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letzter Beitrag von donbrosco am

Schleimpilze - Material für Kindergärten?

  • Hallo Hagen!

    Ich denke, diese wandernden Schleimpilze, wie Physarum polycephalum, die man mit Haferflocken füttern kann, die finden die Kleinen bestimmt toll.

  • Da müßte man nur die Bedenken der ewig-überängstlichen und über-geekelten Eltern überwinden...viele Kinder fassen heutzutage aufgrund einer übertrieben hygienischen und Natur-abgewandten Erziehung nicht mal mehr gerne Matsche oder sowas wie Papiermaché an. ==Gnolm11

    Ist natürlich ein Grund mehr, da mal gegenzusteuern, und den Kleinen ein exotisches Wesen vorzustellen, das kein Pokémon ist, nicht in einer App oder einem Onlinespiel auftaucht und trotzdem interessant ist! ==Gnolm19

    Liebe Grüße,

    Grüni/Kagi ==11


    117 Pilzchips


    (Stand Nov.2020=112 -15 Einsatz APR 2020 -1 für Belis Pilzgral-Rätzel +5 Präsenz-Bonus APR 2020 +5 Platz 14 APR 2020 +5 Gnolmisch-Bonus APR 2020 -2 Einsatz FPPR +5 Platz 1 FPPR +2 Platz 2 Sonderwertung FPPR +1 Platz 3 Pixies EM-Rätzel =117)


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    Meine Zeichnungen und Fotos sind außerhalb dieses Forums
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    Grünis/Kagis verrückte Pilzwerkstatt

    Pilze an ungewöhnlichen Orten finden!

  • Morgen!


    Ich hätte eher Bedenken wegen den Schleimpilzen. :gzwinkern:

    Klar ist das eine tolle Sache, als Kind ein paar Myxos "großziehen" zu können. Nur sind die halt nichts, was man anfassen kann, geschweige denn Spielzeuge.

    Den Kindern schadet es ganz und gar nicht, wenn sie ein Plasmodium über Hände und Gesicht schmieren - nur der Schleimpilz ist dann halt tot.

    Warum nicht mit zwei - drei Betreuern und einer Erklärbär*in ein paar Stunden in den Wald, Holzstücke umdrehen und in freier Wildbahn ein paar Schleimis angucken?
    Ein Terrarium mit Lebewesen drin zu versorgen wäre die Frage, ob das nicht so ein paar Jährchen später (Grundschule) mehr Sinn macht.



    LG; Pablo.

  • Hallo,

    um irgendwas mit Schleimpilzen zu machen, müßte man voraussetzen dass die Betreuer sich damit auskennen.

    Z.B. Physarum polycephalum mit Haferflocken füttern, soll zwar funktionieren, aber man muß erst einmal ein aktives Plasmodium besorgen, muß wissen, wie man es behandelt um dann das entsprechende Ergebnis zu bekommen.

    Da denke ich, dass das für Kindergartenbetreuer nicht geeignet ist.

    Es wäre dann sicher besser mal in den Wald zu gehen, um an alten liegenden Stämmen Schleimpilze zu entdecken, obwohl da auch Kenntnis der Betreuer Voraussetzung ist. Allerdings denke ich, dass lebende Objekte wie Käfer, Schmetterlinge, Frösche o.ä. da für Kinder im Kindergartenalter besser geeignet sind sie an die Natur heranzubringen.


    VG Ulla

  • Hallo zusammen!

    Mit meinem Post wollte ich nicht empfehlen, das eine zu tun und das andere dafür zu lassen.


    Wir wohnen hier nicht in der Stadt und unser KiGa ist mit den Kleinen regelmäßig in die Natur. Außerdem gab es eine „Grüne Woche“, in der dann besondere Sachen in der Natur unternommen wurden, z. B. auch mit dem Förster in den Wald mit diversen Erklärungen.

    Seit 3 Jahren sind sie sogar stolze Besitzer eines großen Gartens mit Hütte, (früher Eigentum des ortsansässigen OGV). Deshalb habe ich auch nicht darüber nachgedacht, dass es Kinder gibt, die die Natur nicht kennen…

  • Hallo zusammen,

    wir waren als Kinder ständig im Wald. Allein. Ungefähre Richtungsangabe hat allen Eltern genügt. Wir haben Gewölle und Köttel gesammelt, Tierspuren bestimmt, uns manchmal früh morgens noch in der Dunkelheit auf die Lauer gelegt um Rehe zu sehen. Das war in den 80ern.

    Ein befreundeter PSV hat vor ein paar Jahren mal in einem Waldkindergarten (!) was zum Thema Pilze gemacht. Da wurden Kinder mit Latexhandschuhen hingeschickt.

    Was bin ich froh, dass wir damals überlebt haben 🙄.

    LG

    Andreas

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