Danke schon mal für die Einschätzung. Erst wollte ich widersprechen, weil die Pilze ja überwiegend auf einer Wiese standen, aber natürlich, da können auch Wurzeln im Weg sein. Aber es waren halt Dutzende solcher deformierten Schirmlinge, da dachte ich auch an eine mögliche Kontamination des Bodens mit Bauchemikalien (Sanierung der historischen Bauten drum herum) oder an eine Unverträglichkeit mit gewissen Pflanzen, die vielleicht erst jüngst in diesem Garten angesiedelt wurden.
Beiträge von schablun
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Hallo und guten Tag,
es geht nicht um's in die Pfanne hauen ... !
Land Brandenburg nordwestl. von Berlin. Ein kleiner Schlosspark. Drumherum Mischwald, typischerweise Kiefern vorherrschend.
Wollte nur fotografieren.
Der Parasol ist mir bekannt, doch regelhaft in einer Ausprägung, die ich als gleichförmig, verlässlich gerundet und - was den unaufgeschirmten Hut betrifft - ungestört kugel- bis eiförmig bezeichnen würde.
Im Gras des Gartens fand ich aber deutlich überwiegend merkwürdig deformierte Hüte vor. Die Einkerbungen wirken wie Knautschungen.
Handelt es sich um eine Subspezies des Riesenschirmlings ? Kann es sich in Anbetracht des zahlreichen Auftretens um eine "ansteckende" Mutation handeln (ich weiß nicht, ob Schirmlinge unter Tage durch das Myzel miteinander in Verbindung stehen ...) ? Oder liegt hier eine ganz gewöhnliche Erscheinungsform vor, die als unansehnlich interpretiert und deswegen eher nicht dokumentiert wird, sodass sie im Netz als Bildmaterial nicht oder nur selten in Erscheinung tritt ?
Ein großer Dank im Voraus für jedwede Art von Kommentar
Andreas
↓ SENKRECHT VERLAUFENDE KERBUNG (OHNE WEISSABGLEICH ...)
↓ VERTIKALE + HORIZONTALE KERBUNG
↓ SEITLICH ANLIEGEND ZUSAMMENGEDRÜCKT, STIEL KLAR GENATTERT
↓ DAZWISCHEN EINIGE MALE AUCH KLASSISCHE ERSCHEINUNGSFORM
↓ ANGEDEUTET ZITZIGER HUTSCHEITEL
↓ AUCH AUFGESCHIRMT MIT SCHARTE
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Vielen Dank für den Hinweis !
Andreas -
hallo, werte pilzfreunde, ein schönes neues jahr ! habe in einem buchenwald auf der halbinsel wolin (nordwestpolen, küstennähe) zu beginn november auf liegendem Baumstamm folgenden pilz gefunden und komme mit ihm nicht weiter. habe ihn leider nicht weiter untersucht, weil ich zeitl. unter druck war. hutrand ist nicht eingerollt, dürfte also kein seitling sein. die anderen schwarzhütigen pilze, die ich gefunden habe, haben eher eine filzige und farblich nicht so homogene oberfläche. hat wer eine idee ? vielen dank für tipps.
andreas -
hallo, sicher stelle ich mich dämlich an, aber ich habe jetzt wirklich alle möglichen foren durchsucht danach, wo hin diese diskussion verschoben worden sein könnte ("Ich habe mir mal erlaubt, das Thema in die Rubrik zu Bestimmungsdiskussionen zu verschieben. LG, Pablo."), habe aber nichts gefunden - abgesehen von jeder menge interessanter anderer beiträge. kann mir mal bitte jemand den pfad nennen, wo ich die fortsetzung der von mir losgetretenen diskussion weiterverfolgen kann ? vielen dank !
andreas -
hallo, schon mal vielen dank für die überlegungen, die angestellt wurden !
beim moor-birkenpilz vermute ich, dass der boden nicht zum standort passt, und beim wollstieligen rauhfuß habe ich nur abbildungen gefunden, die deutlich dunklere hüte zeigen. gibt es denn auch so etwas wie "albino"-formen eines pilzes ?
außerdem würde mich interessieren, wie es kommt, dass alle (!) vorgefundenen ausgewachsenen exemplare sich in der abgebildeten, extremen form verneigen.
neugierig auf jede weitere mutmaßung ist andreas.
danke ! -
hallo,
bin deswegen neu hier, weil mich ein pilz umtreibt, den ich in meinen abgegriffenen best.-büchern nicht ausmachen kann.
gefunden im bialowieza-urwald in ostpolen im mischwald am wegesrand anfang september 2014. die abb. zeigen den pilz in (leider unscharfer) jugendform, zwei mal im ausgewachsenen stadium und 1x im verwesungszustand. etwa 10 pilze auf 5 m2. klassischer moorboden nicht (!) in unmittelbarer nähe, aber dauerfeuchte böden in wenigen 100m entfernung schon. ungewöhnlich finde ich die gekrümmte unterwürfigkeitshaltung und die im alter auffleddernde stielhaut.
im nationalpark wollte ich nicht hand anlegen, deswegen gibt es kein foto eines aufgeschnittenen pilzes.
wenn jemand so freundlich wäre, mir mit seinem wissen zur seite zu stehen, wäre das sehr nett.
mfg
andreas
