer ziemlich seltsamen Stelle fündig geworden - an den "guten" Stellen nix.


    Aber egal, so ist es halt, man kann es eben nicht erzwingen.
    Der Weg ist das Ziel und so :)

    Hey Ulli,


    Ist doch kein Problem, freut mich zu hören dass du auch Austernseitlinge gefunden hast!
    Hast du die Pilze gewogen? Bei mir würde es kaum für etwas reichen, deswegen lass ich sie erst mal am Baum.


    Muss vielleicht auch mal andere Baumarten absuchen, bin fast an auf Buchen aktiv.


    Gruß, Kabuki

    Jetzt bin ich dran :P


    1. Der Fundort


    2.


    3.


    4.



    Ich war heute wieder lange unterwegs und habe noch mehr potentielle Plätze gefunden, aber natürlich keine Austern :(
    Noch ein paar Bilder von heute


    5.


    6. Samtfuß-Rübling


    7. Stockschwämmchen



    8. 5-in-1


    9.


    10. Wieder keine Austernseitlinge


    So langsam glaube ich, da habe ich einen echten Zufallsfund gelandet. Bestimmt 20 fette, liegende Buchenstämme in verschiedenem Alter habe ich heute inspiziert und keinen Erfolg gehabt. An Stümpfen und halb abgebrochenen auch nix. Habe mir die Stellen gemerkt und abgespeichert, in einer Woche oder so schaue ich wieder nach - da muss doch irgendwo noch was kommen!


    Noch eine triviale Beobachtung zum Thema Buchenstämme, habe gemerkt dass an Hanglagen eher tote Buchenstämme zu finden sind, und sie bleiben wohl auch länger dort liegen, vermutlich weil der Transport zu umständlich/unwirtschaftlich ist.

    Hallo Forum,


    Gestern und heute war ich in zwei Waldabschnitten in der Wetterau (Hessen) unterwegs, um meine ersten Austernseitlinge zu finden. Nach dem ersten Misserfolg habe ich mich hier nochmal richtig eingelesen und siehe da...


    Heute hat es dann geklappt!


    War etwa 3,5h kreuz und quer im Wald unterwegs und habe beschädigte Buchen, umgefalle Stämme und Baumstümpfe abgesucht. An einem einer großen Buche, komplett ausgerissen und umgestürzt, fand ich stark verfallene bzw. teilweise vertrocknete Pilze welche Austernseitlinge gewesen sein könnten. Dann lange nichts Interessantes.


    Mehr oder weniger auf dem Rückweg bin ich dann noch durch einen Abschnitt in dem vor kurzem Holz geerntet wurde. Leider waren die Stämme schon abtransportiert, den Lagerplatz hatte ich schon vorher untersucht. Es waren nur noch die Baumkronen und kleinere Äste übrig.


    Letztlich kam ich zufällig an einem wilden Gewirr aus allen möglichen Ästen vorbei, vermutlich nach der Holzernte einfach zusammengeschoben. Der Haufen war aber sicher schon 2-3 Jahre dort gelegen.


    Da waren sie dann! Auf ziemlich dünnen Ästen etwa 10-15 kleine Austernseitlinge, von 0,5 - 2 cm Größe. Habe mich sehr gefreut, aber mich dann entschlossen sie noch 1-2 Tage stehen zu lassen.


    Jetzt ein paar Fragen.


    Natürlich habe ich mich gefragt, wo die "Quelle" sein muss. In der Umgebung allerdings fast nur junge Buchen und alle soweit unbeschädigt und keine Austernseitlinge weit und breit. Ich vermute der Wirtsbaum wurde schon lange abtransportiert. Sollte ich die Gegend weiter absuchen, oder den Fund als generelles Anzeichen sehen und weiter nach starken Indikatoren für Austern scannen ?


    Dann,
    Da die Austern an einem relativ dürftigen Ästchen wachsen frage ich mich - ist überhaupt noch mit einem größeren Wachstum der Fruchtkörper zu rechnen ?


    Und zuletzt,
    Ich habe hier den Tipp gelesen, dass ein User sich so einen Ast mitgenommen hat und als "Sensor" für die Wachstumsperiode der Austernseitlinge im Garten hat. Finde die Idee toll, aber wo deponiere ich so ein Teil in meinem Garten "realitätsnah" ?


    Nachtrag: Fast vergessen, einen der Winzlige nahm ich mit (blöde Schnecken), hier zwei verspätete Bilder



    @"Ingo W" meinte: "die sehen schon wie Austern aus." Da freu ich mich doch um so mehr - Danke! :yumyum:


    Jedenfalls:
    Die Austernseitlinge in Mittelhessen sind definitiv da, morgen ziehe ich wieder los. Dann mache ich auch noch Fotos von meinem Fund.
    Viele Grüße an alle User, klasse Forum!