Myxomyceten - Tipps für den Anfang?

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 693 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von lyd.

  • Hallo zusammen,


    ich achte seit kurzem, wenn ich draußen unterwegs bin, auch auf Myxomyceten und versuche mich mit meinen sehr begrenzten Mitteln (Handykamera, kein Mikroskop) da ranzutasten. Ich hatte vorher schon von Schleimpilzen gehört (u.a. Blutmilchpilze gezeigt bekommen), und dann hat mich der kurze Abschnitt in Hermann Jahns "Pilze an Bäumen" angestupst, mich näher damit zu beschäftigen. Daraufhin hab ich meine Pilzfotos der letzten Zeit nach Myxomyceten durchforstet und einige "Verdächtige" gefunden. Zu manchen werde ich hier vielleicht noch anfragen. Ich hab dann erstmal in der Roten Liste Sachsen geschaut, was die häufigsten Arten sind, und angefangen, mir die auf 123pilze, Wikipedia etc. anzuschauen, um eine bessere Vorstellung zu bekommen, wonach ich Ausschau halten kann.


    Was nutzt ihr an Bestimmungsliteratur etc.? Ich kann mir evtl. über ne Freundin die 3 Bände von Neubert / Nowotny / Baumann aus der Bibliothek ausleihen, aber eigentlich ist mir das mindestens eine Nummer zu groß für den Anfang ...

    Wie weit komme ich überhaupt mit der Beschränkung auf makroskopische Merkmale?


    Danke schonmal für alle Tipps und Bestimmungshilfen!


    Liebe Grüße,


    lyd

    • Offizieller Beitrag

    Hi,


    rufen wir doch mal Ulla. ==Gnolm7 lamproderma Sie ist die unangefochtene Schhleimpilzqueen schlechthin in Deutschland.


    Sie hat bestimmt noch Tipps. Alternativ kann ich dir auch raten, dass du dich mal mit Steffen (Toffel) austauschst. Er ist ja auch sehr bewandert bei den Schleimis.


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Hallo lyd,

    sehr schön, wenn Du Dich mit Myxomyceten beschäftigen willst.

    Es gibt in Deutschland leider nur wenige, die sich mit diesen tollen Lebewesen abgeben.

    Das Büchlein von Marion Geib ist schon für einen Anfänger gut geeignet, aber Du wirst bald merken, ohne Mikroskop und weiterführende Literatur wie z.B. das 3-bändige Buch von Neubert et al. kommst Du nur zu den häufigen gut kenntlichen Arten (da gibt es schon einige, aber auch manchmal nur mit vielleicht).

    Es ist auch erst einmal wichtig, häufige Arten kennen zu lernen und vor allem Gattungsmerkmale zu studieren. So kann man dann den Fund schon grob einordnen.

    Ob Du Dich dann später wirklich tiefer einarbeiten möchtest, mußt Du dann selbst entscheiden.

    Da Du aus Dresden bist, wäre es natürlich sinnvoll mit Steffen (Toffel) Kontakt aufzunehmen.

    Aber auch ich bin jederzeit gern bereit Hilfe zu leisten.


    VG Ulla

  • @ Stefan und Ulla: Vielen lieben Dank für eure Hinweise!

    Heute ist das Buch von Marion Geib eingetroffen und ich denke, damit bin ich erstmal gut beschäftigt.

    Es ist toll, hier fragen zu können - danke, dass ihr so bereitwillig euer Wissen teilt :-)!


    Liebe Grüße, lyd