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Champignon? Sehr helle Lamellen...
#1
Hallo,

auf einem Betriebsgelände wachsen im Rindenmulch von Beeten (an Eibenhecken) die gezeigten Pilze in verstreuten Grüppchen. Kann dort leider nicht fotografieren.

Die kleinen sehen aus, wie aus dem Supermarkt  Wink

Für mich ist das eine Champignon-Art, aber welcher?
Was mich irritiert sind die sehr hellen Lamellen, die selbst bei den schon vertrockneten, alten nur einen Hauch "Rosa" zeigen. Bei den jungen Pilzen sind sie nur ein Nuance dunkler, als der Rest; der Schatten auf den Bildern lässt sie dunkler erscheinen, als sie sind.

=> Passt also nicht so ganz zu einem Champignon...

Hat jemand eine Idee?


Angehängte Dateien Thumbnail(s)
   
Ein Mücklein wollt' ne Reise machen, da flog's in einer Meise Rachen.
=> Interessierter Laie.
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#2
Hallo !

Kein Champignon , es gehet um giftige Rosablättrige Egerlingsschirmling 

LG beli !
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#3
Hallo
Keine Champignons sondern Egerlingsschirmlinge. Nichts zum Essen.
Viele Grüße
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#4
Danke für den Tipp!
Habe damit etwas weiter gesucht und würde nun (von dem, was man an Bildern findet) sogar auch den "Seidigen Egerlingsschirmling" nehmen (wg. der Creme-Bräunlichen Außenfarbe). Der "Rosablättrige" erscheint insgesamt noch weißer zu sein. Wobei das nur noch ein Detail ist.

Teils werden die ja sogar auch als "essbar" angegeben; zumindest der Kollege, der die dort schon vor Ort roh gegessen hat, ist noch da... mir war die Lamellenfarbe halt einfach suspekt Wink
Ein Mücklein wollt' ne Reise machen, da flog's in einer Meise Rachen.
=> Interessierter Laie.
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#5
Hallo, Snuggles!

Der Seidige Egerlingsschirmling (Leucoagaricus holosericeus) ist allerdings nur durch das deutliche und rasche Gilben des Fleisches an verletzten Stellen vom Gemeinen (Leucoagaricus leucothites = "Rosablättriger" Egerlingsschirmling, hat so gut wie nie rosane Lamellen) zu trennen. Die Sturkturen und Färbungen der Hutoberfläche sind nicht bestimmungsrelevant, das ist bei beiden Arten gleich. Also wenn dieser Fund nicht zB beim Kratzen am Stiel rasch und deutlich gelb anläuft, ist es nicht der Seidige Egerlingsschirmling.


LG; Pablo.
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#6
(24-09-2017, 08:58)Snuggles schrieb:  Teils werden die ja sogar auch als "essbar" angegeben; zumindest der Kollege, der die dort schon vor Ort roh gegessen hat, ist noch da...

Hallo,
schön für deinen Kollegen. Ich hoffe, beim nächsten Gesundheitscheck stellt der Hausarzt bei ihm nicht schlechtere Leberwerte oder ähnlich Hässliches fest. Denn was alles in rohen Egerlingsschirmlingen drin ist, weiß eigentlich niemand so richtig.
Champignons der rötenden Sektion, ja die kann man unbedenklich roh essen.
FG
Oehrling
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#7
(24-09-2017, 09:01)Beorn schrieb:  Der Seidige Egerlingsschirmling (Leucoagaricus holosericeus) ist allerdings nur durch das deutliche und rasche Gilben des Fleisches an verletzten Stellen vom Gemeinen (Leucoagaricus leucothites = "Rosablättriger" Egerlingsschirmling, hat so gut wie nie rosane Lamellen) zu trennen. Die Sturkturen und Färbungen der Hutoberfläche sind nicht bestimmungsrelevant, das ist bei beiden Arten gleich. Also wenn dieser Fund nicht zB beim Kratzen am Stiel rasch und deutlich gelb anläuft, ist es nicht der Seidige Egerlingsschirmling.

Hi zusammen,
stimmt, steht sogar dabei, habe ich überlesen!


Zitat:schön für deinen Kollegen. Ich hoffe, beim nächsten Gesundheitscheck stellt der Hausarzt bei ihm nicht schlechtere Leberwerte oder ähnlich Hässliches fest. Denn was alles in rohen Egerlingsschirmlingen drin ist, weiß eigentlich niemand so richtig.

Ja, was soll man machen... Sein Argument in der Diskussion, ob es wirklich ein Champi ist, war eben "Habe ich schon gegessen, und guck ich ess' gleich noch einen". Er ist übrigens ein promovierter Physiker mit guten Chemiekenntnissen - werde mal die gewonnenen Erkenntnisse in die nächste Diskussion einbringen.
Ein Mücklein wollt' ne Reise machen, da flog's in einer Meise Rachen.
=> Interessierter Laie.
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#8
(25-09-2017, 08:41)Snuggles schrieb:  Ja, was soll man machen... Sein Argument in der Diskussion, ob es wirklich ein Champi ist, war eben "Habe ich schon gegessen, und guck ich ess' gleich noch einen". Er ist übrigens ein promovierter Physiker mit guten Chemiekenntnissen - werde mal die gewonnenen Erkenntnisse in die nächste Diskussion einbringen.

Hallo, da siehste es mal wieder: Promovieren schützt vor Dummheit nicht. Nicht mal Physiker.

Lieben Gruß Claudia 
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