Beiträge von Finalforce

    Nice,

    Habe auch schon überlegt pilzwanderungen bei diversen anbietern mitzumachen frag mich aber ob es das

    geld wert ist. Und ob es in salzburger areal extended pilzkurse gibt.

    Hast du eventuell noch weitere Ratschläge wie man die Materie effektiv und effizient in den Kopf reinkriegt? Irgendwelche Eselsbrücken ev ? Die praxis

    in der Natur versteht sich von selbst und macht auch sehr viel Spaß.


    Es gibt 3700 Pilzarten, reicht es z.b. wenn man nur die giftigen und essbaren lernt und die ungenießbaren einfach ausblendet?

    Die meisten trameten, drüslinge und becherlinge sind eh net so wichtig, oder?

    Es macht mich stutzig das die einen fast schwarz und der olle judas braun-violett und elastischer sind.

    Eine chinesensshop-verkäuferin meinte die mu-errs wären gut für die ohren wobei ich vom judas noch irgendwo gelesen

    habe (daher ohne Gewähr, da irgendwo, keine seriöse quelle) die auch gut für die augen sein sollen.

    Servus,

    Ich pflücke ab und zu pilze und spiesse sie auf 2-3m höhe an den ästen der bäume auf da sie so beim

    aussporen eine grössere reichweite haben. Damit schneide ich sie aber von der grundversorgung durch

    das myzel ab.

    Frage: ist das sinnvoll oder sind die sporen so abgeschottet und leicht das der wind sie einfach vom boden auf-klaubt

    und über grössere distanzen trägt? Helfe ich damit den pilzen?

    Wenn ich im Netz genauere details über judasohren wie deren wirkungen suche, haben die meisten seiten

    allesamt die bezeichnung mu-err pilze in der beschreibung, doch gleichzeitig lese ich das die nur verwandte sind.

    Was ist jetzt richtig?

    Hallo Finalforce,

    könntest du dein eigentliches Anliegen umformulieren bzw. klarer formulieren, damit man nicht weiter spekulieren muss, was eigentlich dein Anliegen ist? Essbarkeit vs. Ungenießbarkeit vs. Giftigkeit (Post #1) hat nicht wirklich was mit Gattungsunterscheidung (Threadtitel) zu tun. Wahrscheinlich hast du irgendwelche Vorstellungen bzw. Gleichsetzungen im Kopf, die es in der Realität so nicht gibt.

    Es fangen schon Leute an, Sachen hochzuladen bzw. zu verlinken, bei denen nicht klar ist, ob sie dein Anliegen überhaupt treffen.

    FG

    Oehrling

    Ich hoffe das beschreibt es besser:


    Das erhoffte Ziel dieses Threads ist es durch möglichst - wo es möglich ist, allgemeingültige Aussagen, Eselsbrücken und Abkürzungen bei der Pilzbestimmung zu finden und das bestimmen wesentlich zu erleichtern. Eine Art großes Posting welches einen oberflächlichen Eindruck in die Materie vermittelt oder besser gesagt eine Eselsbrücken-Enzyklopädie. Ich hoffe das trifft es.

    Habe das Main Post oben ergänzt und upgedatet

    Servus allerseits, dachte wir könnten hier ein Tutorial zu bestimmten Gattungen von Pilzen machen die Anfängern

    helfen würden. Dies könnte laufend von allen ergänzt werden und dient als Empfehlung ohne irgendwelche Verzehrfreigaben

    oder Garantien versteht sich.
    Ich fange mal mit meinem Infos an:


    - Alle Leistlinge sind essbar

    - Alle Milchlinge mit oranger Milch sind auch essbar.

    - Die meisten Milchlinge mit weisser Milch sind nicht essbar.

    - Sehr kleine Pilze wie Becherlinge oder Drüslinge sind ungeniessbar.

    - Pilze die nach Rettich riechen sind oft Giftpilze

    - Helmlinge sind ungeniessbar oder giftig (13.01.2022)

    - Schleierlinge sind grösstenteils giftig nur wenige essbare ausnahmen (13.01.2022)


    Hoffe ihr teilt diesen Approach und versteht worauf ich hinaus will. Daraus könnten wir allen das Leben viel einfacher machen

    und sollten die Admins dies auch gut finden eventuell ganz oben anpinnen? Wichtig, diese infos dienen nur als Richtwert.

    UPDATE nach der ersten Antwort:
    Es geht nicht nur um die essbarkeit sondern um die Unterteilung in Essbar, Ungeniessbar und giftig.


