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Pilzsituation in Sachsen-Anhalt
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Pilz1990 Offline
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Beitrag: #31
RE: Pilzsituation in Sachsen-Anhalt
(31-10-2009 14:50)randy schrieb:  so, ich war nun 5 stunden in den wäldern zwischen colbitz, burgstall bis nach rogätz.

ich habe zwar heute meinen größten fund dieses jahr gemacht, aberwar dafür auch mehr als 5 stunden in 3 verschiedenen wäldern unterwegs.
in den verschiedenen wäldern gab es immer nur sehr wenige plätze wo mal sporadisch was zu finden war... von daher hat es sich in anbetracht der zeit die ich durch den wald gepirscht bin eigentlich nicht gelohnt.

das einzige was wirklich massig überall vorhanden war, waren falsche pfifferlinge. damit hätte ich den korb vermutlich randvoll bekommen.


hier meine ausbeute: http://www.pilzforum.eu/board/5-stunden-...-5137.html

Falsche Pfifferlinge, waren glaube ich mit die einzigen Pilze, die es in der sehr schwachen Hauptsaison konstant in großen Mengen gabCrying

Viele Grüße

Christian
31-10-2009 15:07
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randy Offline
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Beitrag: #32
RE: Pilzsituation in Sachsen-Anhalt
ja, richtig.



sagt mal ihr zwei... was haltet ihr denn davon, wenn wir uns mal zusammentun würden und gemeinsam losziehen würden.

gut, dieses jahr hat das keinen zweck mehr, aber vielleicht nächstes jahr?
dann könnte man mal von angesicht zu angesicht erfahrungen und wissen austauschen.
31-10-2009 15:22
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Pilz1990 Offline
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Beitrag: #33
RE: Pilzsituation in Sachsen-Anhalt
Ahhhh, Hilfe, meine Internetanonymität fängt an zu bröckelnBig GrinWink

Spaß beiseite: Grundsätzlich bin ich für eine solche Idee immer offen!

Viele Grüße

Christian
01-11-2009 11:14
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Pilz1990 Offline
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Beitrag: #34
RE: Pilzsituation in Sachsen-Anhalt
Kleines Fazit zur Saison 2009:

Insgesamt lässt sich sagen, dass das Jahr 2009 im Sommer- , Spätsommer- bzw. Frühherbst viel zu trocken war. Dementsprechend war nur eine mangelhafte Entwicklung der Fruchtkörper möglich. Phasenweise waren die Wälder so trocken, dass die zweithöchste Waldbrandwarnstufe herrschte.
Wenn Regen fiel, war er nur örtlich, räumlich eng begrenzt und trocknete sehr schnell ab. Dies lag an einem teilweise nicht stattfindenden Westwinddrift und damit zusammenhängenden Hochdruckeinfluss aus Osteuropa.
Die einzigen Pilze die konstant zu finden waren, sind falsche Pfifferlinge.
Ein anderes Bild ergab sich im Oktober. In diesem Monat fielen im Raum Magdeburg 80-90 Liter pro Quadratmeter, was einem Plus von weit über 50% der üblichen monatlichen Niederschlagssumme betrifft. Dennoch startete der Oktober mit sehr warmen und trockenen Tagen (bis zu 23°C) und schloss sich so nahtlos an den September an. Im weiteren Verlauf brachte heftiger Regen und Gewitter eine markante Abkühlung mit weiteren Regen und sogar Schnee in den Mittelgebirgen. Im Flachland gab es den ersten Frost.
Durch diesen Witterungsverlauf war ein normales Pilzwachstum nicht mehr möglich. Es gab nur sporadische Funde zu sammeln!

Zusammenfassung:

2009 - sehr schwache Saison

persönliche Funde: ein paar Maronen, Butterpilze, zwei Krause Klucken und einen Steinpilz!
Ich konnte aber auch aufgrund des Studiums nicht oft in die Wälder.

Viele Grüße

Christian
06-11-2009 16:12
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