Hallo Melli!
Bisher habe ich nur Schülerinnen im Alter von 10 - 13 Jahren in der Nachmittagsbetreuung gehabt, zum Kurs "Kreatives Gestalten". Das war echt schwer, da in dieser Altersgruppe echte Kinder waren und schon echte Teenager.
Eines war allerdings allen gemein: "wenn am Schluss etwas ordentliches herauskommt", waren alle zufrieden. Also etwas, das man anfassen, sehen oder mit nach hause nehmen konnte.
Schön sind z. B. Mobile aus im Wald gesammelten "Teilen" wie Ästen, Blütenstände und Fruchtstände vom Vorjahr, leerenSchneckenhäuser etc. Man kann etwas mitnehmen, lernen, was man mitgenommen hat, etwas daraus basteln (echt simpel!), dieses dann ausstellen und am Schluss mit nach Hause nehmen.
Wenn du magst, schicke ich ßdir gerne mal ein Foto als Beispiel.
Falls ihr dann schon entsprechende Pilze findet, sind Sporenabdrücke für Kinder auch sehr beeindruckend. Dazu kann man einen (kurzen) Steckbrief zu dem Pilz schreiben und malen.
Wenn Ihr dort mit dem ansässigen Förster zusammenarbeitet, kann man auch bei einem Vormittag im Wald mit allen Kindern ein Waldsofa bauen und der Förster erzählt am Schluss etwas zum Kreislauf der Natur o. Ä.
Ich hoffe, ich konnte Dir eine kleine Anregung geben.
[hr]
P.S.: Wegen der Gestaltung des Raumes: Orstansässige Landwirte und Förster möchten meist gerne Birken loswerden. Lass Dir doch 4 kleine Birken fällen oder 4 große Äste abschneiden, die ihr dann in Sandeimern im Zimmer aufstellt, das macht immer viel her!
Vielleicht hat irgendjemand aus dem Kollegium oder der Elternschaft eine Meditations-CD mit Vogelgezwitscher, der passende Background. 