    Update 13.01.2022 Zusätzlich noch eine sehr anfängerfreundliche Kurzdefinition der Unterschiedlichen Pilzgattungen:


    - Leistlinge: Pilze die keine Lamellen oder Poren haben sondern Adern (Beispiele: Pfifferling, Trompetenpfifferling)

    - Porlinge: Pilze die Löcher an der Hutunterseite haben. Lässt sich nicht leicht vom Hutoberseite ablösen. (Zunderschwamm, Trameten)

    Wachsen oft auf Bäumen gibt Ausnahmen.

    - Röhrlinge: Sehen unten wie Porlinge aus, Unterschied die Schicht lässt sich von der Hutoberseite ablösen. (Wachsen auf dem Boden)
    (Beispiele: Hexenröhrling, Maronenröhrling)

    - Helmlinge: Leben auf dem Boden oder totem Holz, sind klein und der Hut sieht wie ein Soldatenhelm aus. Sind ungeniessbar oder giftig (Fichtenzapfenhelmling, Winterhelmling)


    Weitere Infos vervollständigt durch die Kommentare anderer.


    Infos zu meiner Person: Ich lebe in Salzburg und studiere wirtschaft, die Natur ist mein leben, bin ausgebildeter Pflanzenheilkundler. Beschäftige mich seit 1 Jahr intensiv mit der Fachliteratur von Pilzen und bin des öfteren im Wald unterwegs und sammle selber. Immer in begleitung des Buches (Pilze das grosse bestimmungsbuch). Die Infos dadrin ergänze ich noch mit Infos von seriösen youtube-kanälen von Psvs wie Snokri oder Bernds Pilzkanal.


    Zusätzlich noch erwähnt da ich kein psvler bin Infos bitte selbst nachrecherchieren. Habe das zwar nachrecherchiert doch fehler können immer irgendwo drin sein.

    Servus,


    Ich arbeite bei einigen Pilzen die ungeniessbar und essbar sind zum training auch mit geschmacksproben nehmen.

    Dabei senke ich den kopf so das es nach unten zeigt und entferne einen kleinen teil des Hutes und berühre es dann ein wenig

    mit der Zunge, schmecke ein wenig ohne zirkulation im mund und spucke es sofort wieder aus, gleich mehrmals danach wird

    auch noch ausgespuckt.


    Frage: Kann ich des auch bei sehr toxischen Pilzen wie Knollis oder Gifthäubis oder sogar noch welche die giftiger sind machen wenn

    ich da zusätzlich mit wasser den mund ausspüle und des ebenso mehrmals? Oder reichen die eventuellen mikro-nanogramm der

    wirkstoffe die so wahrscheinlich aufgenommen werden für gravierende toxische reaktionen aus?

    Mfg

    Die wegen des Befalls zT in Fäulnis übergegangenen Pilze das andere.

    Diese können zu sogenannten "unechten Pilzvergiftungen" führen. :(

    Völlig übersehen, ergibt sinn werde die in zukunft erst recht nicht verwenden. Jetzt mach ich mir sorgen das alle samtis und austis

    an den stellen wo ich am samstag hinschauen will madig sein könnten. In den nächsten tagen bis dienstag sind es hier 5-11C

    Servus, ich habe heute viele samtis gefunden wobei sich später in der Pfanne rausgestellt hatte das sie viele Maden enthielten

    die tot oben geschwommen waren als sie gebraten wurden. Ich habe kurz mit den Gedanken gespielt sie trotzdem mitzuessen

    habe mich in letzter Sekunde davor geekelt und doch weggehauen. Was hättet ihr empfohlen, dennoch mitessen? Is ja schade

    um die ganzen Pilze.


    Habt ihr eine idee wie man madige samtis wieder madenfrei bekommt und kann man die trocknen? Is ja klar wir haben hier

    im Moment ne temperatur von 9 C

    Update von mir:

    Nach genauem beobachten nach 1 tag voller regen und 1 woche warten kommen die ersten pilze wieder raus.

    Ohne regen geht nix. Jetzt kommen auch die judasse wieder raus, die brauchen auch so 2 wochen wobei

    1 tag regen für 1woche bis 10 tagen sie mit wasser versorgt. Morgen oder samstag schau ich an ner stelle

    vorbei wo ich austis entdeckt habe (die sind hier in sbg in meiner gegend selten) und schaue mir deren wachstumsfortschritt an.

    Servus,

    Bei uns hatte es seit ewigkeiten nicht gescheit geregnet. Zwar war 10 cm schnee da der schmolz weg und es

    kamen samtis raus die ich mir mitgenommen habe. Da kam mir die idee gibt es eine art faustregel die man nehmen

    kann? Z.b.

    2 Tage intensivem Regen, wie lange warten bis pilze nachgewachsen sind (Austis und samtf-rüblis, judas) und wie lange

    die sich halten bis wieder neues regen fällig wird?

    Nachtrag: Es muss keine feste Faustregel sein einfach nur eure erfahrungen wären cool

    (Thx tuppie)